Tobias Prüwer | Drucken | Kommentare (6)01.08.2010 

Fröhlich Sein und Raven

Da beat goes: Die Global Space Odyssee trägt tanzend-stampfend kulturpolitische Forderungen auf Leipzigs Straßen – fotografische Streiflichter

„Kultu[h]r tickt anders!“ – Unter diesem Motto startete am 31. Juli 2010 die zehnte Global Space Odyssee Leipzig und schlängelte sich vom Connewitzer Kreuz beginnend über die Innenstadt bis zur Jahnalle, um im Richard-Wagner-Hain auszuchillen. Was da als Party rüberkommt, soll weit mehr sein, nämlich eine besondere Art, Vorstellungen von einer alternativen Gesellschaft und gerechteren Welt zu präsentieren. So heißt es im Aufruf: „Wir demonstrieren für mehr Toleranz und Akzeptanz, gegen Rassismus und Stumpfsinn, für mehr Leben und kulturelle Freiräume in unserer Stadt – und das 24 Stunden am Tag/ 7 Tage in der Woche!“ Reclaim the Streets? Das kann man klar abnicken. Die Frage, warum man Vielfalt einzig mit Techno-Stakkato Ausdruck verleihen kann, muss unbeantwortet bleiben. Unsere Bildergalerie versammelt einige Schnappschüsse von der Parade. Rave on.

Bildergalerie13 Bilder 

 

 

Fotos: Tobias Prüwer

Global Space Odyssee 2010

31. Juli 2010

www.gso-le.de

Kommentare lesen und hinzufügen (6)

technodemonstrant schrieb am 04.08.2010 um 11:01 Uhr:

netter versuch, unverfänglich kritik zu üben. wer nicht weiss, worum es ging, wird aus dem text auch nicht schlauer.

übrigens ist das motto falsch. schaut noch mal nach.

christin schrieb am 04.08.2010 um 11:13 Uhr:

schöne bilder. kann aber bitte einer die bildunterschriften entfernen. das ist nicht witzug sondern peinlich. ach ja und bitte nochmal motto der gso anschauen und satz eins ändern.

c.

Tobias Prüwer schrieb am 07.08.2010 um 17:20 Uhr:

Lieber technodemonstrant, liebe christin,

danke für Eure Kritik. Ja, beim Motto-Abtippen ist mir in der Tat ein Fehler unterlaufen. Das wird geändert. Und über die Bildunterschriften kann sicher streiten. Aber in der Anmoderation - mehr ist dieser Text ja nicht - ging es meinerseits gar nicht um Kritik. Die hätte ich dann gewiss auch direkter formuliert. Das Kernanliegen wurde formuliert, mehr ist auf der HP der GSO ja auch nicht zu lesen - und Flyer etc. wurden ja auch nicht verteilt. Mein abschließender Kommentar bezog sich nur auf die einseitige Bezugnahme von subkultureller "Vielfalt" auf die Techno-Beats. Das habe ich noch nie verstanden und ist mir auch in diesem Jahr nicht klar geworden. Ansonsten finde ich viele Weisen, den öffentlichen Raum zurückzuerobern, erfreulich.

Beste Grüße,
tp

duden schrieb am 10.08.2010 um 13:42 Uhr:

journalismus-win!

nk schrieb am 17.08.2010 um 02:37 Uhr:

ich fänd gute grammatik erfreulich. wenn der autor dieses artikels wirklich die fotos geschossen hat, dann sollter er wissen, dass die demo wagen nicht nur "techno" ertönen ließen, sondern gemäß der grundintention auch im musikalischen eine gewisse vielfalt boten. allerdings, wer keine flyer gesehen hat, scheint schon ne weile nicht mehr in der südvorstadt gewesen zu sein....

wer? ner! schrieb am 19.08.2010 um 22:31 Uhr:

rambs bams rambs bams - warum gabs keinen gitarrenrock auf den "floats"? :-)

 
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