Katja Wallenhorst | Drucken30.07.2010 

Friedrich-Rochlitz-Preis für Kunstkritik 2010

Der Leipzig-Almanach und die Gesellschaft für Kunst und Kritik haben zum fünften Mal nicht-professionelle Autoren für herausragende Kritiken zu Kulturveranstaltungen gekürt

Glückliche Gewinnerin: Amelie Bader freut sich über den 3. Platz beim Friedrich-Rochlitz-Preis für Kunstkritik

Robert Schumann als Mitbegründer der Neuen Zeitschrift für Musik hätte sich sicher gefreut, dass in seinen Räumlichkeiten ein Preis für Kunstkritik vergeben wird – dieser Meinung war jedenfalls Christiane Sporn vom Robert-und-Clara-Schumann-Verein bei ihrer Führung durch das Schumann-Haus in der Inselstraße, in dessen Konzertsaal am 22. Juli der Friedrich-Rochlitz-Preis für Kunstkritik 2010 verliehen wurde. Gestiftet wird der jährliche Preis von der Gesellschaft für Kunst und Kritik Leipzig e. V., die auch das Online-Feuilleton Leipzig-Almanach herausgibt. Der Preis kürt nicht-professionelle Autoren für herausragende Kritiken zu kulturellen Veranstaltungen und erinnert damit an den berühmten Leipziger Publizisten Friedrich Rochlitz (1769-1842), dem Mitbegründer jenes zweiten bedeutenden Musikfachblattes dieser Epoche: der Allgemeinen musikalischen Zeitung.

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Fotos: Andreas Raabe

Drei Gewinnerinnen durften sich über Geld- und Sachpreise freuen. Den 1. Preis erhielt die Leipzigerin Maja Spee für ihre Kritik zu einer Schweriner Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Der 2. Preis ging an Maria Aresin für ihren Text zur Neo-Rauch-Ausstellung im Leipziger Bildermuseum. Über den 3. Preis durfte sich Amelie Bader freuen, die mit einer Kritik zu einer Fotoausstellung im Westwerk teilgenommen hatte.

Durch die Preisverleihung, die auf ein reges Publikumsinteresse stieß, führte Projektleiterin Juliette Kaiser. Am Flügel begeisterte Stefan Neumeier mit Stücken von Mendelssohn, Schumann und Sinding, bevor der Abend im Foyer Hof des Schumann-Hauses ausklang. Allen UnterstützerInnen und Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

Verleihung des Friedrich-Rochlitz-Preises für Kunstkritik 2010

Schumann-Haus, Inselstraße 18, 22. Juli 2010


1. Platz: Kritik von Maja Spee zur Brecht-Inszenierung
2. Platz: Kritik von Maria Aresin zur Neo-Rauch-Ausstellung
3. Platz: Kritik von Amelie Bader zur Fotoausstellung im Westwerk

 

Tipps

"Geliebtes Afghanistan"

Die Ausstellung "Geliebtes Afghanistan" mit Arbeiten der Fotojournalistin Anja Niedringhaus (1965-2014) ist vom 21. April bis 21. Juli in der Galerie im Neuen Augusteum zu sehen.

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Friedrich-Rochlitz-Preis

Rückblick auf den Friedrich-Rochlitz-Preis für Kunstkritik 2015. Das nächste Mal findet der Schreibwettbewerb 2017 statt.

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