Sabine Ernst | Drucken | Kommentare (81)25.03.2011 

Relativierung des Völkermords

Hetzerische Darbietung: Auf der Buchmesse verstört eine Lesung mit Diskussion, weil sie eine vermeintlich andere Wahrheit über Srebrenica offenbart

Die Fotos, die Peter Priskil zeigt, wirken anders als dieses. Es sind schockierende Aufnahmen von Folter und Massenmord an Serben. Aber seine Botschaft ist nicht, dass es im Krieg auf allen Seiten Opfer gibt. Priskil will den Völkermord in Srebrenica relativieren. (Foto: T. Prüwer)

Sie wurde viel beworben, diese Lesung auf der Leipziger Buchmesse. Peter Priskil und Alexander Dorin haben sich viel vorgenommen, als sie für Sonntag, den 20. März, auf die Buchmesse luden: Die Metapher „Srebrenica“ sollte entthront werden.

Beim Anblick des Plakats hatte ich sofort die entsprechenden Assoziationen: der Genozid an 8.000 Bosniaken, getötet von Serben, unter den Augen der hilflosen Truppen der Vereinten Nationen. So die Geschichte, wie man sie, unter grausamen Bildern, an den Fernsehschirmen verfolgen konnte. Sofort verband ich mit Srebrenica die Bilder von ausgemergelten Bosniern in einem Gefangenenlager der Serben und war verwundert darüber, dass ich sie, nach all den Jahren, noch so deutlich vor mir sah. Ich ahnte nicht, dass mich auf dieser Lesung noch weit schlimmere Bilder erwarteten.

Die Lesung war schon im Vorfeld umstritten. Der Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, hatte den Antrag gestellt, sie wegen offensichtlicher Leugnung eines Völkermords verbieten zu lassen. Der Antrag wurde – unter Verweis auf die Meinungsfreiheit – von den Veranstaltern der Messe abgewiesen. Laut Priskil wurden daraufhin Plakate für die Veranstaltung zerstört und überklebt. Nun, ich sah einige Plakate, die zur Lesung luden, keines davon beschädigt.

Pünktlich 16 Uhr erschien Peter Priskil mit Alexander Dorin, Co-Autor des Buches, aus dem gelesen und über das diskutiert werden sollte. Zottelig, alternativ wirkte Priskil – und er fackelte auch nicht lange, er schonte das Publikum nicht eine Sekunde. Er begann mit der Vorgeschichte, mit der Meinung Tilman Zülchs, ein Kampf der Ideologien entfachte sich auf der Bühne, der mich an meine Grenzen des Ertragbaren brachte. Peter Priskil führte mit fast schon demagogischen Worten einen verbalen Kampf gegen Zülch, das Recht auf Meinungsfreiheit, das er in Anspruch nahm, sollte für Zülch nicht gelten, und auch die Gesellschaft für bedrohte Völker wurde denunziert. Seine verbalen Attacken waren kaum auszuhalten. Dieser Lesung weiter beizuwohnen, wurde für mich immer beklemmender, denn es beschlich mich das Gefühl, dass hier wirklich ein Völkermord geleugnet werden sollte. Nein, soviel vorweg, er wurde nicht geleugnet, aber er wurde durch einen anderen ersetzt.

Peter Priskil fuhr weiter fort. Nun bin ich mir der Medienrealität durchaus bewusst, auch der Tatsache, dass Propagandalügen, mit denen ein Krieg geführt werden soll, meistens funktionieren. Von Gleiwitz bis zur Lüge über Sadam Husseins Atomwaffen – sie funktionierten, man glaubte sie zunächst, war aber nicht besonders überrascht, darüber zu hören, dass sie Lügen waren. Das Propaganda- und Lügennetz der westlichen Medien in der Berichterstattung im Balkankrieg wurde eindrucksvoll geschildert, auch die unrühmliche, verfassungsrechtlich fragwürdige Rolle der BRD erörtert. Überschattet wurde dies durch Priskils immer noch verbal aggressives, arrogantes Auftreten.

Die größte Kritik an diesem Tag: die einseitige Berichterstattung der Medien, die Dämonisierung der Serben. Denn, so Priskil, alles war gelogen. Keine Massenvergewaltigungen, weil, so seine Begründung, nach neun Monaten kein Babyboom eingesetzt habe und die Zahl der vergewaltigten Frauen immer weiter nach unten korrigiert wurde. Diese Begründung ist mehr als verhöhnend und zynisch, bedenkt man den Umstand, dass die evangelische Kirche in der betroffenen Region des Balkans Abtreibungspillen verteilte, um das Leben der betroffenen Frauen zu schützen. Zudem, dies ist kein Kriegsphänomen, schweigen Frauen aus Scham über erlittene sexuelle Gewalt. Wenn sie an muslimischen Frauen geschieht, wird zudem geschwiegen, um die Familienehre zu retten. Auch von Völkermord an den Bosniern in Srebrenica könne keine Rede sein, denn, so Priskil, die angeblich 8.000 Toten haben nie gelebt, nie existiert.

