Bettina Kremberg | Drucken03.12.2018 

Geld aus dem Nichts

Der Philosoph und Soziologe Aaron Sahr formuliert in seinen aktuellen Büchern die Theorie des Keystroke-Kapitalismus – lässt aber Lücken

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Kommt das Geld quasi per Knopfdruck von Kreditgebern aus dem Nichts, wie Aaron Sahr formuliert? (Foto: Images_of_Money, CC BY 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Der amerikanische Kurort Bretton Woods steht für die Vereinbarung der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges über die Gestaltung der westlichen Geldordnung. Vertreter von 44 Nationen einigten sich dort darauf, die Währungen der späteren Siegermächte durch feste Wechselkurse an den US-Dollar und diesen wiederum mit einem fixen Wechselkurs an Gold zu binden. Damit sollte die Weltwirtschaft stabilisiert und Europa als Wirtschaftszentrum wieder hergestellt werden. Außerdem wollte man damit den Abwertungswettlauf der nationalen Währungen stoppen, damit es nicht wie zwischen den beiden Weltkriegen zu einer Weltwirtschaftskrise kommt.

Mit dem Abkommen von Bretton Woods wurde festgelegt, die Ausweitung der Geldbestände durch Drucken neuen Papiergeldes bzw. die Einschreibung neuen Buchgeldes in die Bilanzen durch die Verfügbarkeit von Gold einzuschränken. Dies war notwendig, um die Finanzmächte nach dem Zweiten Weltkrieg zu zügeln. Die USA waren durch Waffenverkäufe und Rüstungskredite, aber auch durch Aufbaufinanzierungen nach dem Krieg zum weltweit größten Gläubiger geworden, während viele andere Länder nun in deren Schuld standen. Siebzig Prozent der Goldreserven der Welt lagerten in den USA. Das beeinflusste die internationale Währungs- und Finanzpolitik. Im Sommer 1971 kündigte der damalige amerikanische Präsident Richard Nixon allerdings das Austauschversprechen von Dollar in Gold auf. Er legte damit eine jahrhundertealte Überzeugung ab, nämlich die, dass Geld durch den Tauschwert Gold stabilisiert werden könne.

Nichts weniger als dieser historisch belegte finanzpolitische Umbruch ist für Aaron Sahr Anlass, in seinem Buch Das Versprechen des Geldes dem Phänomen der Geldschöpfung ohne materielles Äquivalent auf den Grund zu gehen. Sahr zufolge zeigt dieser Einschnitt nämlich die Natur des Geldes als solche viel besser als soziologische Warentausch-Analysen. Zu beobachten ist nämlich seitdem ein exponentielles Wachstum an Geldvermögen aus dem Nichts. Um diese These zu stützen, beruft sich Sahr u.a. auf den Ökonomen Richard Duncan, der in seinem Buch The Dollar Crisis (2003) auf den Befund stößt, dass im Jahr 2000 global etwa 2.000 Prozent mehr Geldvermögen existierte als 1970. Die Frage ist nun, woher dieses Vermögen kommt, wenn auf der gesamten Welt kein gleich hohes Äquivalent an Gold vorhanden ist.

Eine Theorie der Kreditpraxis?

Aaron Sahrs analytisch hervorragend aufgebautes Buch ist nun keine Einführung in die ökonomische Praxis des Tauschwarenhandels. Der Soziologe interessiert sich auch nicht vordergründig dafür zu verstehen, was es gegenwärtig bedeutet, in einer digitalen Geldgesellschaft zu leben, in der Geld nur als Zahl existiert. Vielmehr interessieren ihn vor allem die strukturellen Veränderungen des Geld- und Kreditwesens seit eben dieser zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei setzt er sich dezidiert von einem warentheoretischen und genealogischen Verständnis von Geld und Kredit ab, wie es die meisten Geldsoziologien bisher taten. Eine solche vom ökonomischen Tauschwert her denkende Soziologie des Geldes lehnt Sahr deshalb ab, weil Kredite dann – ähnlich wie in der materiellen Geldtheorie – Verteilungsobjekte von zeitlich befristetem Eigentum wären, das andere im Tausch einsetzen und dann zurückzahlen.

