Johannes Ackner | Drucken13.05.2010
Kommentar von Johannes Ackner
zum Relaunch des Leipzig-Almanachs am 13.05.2010:
Im April 2002 durfte ich für den Leipzig-Almanach den mit 5.000 Euro dotierten Internet-Bürgerpreis im Neuen Rathaus entgegennehmen, der von der Medienstiftung der Sparkasse gestiftet war. Prämiert wurde die Website vor allem „in Bezug auf Verständlichkeit, Aktualität und Klarheit in der Darstellung“ – im Design von Ulrike Felsing.
Damals war der Almanach gerade ein gutes Jahr alt; die Idee dafür stammte von Marcus Erb-Szymanski, ich übernahm das Amt des Webmasters und „bastelte“ die erste Seite, auf der wir den ersten Text ins Netz stellten – eine Rezension über eine konzertante Aufführung von Lehárs „Die lustige Witwe” im Gewandhaus am 1. Januar 2001. Die Anfänge wirkten noch sehr „handgestrickt“, bevor wir Ende 2001 die Grafikerin Ulrike Felsing und die Viosys AG für eine professionelle Version gewinnen konnten.
Seit den ersten Tagen sind nun fast 10 Jahre vergangen – eine Ewigkeit für ein Internetportal. Verein und Almanach gibt es noch – das macht mich ein bisschen stolz! Das „Baby“ ist groß, die „Eltern“ nicht mehr in der Pflicht (inzwischen schreibt schon die Tochter des Almanach-Gründers, Alba Erb-Szymanski, für das Portal).
Der Almanach hat das preisgekrönte Kleid nun abgetragen und sich ein neues verpasst hat, das ihm sehr gut steht!
Ich wünsche dem Almanach, dass er noch sehr lange besteht und sich immer wieder mal ein neues Kleid leisten kann!
Viele Grüße
Johannes Ackner