Ich atmete durch, rang mit mir, überlegte, sitzen zu bleiben oder zu gehen. Ich wartete ab. Natürlich mutet es eigenartig an, dass in einer Schutzzone der Vereinten Nationen 8.000 Männer umgebracht, verscharrt, später wieder ausgegraben und umgebettet worden seien. Aber dass 8.000 Einwohner einfach erfunden wurden, dies wollte mein Verstand zunächst nicht glauben. Priskil lieferte auch gleich den Beweis: ein Dokument, auf dem die Einwohner Srebrenicas gezählt wurden, bevor es zur Schutzzone der UN wurde, 37.000. Zu lesen war weiterhin, dass die UNO von 45.000 Einwohnern ausginge und man ihr deswegen die geringere Einwohnerzahl nicht berichten sollte. Dies also sind Priskils 8.000 erfundene Tote!

Nun kündigte Priskil Fotos an, die von der UN nie beachtet wurden, weil sie nicht in das Bild der damaligen Berichterstattung gepasst hätten: Folter und Massenmord an den Serben. Priskil hatte sich zu Beginn gegen die Dämonisierung der Serben und gegen die einseitige Berichterstattung gewehrt, hier zeichnete sich nun ab, das er das Gleiche tut: Eindrücklich begründete er mit Freuds Psychoanalyse, warum die Bosniaken die serbischen Zivilisten genital verstümmelt haben, er wehrte sich gegen das Bild des „monströsen Serben“, zeichnete aber selbst ein Bild: „den verstümmelnden Bosnier“. Bevor man die Bilder sah, hörte man noch einmal den Appell, dass das Haagener Kriegsverbrechertribunal Unrecht ist und Slobodan Milosevic zu Unrecht angeklagt wurde.

Nun kam sein schlagendstes Argument: die Fotos. Wir erstarrten. Bilder, erschütternde Bilder, ließen uns verstummen und erstarren. Wir erwiesen, mit dem Senken unserer Köpfe, diesen gefolterten Toten noch einmal die letzte Ehre. Die Fotos waren kaum zu ertragen. Sie wurden auch nie veröffentlicht, bis jetzt. Man verstand, was Priskil meinte: Die Bosniaken folterten, töteten. Aber das meinte er nicht. Er ersetzte den Srebrenica-Völkermord gegen einen unbekannten, totgeschwiegenen Genozid an den Serben. Diese Bilder sind grausam, aufrüttelnd, aber sie sagen etwas anderes: Auch die Bosniaken haben grausam getötet, Zivilisten gefoltert. Wenn Priskil die einseitige Berichterstattung kritisiert, so ist er selbst einseitig, denn was die Bilder wirklich sagen, sagt er nicht: Dass wohl beide Seiten grausam waren.

Nach den Bildern ergriff ein Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker das Wort. Es brodelte in dem Mann, den ich die ganze Zeit beobachtet hatte. Er stand, während der ganzen Lesung, neben dem Podium, schüttelte immer wieder den Kopf, atmete durch. Jetzt das Wort zu ergreifen, war für ihn wohl wie eine Erlösung. Er war nie in seinem Leben stolzer, Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker zu sein, sagte er und das spürte man an seinen Worten, seinen Gebärden. Für ihn als gebürtigen Leipziger, war dies, was sich hier abspielte, eine Schande für die Stadt. Und auch: „Dass man einem Demagogen wie Ihnen hier, in dieser Stadt, ein Podium gibt, ist eine Schande“. Er wurde ausgebuht, verbal angegriffen, verließ unter diesen Attacken den Saal.

Ich verstand seine Empörung. Priskil hatte sich demagogisch, hetzerisch und zynisch verhalten und damit dieser Veranstaltung sehr viel Würde genommen. Durch weniger reißerisches Verhalten hätte er auch den Opfern auf den Bildern mehr Würde gegeben. Diese verloren nun durch Prikils One-Man-Show fast an Bedeutung. So verließ auch ich, aufgewühlt und verärgert, eine halbe Stunde vor Schluss die Lesung, die mit einem anderen Redner seriöser gewirkt hätte.