Der Autor hingegen will Geld radikaler verstehen, nämlich als etwas, was nur qua Versprechen der Menschen untereinander existiert und nicht außerhalb dieser Beziehung. Da dem Geld als Kredit nichts Materielles als Referenzobjekt Rückendeckung gibt, ist seine intrinsische Logik nicht die einer Tauschbeziehung, sondern die einer dem Tausch zugrunde liegenden Vertrauensbeziehung. Im Kredit drückt sich vielmehr eine spezifisch moralische Relation aus. Die These steht quer zu ökonomischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ansätzen, die Geldbeziehungen auf Basis der Entscheidungen individueller Akteure und über das Phänomen der Knappheit erklären. Diese Annahme, dass Banken bei der Vergabe von Krediten, also bei der Produktion von Schuld, knappe Mittel einsetzen, hält Sahr für grundfalsch. Vielmehr, so der Autor, bedarf es heutzutage weder Spareinlagen, Zentralbankreserven noch Eigenkapital, um Geld qua Kredit zu schöpfen. Sein makrosoziologischer Blinkwinkel auf die Praxis des Kreditgebens und -nehmens bleibt dabei nicht ohne auf die Großen der Soziologie des Geldes, etwa Georg Simmel oder Niklas Luhmann.

Kreative Kredittheorie

Aaron Sahr vertritt die These, dass Banken bei jeder Kreditvergabe neues Geld aus dem Nichts schaffen, und zwar ohne dabei zuvor knappe Ressourcen akkumulieren zu müssen. Kredite sind deswegen für ihn keine Kapitaltransportakte mehr, sondern autonome Schöpfungsakte, die außerhalb ökonomischer Beschränkungen, quasi paraökonomisch, funktionieren. Er nennt seinen Alternativ-Vorschlag eine „kreative Kredittheorie“. Für ihn geht es darum, den gegenwärtigen paradoxen Kapitalismus als Goldenes Zeitalter des Kredits zu verstehen, der mit umfassenden Deregulierungsprozessen und soziotechnischen Innovationen – etwa mit Derivaten, Verbriefungen oder Schattenbanken – immer neue Vertrauenskonfigurationen rekonstruiert, die die Kreditpraxis trotz vieler Krisen seit den 70er Jahren am Laufen hält.

Das heißt, Kredite sind für Sahr als Zahlungsversprechen befristete Beziehungen, die durch Erwartungen der Einlösung des Versprochenen möglich werden. Sahrs Ansatz geht aber noch einen Schritt weiter. Er fragt danach, wie es zur Verstetigung von Erwartungen als Fortbestand des sozialen Normalfalls kommt. Spannend ist für Sahr also die Frage, wieso angesichts der Fragilität und des hohen Risikos des Scheiterns dieser Versprechensbeziehungen im Finanzsektor ein derartiges Vertrauen in deren Funktionieren gesetzt wird. Diese Anomalie des Bankwesens in Bezug auf das Geben und Nehmen von Versprechen und Vertrauen ist – und in diesem Punkt hat der Autor Recht – erklärungsbedürftig.

Der Bankencrash auf Island

Seinen Vertrauensbegriff übernimmt Sahr vom Soziologen Niklas Luhmann. Für den ist Vertrauen etwas, was die Zukunft als positive Option vorwegnimmt. Damit wird Vertrauen zu einem Sichverhalten zur Zukunft, zu einer Hoffnung auf eine sich permanent fortsetzende gelingende Gesamtpraxis des Vertrauens. Vertrauenswürdigkeit wird damit zu einem intrinsischen Wert, dass es in Zukunft ähnlich gut wie gegenwärtig weiterlaufen wird. In dem heutigen allgemeinen Klima der jederzeitigen Kreditwürdigkeit wird diese Kontinuitätserwartung von Vertrauen zu einem Prozessvertrauen in die Zukunft verstetigt. Eine Zuversicht in soziale Routinen des Kreditvergebens und -nehmens richtet sich dann allerdings nicht mehr auf einzelne Handlungen konkreter Mitmenschen, sondern wird zu einem Systemvertrauen an sich. Dass blindes Systemvertrauen jedoch gefährlich werden kann, darüber findet man bei Sahr kein Wort.

