Marcus Erb-Szymanski | Drucken13.12.2000
Zur Eröffnung des Leipzig-Almanachs
Liebe Gäste, liebe Leser des Leipzig-Almanachs,
wundern Sie sich bitte nicht über die vielen leeren Seiten, die Ihnen vorerst hier begegnen. Der Leipzig-Almanach nimmt seine offizielle Tätigkeit erst mit dem neuen Jahr auf. Doch ab sofort steht Ihnen schon unser Forum* zur Verfügung. Dort können Sie jederzeit über ihre Eindrücke berichten, die kulturelle Ereignisse bei Ihnen hinterlassen haben. Die Form, in der Sie uns schreiben, ist völlig frei und Ihnen überlassen. Sie können einen Brief schreiben, eine Rezension, einen Bericht; Sie können sich beschweren, Ihre Begeisterung zeigen oder eine Diskussion anzetteln. Sie können über Konzerte, Ausstellungen, Theaterbesuche, Bücher, die Sie gelesen, Filme, die Sie gesehen haben, und was immer Sie wollen, berichten. In Leipzig passiert mit Sicherheit genug, worüber man sich austauschen könnte, aber auch aus anderen Orten sind uns Beiträge natürlich willkommen. Überlassen Sie es von nun an nicht mehr nur den professionellen Schreibern, Kunst zu beurteilen.
Die originellsten und geistreichsten Veröffentlichungen von Ihnen werden wir - je nach Thema - unter den Rubriken Gegenwart, Geschichte oder Porträt verewigen. Wenn Sie selbst auch dichterische oder anderweitig künstlerische Ambitionen haben, können Sie gern auch Gedichte, Kurzerzählungen, Glossen und Ähnliches einsenden. Per eMail ist das auch mit Bildern und Fotos möglich. Nur mit Romanen sollten wir für den Anfang vielleicht etwas vorsichtig sein. Hier werden wir die überzeugendsten Sachen im Album veröffentlichen.
Ansonsten werden von uns in Auftrag gegebene Beiträge zu konkreten Themen und aktuellen Ereignissen das Tagebuch der Musikstadt Leipzig beleben. Das Prädikat "Musikstadt" bedeutet dabei nicht, dass ausschließlich das Musikleben von Interesse ist, wohl aber, dass es in Leipzig eine außerordentliche Rolle spielt. In dem Zusammenhang ist der Titel auch eine Anspielung auf das Forschungsprojekt "Musikstadt Leipzig", das an der Universität Leipzig angesiedelt ist und dessen Mitarbeiter Dr. Wolfgang Gersthofer und Marcus Erb-Szymanski diesen Almanach herausgeben.
Noch ist dieses Tagebuch ein zartes Pflänzchen, doch bald schon kann es mit Ihrer Hilfe zu einer Chronik anwachsen, die weniger von Jahr und Zahl lebt, als von der authentischen Überlieferung von Kunsterlebnissen. Und das bedeutet im Fachjargon nichts anderes als eine Rezeptionsgeschichte der Kunst in dieser Stadt.
Auf eine gute Zusammenarbeit - Ihr Marcus Erb-Szymanski (MESZ)
* Anmerkung der Redaktion: Seit dem Relaunch im April 2010 bietet der Leipzig-Almanach statt eines Forums eine Kommmentarfunktion an. Dudurch können die Leserinnen und Leser direkt unterhalb des Artikels ihre Meinung abgeben und mit anderen diskutieren.