Alexander Dorin, Zoran Jovanovic: Srebrenica – Wie es wirklich war

Herausgegeben und mit einem Geleitwort versehen von Peter Priskil

deutsch, englisch, serbisch

Ahriman-Verlag - Freiburg 2010

181 S. - 28,90 €


Kommentare lesen und hinzufügen (81)

Safi schrieb am 26.03.2011 um 09:52 Uhr:

Von welcher "Relativierung des Völkermordes" ist hier die Rede? Priskil und Dorin zeigten ja gerade auf, dass zwischen 1992 und 1995 in der Region um Srebrenica ein Völkermord an den Serben verübt wurde. Zudem gibt es zahlreiche Beweise dafür, dass die moslemische Seite nach dem Fall Srebrenicas max. 2000 Tote zu beklagen hatte. Über dreissig moslemische Zeugen sprechen jedoch davon, dass der grösste Teil davon während der Gefechte zwischen Srebrenica und Tuzla umgekommen sind. Zur Erinnerung: kurz vor dem Fall Srebrenicas schlugen sich 8000 moslemische Soldaten und 4000 bewaffnete Zivilisten nach Tuzla durch. Dabei stiessen sie unterwegs - das bezeugen moslemische Männer - ca. siebzehn mal auf die serbische Armee, was zu erbitterten Gefechten führte. Kann man nun Priskil und seinen Mitstreitern einen Vorwurf machen, dass sie darüber berichten?

Veljo schrieb am 26.03.2011 um 10:10 Uhr:

Weshalb ist es hetzerisch, wenn man auf die verschwiegene Aspekte der Ereignisse von Srebrenica hinweist? Weshalb soll die Masse der Menschen nicht wissen, dass es in der Region Srebrenica zwischen 1992 und 1995 einen Massenmord an fast 3300 Serben gegeben hat? Weshalb soll man nicht wissen, dass die Zahl der bis zu 8000 erschossenen moslemischen Bosniern nicht stimmen kann?

Aleksandar schrieb am 26.03.2011 um 14:07 Uhr:

Wen genau soll diese Lesung verstört haben? Etwa den Grossteil der Anwesenden, die vor und nach dem Vortrag lautstark aplaudierten? Die Provokateure der "GfbV" hatten sicher ihre liebe Mühe mit der Vorlesung, denn es ist ja eine der Hauptaufgaben der "GfbV", die "offizielle" Version über Srebrenica, also die Version des damaligen moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic und der US-Regierung in Washington, zu verteidigen. Genau dafür wird die "GfbV" auch bezahlt. Schade auch, dass Frau Sabine Ernst den Vortrag eine halbe Stunde vor Schluss verliess. Sie verpasste dadurch nämlich die Szene als Alexander Dorin Frau Jasna Causevic von der "GfbV" während Minuten argumentativ dermassen zerlegte, so dass diese Dame nur noch ohne Gegenargumente verstummte. Relativierung eines Völkermordes? Nein, Dorin und Priskil zeigten lediglich auf, wie einfach heute Bürgerkriegsparteien und einflussreiche politische Kreise mit Schützenhilfe der Massenmedien die Wahrheit entstellen können.

Wolfgang schrieb am 26.03.2011 um 18:32 Uhr:

Mit dem Totschlagargument >relativierung des Völkermordes< sollen alle kritische Stimmen im Keim erstickt werden, die aufzeigen können, dass mit den Ereignissen von Srebrenica enorme Manipulationen betrieben wurden. Nicht ohne Grund bezeichnete Prof. Edward S. Herman aus den USA "Srebrenica" als den grössten Propagandatriumph, der aus den jugoslawischen Kriegen hervorgegangen ist. Prof. Emil Vlajki, ein bosnisch-kroatischer Politiker mit jüdischen Wurzeln, nannte "Srebrenica" gar den grössten Mythos des Zwanzigsten Jahrhunderts. Auch das Buch >Srebrenica - der Kronzeuge< liefert haufenweise Hinweise auf eine politische Manipulation namens Srebrenica.

Wolfgang schrieb am 26.03.2011 um 18:43 Uhr:

Immerhin müssen einige Antiserben mittlerweile - Dank Dorin und Priskil - zugeben, dass es "auch" auf serbischer Seite Opfer gab. Aber: Dokumente der UNO und der moslemischen Zivilbehörden belegen, dass die Serben damals 25'000 moslemische Zivilisten auf deren eigenen Wunsch evakuiert haben, ohne dass es dabei auch nur zu einem einzigen Zwischenfall gekommen ist. Hier das Dokument:
http://www.srebrenica-facts.com/evakuierung_95

In Srebrenica selbst ist also rein gar nicht passiert. Die Toten auf der moslemischen Seite beziehen sich hauptsächlich auf die Kolonne von ca. 12'000 bewaffneten Männern, die sich während der ca. 70 Km zwischen Srebrenica und Tuzla durchschlugen.

Was haben wir auf der anderen Seite? Massenweise massakrierte serbische Zivilisten in den Jahren 1992 - 1995, so wie zahlreiche zerstörte serbische Dörfer. Und nun sollen ausgerechnet die Serben Völkermörder sein?

