Text und Fotos: René Seyfarth | Drucken12.10.2007 

Was geht'n draußen?

Street-Art-Kolumne, Folge 1: Gohlis

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Nicht mit Connewitz oder Plagwitz, sondern mit dem bürgerlich-bräsigen Gohlis soll diese Serie eröffnet werden. Ein Stadtteil wie ein staatlicher Kurort - gediegen und ein wenig langweilig. Man fährt eigentlich aus anderen Stadtteilen nur nach Gohlis, um einen besonders üppig bebilderten Sonntagsspaziergang zu machen oder Freunden beim Auszug zu helfen. Trotzdem oder gerade deswegen gibt es dort gar nicht wenige Graffitis und vor allem: fast ausschließlich Gesprühtes. Andere Techniken muss man suchen und selbst dann gibt es keine Garantie dafür, dass man fündig wird. Aber es bietet sich an, mit dieser bekanntesten und umstrittensten Farbverletzung getünchter Fassaden zu beginnen, sozusagen als eine traditionelle Eröffnung, mit klassischen Writings und Kalligraphischem, mit einem gesprühten Kalauer und vor allem etwas Programmatik: "Tag till dawn" fordert schließlich taggen (gesprühte Signen hinterlassen) bis zum Tagesanbruch.

Die Street-Art-Kolumne:

Vorwort, 11.10.2007
Gohlis, 11.10.2007
Volkmarsdorf/Neuschönefeld, 21.10.2007
Connewitz, 28.10.2007
Zentrum-Süd/Niederkirchnerstraße, 04.11.2007
Sellerhausen-Stünz, 11.11.2007
Lindenau, 20.11.2007
Reudnitz-Thonberg, 09.12.2007
Plagwitz, 15.12.2007
Weihnachtsmarkt, 21.12.2007

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