Das Beispiel der Bankenkrise in Island im Jahre 2007 zeigt jedoch, dass eine derart hohe Vertrauensbereitschaft in eine funktionierende Kreditpraxis zunimmt, sobald die Teilnehmer den Grad wechselseitiger Abhängigkeit erhöhen. In Island waren bis zum Ende der 1980er Jahre die Kapitalströme im Land in der Hand der Regierung. Die drei größten Banken waren Staatseigentum. Das änderte sich, als mit Premierminister David Oddsson in den 1990er Jahren eine Lockerung der Kapitalkontrollen, Steuersenkungen, die Gründung einer eigenen Börse sowie die Privatisierung der Banken einsetzten. Die neuen Eigentümer, die alle in direkter oder indirekter Verbindung zu den Vorbesitzern standen, adaptierten die Geschäftsmodelle der Global Player. Daraufhin expandierte der isländische Bankensektor. Die Bilanzsummen der Banken wuchsen derart, dass ihre Anlagen schon bald die Gesamtleistung der isländischen Wirtschaft um ein Vielfaches überstiegen. Doch Schwankungen des amerikanischen Finanzmarktes brachten die drei großen Banken Islands zu Fall, denn sie waren in hohem Maße abhängig von kurzfristigen Finanzierungen durch eben diese internationalen Märkte. Der Bankenfall von Island ist damit keine serielle Verkettung singulären Besitzumschlags und somit Zufall, sondern ein sich wechselseitig ermöglichendes Zahlungsversprechen mit der Zuversicht darauf, dass künftige Zahlungen eingehen werden.

Dass die Kredit- und damit die Schuldbeziehungen dabei nicht an alle Banken gleichmäßig stattfinden, sondern vor allem die großen Institute betreffen, lässt sich am amerikanischen Sektor festmachen, wie Sahr beschreibt. Anfang des 20. Jahrhunderts hatten gut 20.000 Geschäftsbanken Anlagen, deren Wert 2,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachte. Im Jahr 1980 kontrollierten 14.000 Geschäftsbanken mit einem Wert von 14 Prozent des BIP. Weitere 30 Jahre später operieren 7.000 Banken überregional, von denen die 5 größten alleine den Wert von 60 Prozent des BIP in ihren Büchern haben. Die 20 größten Banken verfügen sogar über Anlagen im Wert von 86 Prozent des BIP. Diese Konzentration von Werten in Banken lässt sich ebenso in Großbritannien, der Schweiz oder Deutschland beobachten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Nun sollte man denken, dass nach den verschiedenen Bankencrashs der vergangenen Jahre und Jahrzehnte die Kontrollmechanismen von Staaten und Zentralbanken derart sind, dass Kredite nicht an unkontrolliert viele oder wenige und nicht unbegrenzt auf die Zukunft gegeben werden können. Auch Sahr schreibt, dass es die logische Schlussfolgerung wäre, in Zeiten großer Vertrauensbereitschaft auch das Misstrauen gegenüber den Kreditgebern zu verstärken. Paradoxerweise ist jedoch das Gegenteil geschehen. Bilanzerwartungen wurden von Ratingagenturen positiv kodifiziert, Zahlungsversprechen durch Pfänder abgesichert, die Globalisierung der Kreditvergabe erodiert alle historisch gewachsenen Mittel der Geldkontrolle. Die Institutionen der Kontrolle und des Misstrauens haben aufgrund der Nähe von Banken und Politik ihre Wirksamkeit eingebüßt.

Zur Erosion von Kontrolle und Misstrauen trugen politisch auch solche Prozesse bei wie die Liberalisierung des Fremdwährungshandels, die Rechtskonkurrenz der Staaten, der Aufstieg von Steueroasen. Seitens der Banken wurde man aufgrund der neuen Situation auch kreativ, bezog vorgeblich risikominimierende Algorithmen, Ratingagenturen, Hedgefonds usw. als für die Banken positive Argumente ein. Damit zeigt sich, dass die genannten Drehtürverbindungen von Politik und Kreditwirtschaft ein generelles Phänomen darstellen. Free-Lunch-Privilegien der Banken, die von Seiten der Politik Geld zur Rettung des Systems schenken, stützen das Kartenhaus immer weiter. Blind davor und ungerührt davon, dass das Platzen von Finanzblasen enorme Auswirkungen auf das Leben nicht nur von Kleinanlegern, sondern auch von völlig unbeteiligten Akteuren haben kann, wird von Banken, Politik und Ratingagenturen hingegen immer weiter ein euphorisches Erwartungsklima erzeugt.