Reingold schrieb am 26.03.2011 um 20:21 Uhr:

Man würde eigentlich kaum erwarten, dass sich ausgerechnet Kunstschaffende für Medienmanipulationen und die Propaganda entfesselter Grossmächte engagieren. Noch weniger würde man denken, dass sich solche Kunstschaffende ausgerechnet für die Gesellschaft für bedrohte Völker" einsetzen. Eine Organisation, die wegen ihres dubiosen Engagements bisher vor allem in linken Kreisen für Ablehnung und Befremdung sorgte. Wozu also noch Kunst, wenn sich diese für das Recht des Stärkeren prostituiert?

Kovacs schrieb am 27.03.2011 um 05:15 Uhr:

Priskil war nicht einseitig. Sein Vortrag richtete sich GEGEN die Einseitigkeit. Es sind nicht >auch< serbische Menschen ermordet worden, sondern vor allem. Die serbischen Opfer wurden verschwiegen, die moslemischen um das x-fache übertrieben. Ist das etwa eine Voraussetzung für Gerechtigkeit?

Safi schrieb am 27.03.2011 um 09:10 Uhr:

Welche "Schutzzone der Vereinten Nationen" meint Frau Ernst? Srebrenica kann sie kaum meinen, denn aus dieser "Schutzzone" heraus zerstörten die "Beschützten" etliche serbischen Dörfer in der Region und ermordeten dabei viele serbische Bewohner. Srebrenica war also im besten Fall eine Pseudo-Schutzzone. Die Zahl der 8000 Toten ist ebenso unwahr wie die noch groteskere Behauptung, die Serben hätten diese Toten nicht nur verscharrt, sondern später auch noch umgebettet! Das wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, denn in der Region tummelten sich damals zahlreiche internationale Truppen. Wie hätten die Serben irgendwo heimlich 8000 Menschen vergraben und später umbetten können? Aber logisches Denken scheint nicht zu den Stärken von Frau Ernst zu gehören, dafür das unkritische Nachplappern von Kriegspropaganda. Und ja, Priskil hat ein UNO-Dokument gezeigt, welches beweist, dass die moslemische Regierung damals ca. 8000 Menschen als Bewohner Srebrenicas deklariert hatte, die nie dort lebten. Und, wo liegt das Problem? Sind solche Manipulationen etwa Peter Priskil vorzuwerfen?

GfbV schrieb am 27.03.2011 um 10:35 Uhr:

Über die "GfbV" schrieb Ralf Fischer:

"1995 wurde bekannt, daß im Beirat der GfbV unter einem Tarnnamen der ehemalige Verwalter des Ghettos in Kolomea (Polen) Peter Volkmann arbeitete. Er war für den Tod von 30.000 Juden verantwortlich. Heute sitzen in diesem Beirat Carl Amery, Freimut Duve, Rupert Neudeck und Martin Walser. Politischer Kopf ist aber Tilman Zülch, Generalsekretär der deutschen Sektion und einer der Gründer der Völkerrechtsorganisation. Begonnen hat seine politische Karriere 1963 als Vorsitzender des Sozialdemokratischen Hochschulbundes sowie als Mitglied der APO. Zum offenen Bruch mit der Linken kam es, als sich die GfbV 1991 aus dem Bundeskongreß entwicklungspolitischer Aktionsgruppen (BUKO) verabschiedete - wegen "dogmatischer Gruppen", die sie in ihm ausgemacht hatte."

Wen verteidigt die Frau Ernst da?

GfbV schrieb am 27.03.2011 um 10:36 Uhr:

http://www.sopos.org/aufsaetze/4010525731242/1.phtml

Zülman Tilch schrieb am 27.03.2011 um 11:49 Uhr:

Die Junge Welt interviewte unlängst Klaus Hartmann,Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes.

Gegen Ihr Alternativprogramm bei der Buchmesse regte sich schon Protest der »Gesellschaft für bedrohte Völker«.

Das stimmt, aber ich nenne den Verein lieber »Gesellschaft für völkische Bedrohung«, die sind eng mit Erika Steinbachs Vertriebenen und anderen rechtslastigen Gruppen verbandelt. Sie protestierten bei der Leitung der Messe dagegen, Autoren zu Wort kommen lasse, »die die furchtbaren Verbrechen des Bosnien-Krieges verharmlosen oder verleugnen«. Der Vorwurf gipfelte in der Behauptung, daß »Verlage und Autoren die Versöhnung der Völker Südosteuropas gefährdeten«. Die Messe lehnte jedoch ihre Forderung ab, die Podien ganz zu streichen oder sie mit ihrem eigenen Personal zu bestücken: Die Leipziger Buchmesse sei dem Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit verpflichtet.

http://www.jungewelt.de/2011/03-17/050.php

Zülman Tilch schrieb am 27.03.2011 um 11:51 Uhr:

Noch ein Teil des Interviews mit Klaus Hartmann:

Was ist denn so skandalös an dem Programmangebot?

Generell, daß wir Titel vorstellen, die gegen den Strom, gegen den Mainstream anschreiben. Wer sich die »Versöhnung« der Völker nur unter der Kriegsflagge der NATO vorstellen kann, kann davon natürlich nicht begeistert sein. Aber gerade angesichts der Tatsache, daß sich die Aggressoren noch das Deutungsmonopol, das Monopol über die Geschichtsschreibung anmaßen, ist Aufklärung umso dringender geboten. Besonders mißliebig erscheinen den Völkischen wohl die Bücher von Germinal Civikov »Der Milosevic-Prozeß« und »Srebrenica. Der Kronzeuge« sowie von Alexander Dorin und Zoran Jovanovic »Srebrenica – wie es wirklich war«. Dort werden jeweils die weitverbreiteten Legenden mit harten Fakten konfrontiert, viele wird die hohe Zahl der dokumentierten serbischen Opfer in diesem Bürgerkrieg verwundern. Besonders Germinal Civikov als gewissenhafter und akribischer Beobachter der »Prozesse« in Den Haag präsentiert ohne propagandistischen Zungenschlag, fast leidenschaftslos, nichts als Tatsachen. Allerdings stellt er peinliche Fragen. Zum Beispiel, warum es die »Anklage« zum »Völkermord in Srebrenica« als ihrem zentralen Thema bei einem einzigen, windigen »Kronzeugen« beläßt, und viele andere, namentlich benannte Zeugen nicht einmal befragt hat.

Boki schrieb am 27.03.2011 um 14:23 Uhr:

Sabine Ernst schrieb:

"Die Fotos, die Peter Priskil zeigt, wirken anders als dieses. Es sind schockierende Aufnahmen von Folter und Massenmord an Serben. Aber seine Botschaft ist nicht, dass es im Krieg auf allen Seiten Opfer gibt. Priskil will den Völkermord in Srebrenica relativieren."

Hört, hört! Nun geben unsere Schreiberlinge Jahre nach den Kriegen plötzlich zu, "dass es im Krieg auf allen Seiten Opfer" gab. Und weshalb schwiegen denn unsere ach so freien Medien von 1991 bis heute über das Ausmass der Verbrechen an der serbischen Bevölkerung während ebendieser Kriege?

Weshalb wird nicht berichtet, dass in Vukovar fast 1000 serbische Zivilisten von Tomislav Merceps Todesschwadronen ermordet wurden, bevor die jugoslawische Bundesarmee intervenierte?

Weshalb wird nicht berichtet, dass Sarajevo während des Krieges eine GETEILTE Stadt gewesen ist? Weshalb schwieg man über die serbischen Stadtteile und Vororte Sarajevos, die von der moslemischen Armee tagtäglich bombardiert wurden? Weshalb schweigt man darüber, dass serbische Institutionen bisher die Namen von 6500 Serben veröffentlicht haben, die in Sarajevo während des Krieges getötet wurden?

Wieso wurde verheimlicht, dass der Krieg mit Massakern und Morden an serbischen Zivilisten anfing? (Sarajevo am 1. März 1992 und Sijekovac am 26. März 1992).

Weshalb wird seit Jahren über den Massenmord an der serbischen Bevölkerung in und um Srebrenica geschwiegen?

Und wieso wird immer noch darüber geschwiegen, dass die propagierte Zahl der 8000 moslemischen Toten aus Srebrenica nicht einmal im entferntesten wahr sein kann?

Und jetzt fällt einigen Spätmerkern auf einmal ein, dass es auf allen Seiten Opfer gegeben hat. Wow! Wenn das so weiter geht, dann haben wir in fünfzig Jahren wenigstens 10% der Wahrheit über die jugoslawischen Bürgerkriege auf dem Tisch. Bravo liebe Damen und Herren von der "freien westlichen Presse".

Boki schrieb am 27.03.2011 um 17:58 Uhr:

Apropos "Relativierung des Völkermords". Erinnert sich noch jemand daran, dass die bosnisch-moslemische Regierung damals das Märchen verbreitete, in Bosnien seien mindestens 250'000 moslemische Bosnier von einer entfesselten Serben-Armee getötet worden? Diese Horror-Propaganda wurde damals von unseren Medien unhinterfragt und ungeprüft als die reine Wahrheit verkauft.

Im letzten Jahr tauchte plötzlich ein gewisser Mirsad Tokaca auf - ein moslemischer Bosnier - der nach Recherchen zu einer "neuen" Zahl gelangte. Nun ist plötzlich von 98'000 Toten auf ALLEN Seiten die Rede, davon ca. 30'000 Serben und Kroaten.