Die gedeckelte Katastrophe

Die Bilanz moderner Finanzzuversicht argumentiert heute vornehmlich dafür, dass es so weitergeht wie bisher, wenn es so weitergeht wie bisher. Aber genau das ist fraglich. Mit Walter Benjamin kann man vielmehr sagen: Dass es so weitergeht, ist die Katastrophe! Denn die Zunahme an interner Vertrauensbereitschaft der Kreditfirmen untereinander bedeutet mehr Kreditversprechen zwischen weniger Gläubigern und Schuldnern. Immer mehr Zahlungen fließen – wie bei den isländischen Banken, die sich gegenseitig kauften – hin und her. Sie verwischen damit die Differenz zwischen unterschiedlichen Versprechen. Da die Kreditwürdigkeit eines Schuldners an der Zuverlässigkeit der Versprechen seines eigenen Gläubigers hängt, werden alle Beteiligten alles für die Rückzahlung tun, und sei es, die Schuldrückzahlung eines Konkurrenten an sich selbst durch neue Kredite zu refinanzieren. So werden Schulden nicht mehr als ein individuelles Schicksal aufgefasst und Kreditwürdigkeit ist auch nicht mehr die Eigenschaft von Teilnehmern, sondern sie ist eine Eigenschaft der Finanzpraxis selbst, die sich damit selbst verstärkt. Diese bodenlose Praxis ist der Normalfall, der Wenige immer reicher und Viele immer ärmer macht.

Sicher, nach der Bankenkrise 2008 wurden allerhand rettende Maßnahmen unternommen, die Auswüchse dieser Praxis in den Griff zu bekommen. Doch, so das Fazit in dieser Sache von Sahr, am sozialen Normalfall wurde kaum etwas geändert. Weder wurde die Arbeit und Einbindung von Ratingagenturen reformiert, noch wurden Steueroasen in die Pflicht genommen. Die neuen Kontrollstrukturen scheinen die Fertilität außerbilanzieller Beziehungen generell bisher kaum zu beeinträchtigen. Zwar ist der Schattenbankensektor nach der Krise insgesamt ein wenig geschrumpft, aber die Bedeutung von Schattenbeziehungen für die Unternehmensfinanzierung hat insgesamt sogar zugenommen. Diese Einschätzung teilt er übrigens mit der des früheren Finanzministers Peer Steinbrück letztens in der Süddeutschen Zeitung, der vor Leichtfertigkeit warnt, denn die Finanzkrise sei nicht vorbei. Und tatsächlich: Die Performanzvektoren der Kreditpraxis weisen insgesamt eine ungebrochene Aufwärtsbewegung auf. 2014 gab es in der Welt 57 Billionen Dollar mehr Schulden als vor der Finanzkrise. Und Schulden schaffen Geld.

Das Goldene Zeitalter des Kredits

Dass seit dem Ende von Bretton Woods Bankenkrisen fast Alltag geworden sind, scheint Sahr dabei nicht aus dem Lehnstuhl zu locken. Fasziniert von der Anomalie der Kredit-Praxis der Banken lässt sich der Autor dazu hinreißen, den Banken einen außerökonomischen, er nennt es paraökonomischen, Status zuzuweisen. Für ihn werden Kredite nicht etwa zu leeren Versprechen, die die Lebensqualität ganzer Länder zerstören können. Er ist vielmehr benommen davon, dass Geld und Kredite als Mittel ökonomischen Warenumschlags und Kapitals für Investitionen auf Knopfdruck entstehen, durch das Eintippen einer Zahl in den Computer bzw. das Drücken der Enter-Taste – und zwar immer dann und dort, wo Banken lukrative Geschäfte vermuten. So kommt es nicht von ungefähr, dass Sahr affirmativ vom gegenwärtigen Goldenen Zeitalter des Kredits redet.

Sein Resümee zum Umgang mit dieser Situation fällt entsprechend spärlich und allgemein aus, und zwar in Form der Frage: Wer soll und darf darüber entscheiden, wie viel Geld es gibt und für welchen Zweck es geschaffen wird? Ein Statement dazu, wie man die gegenwärtige Finanzpolitik gerechter gestalten kann, verschiebt der Autor auf sein Anschluss-Buch Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit auf Knopfdruck. Darin plädiert er dafür, den Banken die Hoheitsrechte über die Produktion des Geldes zu entziehen. Es wäre schön, wenn die Faszination über das, was Banken machen, dann umschlagen würde in einen soziologischen Fokus, der die Folgen dieses Machens stärker in den Blick rückt.

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Das Versprechen des Geldes. Eine Praxistheorie des Kredits

Von Aaron Sahr

Hamburger Edition

Hamburg 2017

390 Seiten, 35 Euro, E-Book: 27,99 Euro




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Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit auf Knopfdruck

Von Aaron Sahr

Hamburger Edition

Hamburg 2017

150 Seiten, 12 Euro, E-Book: 7,99 Euro



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