Wäre diese "neue" Zahl wahr, so würde das erstens bedeuten, dass die moslemische Regierung jahrelang Hunderttausende Tote ganz einfach erfunden hat. Und zweitens wäre klar, dass in Bosnien ein klassischer Bürgerkrieg tobte, während dem auch Moslems und Moslems und Kroaten und Moslems aufeinander losgegangen sind.

Doch bestehen berechtigte Zweifel auch an dieser "neuen" Zahl. So warfen serbische Institutionen Herrn Tokaca vor, dass er für seine Statiskien zahlreiche Dokumente über serbische Opferzahlen nicht berücksichtigt hat. Auch auf andere Irregularitäten in Tokacas Arbeit machten serbische Institutionen aufmerksam. So liess Tokaca ein und die selbe Person an verschiedenen Orten gleich mehrmals sterben.

George Kenney, ehemaliger Mitarbeiter des US-Statedepartement, forschte bereits vor vielen Jahren selbst über die Opferzahl in Bosnien nach. Er gelangte nach seiner Recherche zum Schluss, dass in Bosnien auf allen Seiten höchstens 60'000 umgekommen sein können. Natürlich ist auch das eine hohe Todeszahl und jeder Tote ist einer zuviel. Jedoch bestehen zwischen ca. 60'000 auf ALLEN Seiten und 25'0000 auf EINER Seite ein gewaltiger Unterschied. Gewaltig ist auch die Medienmanipulation, die Hunderttausende nichtexistierende Tote erfindet.

Und nun zur Gretchenfrage: wäre es vorstellbar, dass gewisse Interessengruppen Tausende Tote erfinden, wenn sie bereits davor erwiesenermaßen Hunderttausende Tote erfunden haben?

Müssen wird jetzt den bosnisch-moslemischen Institutionen die Relativierung der vorher von ihnen erfundenen Hunderttausenden von Toten vorwerfen?

Helga Schopp (NRW) schrieb am 27.03.2011 um 18:28 Uhr:

Sehr geehrte Frau Ernst,

„Tilman Zülch“, nicht „Fülch“, Ihr einziger aber für mich bedeutender Fehler, da hiermit ein Vorsitzender einer Menschenrechts-Organisation benannt wird, die in ihrer Ausübung Neutralität garantieren sollte. Bei näherer Betrachtung ist jedoch erkennbar, dass im Fall der Verbrechen an die serbische Bevölkerung die Objektivität ausbleibt.

Auch ich hätte sehr gerne mehr vom Autor erfahren und kritisiere ebenfalls das Vortragschema, welches von den eigentlichen Themen ablenkte. Diese sind, die ethnisch motivierten Verbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung und die Verschwiegenheit darüber. Und die Frage: was passierte in Srebrenica tatsächlich? Eine Frage, welche bis zur völligen Aufdeckung nicht an Aktualität verliert, da die Beantwortung eine internationale politische Relevanz vermuten lässt.

Wie Sie aus meiner Rezension (und Anwesenheit in Leipzig) entnommen haben, befasse ich mich seit einiger Zeit intensiver mit dem Srebrenica-Mythos und den Motivationsgründen der Kritiker. Seitdem habe ich besorgniserregenden Anlass zur Vermutung, dass hier ein anderes, weitaus schwerwiegenderes Verbrechen verschleiert wird, dessen Tragweite von unvorstellbarem Ausmaß ist.

Mit freundlichen Grüßen

an Sie und Herrn Zülch

Stevan schrieb am 28.03.2011 um 00:12 Uhr:

Völkische Gesellschaft für bedrohte Völker?

24. April 2008
in Allgemein und Braunzone

kollektivistisches Grundprinzip
Die zweitgrößte Menschenrechtsorganisation in der Bundesrepublik, die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV), ist in den letzten Jahren mehrfach in die Kritik linker Gruppen geraten. Am 20.09.2003 gab es am GfbV-Sitz in Göttingen sogar eine Demonstration gegen die GfbV.
In der Kritik steht besonders das Grundkonzept der GfbV, ethnische Kollektive („Völker“ und „Volksgruppen“) in den absoluten Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen und nicht Individuen und ihre Einzelschicksale. Dass diese Kollektividentitäten vollkommen konstruiert und teilweise erzwungen (z.B. durch Diskriminierung) sind, wird von der GfbV nicht erwähnt und wohl auch nicht angenommen. So werden Menschen von der GfbV auf Kollektividentitäten zurückgeworfen, anstatt Ihnen zu helfen sich gegen diese zu emanzipieren. Ziel der GfbV ist dabei nicht die „Assoziation freier Individiuen“ (Marx), sondern eine Verbesserung und Erweiterung von Autonomie und Souveränität der von ihr betreuten Kollektive-Konstrukte („Volksgruppen“). Dieses Prinzip ist teilweise völkisch, nämlich dort wo es ethnische Kollektive betrifft (seltener nimmt die GfbV auch Bezug auf religiöse Gruppen), und grundsätzlich kollektivistisch. Wobei aber im Gegensatz zu traditioneller rechter Ideologie keine Wertigkeits-Hierarchie eingebracht wird. Grundsätzlich werden aber Menschen kategorisiert und in eine Gruppe gepackt, die sich möglichst von anderen Gruppen abgrenzen soll, z.B. durch mehr Souveränität oder gar durch Separation. Das Aufgehen von Minderheiten in größeren Gruppen (GfbV: „Ethnozid“), selbst wenn es nicht eine erzwungene Assimilation ist, wird generell als negativ angesehen. Dadurch bekommt mensch manchmal den Eindruck einige GfbV-Aktivisten würden am liebsten eine stationäre Reservatspolitik betreiben. Also Minderheiten isolieren, um den Status quo zu erhalten. Zwar weist die GfbV mit dem Finger immer wieder auf, in den Weltmedien ignorierte und vergessene, Konflikte und Unterdrückungen hin, aber nur wenn diese sich gegen eine kompakte Gruppe richten. Unterdrückungsstrukturen innerhalb von Minderheiten (z.B. patriarchalische) scheinen ebensowenig wahr genommen zu werden.
Daher ist der Name „Menschenrechtsarbeit“ für die GfbV fehl am Platz, da die GfbV Einzelne wenig interessieren, besonders wenn sie nicht Mitglied einer Minderheit sind.

Ein zweiter Kritikpunkt der oft an der GfbV geäußert wird, ist ihre relative Deutschtümelei. Deutschtümmelei insofern, als deutschsprachigen Minderheiten im Ausland ihr gesteigertes Interesse gilt.
In einem offenen Brief an den damaligen Bundeskanzler Schröder kann sich der Verfasser und GfbV-Vorsitzende Tilman Zülch dann seltsamerweise auch nicht dazu durchringen den Namen der russischen Stadt Kaliningrad ohne Anführungsstriche zu schreiben. Zülch schreibt zu Schröders Teilnahme an der Jahresfeier zum Bestehen Kaliningrads:
„Genau genommen handelt es sich um 690 Jahre der deutschen Geschichte Königsbergs, um zwei Jahre der Liquidierung, Deportation und Vertreibung der einheimischen ostpreußischen Bevölkerung und dann um 58 Jahre „Kaliningrad“.“
Überhaupt gibt es eine seltsame kontextlose Herleitung heutiger GfbV-Aktivitäten aus den „Vertreibungsverbrechen“, wie ein Zitat aus der Pressemitteilung zu einer GfbV-Mahnwache vor der BdV-Ausstellung „Erzwungene Wege“ vom 10. August 2006 zeigt:
„Die Erinnerung an das Jahrhundert der europäischen Vertreibungen und an die Vertreibung und den Tod von Millionen Ost- und Sudetendeutschen verpflichten uns, heutigen Flüchtlingen zu Hilfe zu kommen – überall in der Welt.“

Die generelle Einordnung der GfbV unter dem Label „neurechts“ scheint aber falsch, weil die GfbV zwar ein völkisch durchsetztes Weltbild aufweist, aber sonst nicht genügend Anzeichen einer „neurechten“ Ideologie aufweist. Richtiger hingegen ist, dass das kollektivistische Grundprinzip der GfbV, dass Menschen auf ihre Herkunft zurückweist, eine beachtenswerte Übereinstimmung mit dem „neurechten“ Ideologem des „Ethnopluralismus“ aufweist.
Allerdings findet sich stellenweise eine weitere Gemeinsamkeit mit der „Neuen Rechten“ in Zülchs Polemik gegen eine angebliche „political correctness“ in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen bei den Umsiedlungen im Rahmen des Potsdamer Abkommens (vgl. Offener Brief an Sabine Christiansen, 05.03.07).
Nach Erkenntnis dieser inhaltlichen Gemeinsamkeiten, stellt sich nun die Frage, ob diese Verbindung sich auch praktisch auswirkt. Also, ob es auch Verbindungen der GfbV ins rechte Lager gibt?

Ein Neuer Rechter bei der GfbV
In einem Bericht vom 25. Januar 2007 über den Besuch einer GfbV-Delegation im kurdischen Nordirak wird ein Mitglied namens Heinz Nawratil genannt. Ebenfalls ein Heinz Nawratil wird wird vom „Antifaschistischen Informations- und Dokumentationsarchiv“ in München als Autor in der rechten Wochenzeitung „Jungen Freiheit“ und in der 2002 eingestellten „nationalrevolutionären“ Zeitschrift „wir selbst“ und Interviewpartner der rechtsextremen „Deutschen Nationalzeitung“ benannt. Ein Zufall?
Nach Angaben des „Handbuch Deutscher Rechtsextremismus“ von 1996 ist Dr. Heinz Nawratil ein Funktionär der geschichtsrevisionistischen „Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt“ e.V. (ZFI). Dem 1995 im rechtsextremen Grabert-Verlag erschienen Werk „50 Jahre Vertreibung“ steuerte Nawratil zusammen mit weiteren konservativen und extremen Rechten einen Beitrag bei.
Doch auch als Referent trat Nawratil bereits in Erscheinung. Laut der „Referentenliste der Burschenschaft Danubia“ zu München referierte am 06.02.2002 ein Dr. Heinz Nawratil über das Thema „Antifaschismus – Zur Geschichte eines politischen Kampfbegriffs“.
Der Referent wurde angekündigt als „Mitarbeiter […] der »Gesellschaft für bedrohte Völker«“. Kein Zufall also!
Um den Danuben Sascha Jung scheint sich Nawratil besonders zu sorgen, denn er setzte seinen Namen auch unter den Aufruf diesem nicht den Eintritt in Staatsdienste zu verwehren. Dieser Aufruf („Akademische Freiheit“) war 2007 eine Reaktion darauf, dass der Danubia-Altherr Sascha Jung nicht in den Staatsdienst aufgenommen wurde, weil er Mitglied („Alter Herr“) der, lange vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremistischer Bestrebungen beobachteten, Burschenschaft Danubia ist.

Ein Alter Rechter bei der GfbV
Im Jahr 1995 wurde bekannt, daß im Beirat der GfbV unter einem Tarnnamen ein ehemaliger NS-Täter (Die Zeit: „Verwalter des Schlachthauses”) saß. Es handelte sich um Claus Volkmann (alias Peter Grubbe), ein NSDAP-Mitglied seit 1932. Volkmann war persönlicher Referent des stellvertretenden Generalgouverneurs im besetzten Polen, Kreishauptmann im Distrikt Lublin (1941) und dort verantwortlich für die Ghettoisierung der jüdischen Bevölkerung, Kreishauptmann im Distrikt Kolomea (ab 1941) und dort verantwortlich für die Ghettoisierung und Deportation der jüdischen Bevölkerung. Insgesamt soll er an der Ermordung von 30.000 jüdischen Menschen beteiligt gewesen sein. Neben seiner Funktion im GfbV-Beirat war Volkman nebenberuflich auch Autor für die „FAZ“, „Die Welt, den „Stern“ und den „Spiegel“.

Weitere Kontakte nach Rechts
Über enge Kontakte zur GfbV scheint auch der rechtslastige „Bund der Vertriebenen“ (BdV) zu verfügen, in dessen Reihen sich allerhand Deutschnationale und Revanchisten (Stichwort: „Schlesien bleibt unser“) tummeln.
Der GfbV-Vorsitzende Tilman Zülch sprach sich gegenüber dem damaligen Kanzler Schröder auch für das BdV-Projekt eines „Zentrums gegen Vertreibungen“ aus, explizit mit Sitz in Berlin. Kein Wunder, ist doch Zülch Mitglied im Beratungsgremium der BdV-Lobby „Stiftung Zentrum gegen Vertreibung“ und seit 2003 Träger des „Menschenrechtspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft“, sowie laut Wikipedia Träger der „Plakette des Bundes der Vertriebenen“ seit 2001. Bernd Posselt, Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, nannte Zülch in seiner Laudatio einen „globalisierten Heimatvertriebenen“.
Tilman Zülch trat auch 2000 (?) als Redner bei einer Veranstaltung zum „Tag der Heimatvertriebenen“ in Berlin auf. Zusammen mit ihm sprach auch der germanophile Alfred de Zayas, der über gute Kontakte nach weit Rechtsaußen verfügt (u.a. Referent bei der erwähnten „Burschenschaft Danubia“ oder dem rechten „Preußeninstitut e.V.“).

Auch das Blatt der GfbV, „Pogrom“, scheint bei Rechten gut anzukommen. In der ultrarechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ erschien 1999 eine positive Zeitschriftenkritik.
Doch auch „Pogrom“ bzw. die GfbV machen gerne bei den Rechten selbst für sich Werbung.
Für die GfbV-Zeitschrift „Pogrom“ erschien in dem rechtsextremen („nationalrevolutionären“) Magazin „wir selbst“ 8x Werbung (1980, 1981, 1983, 1985), ebenso für GfbV selbst 16x (zuletzt 1991) und die GfbV-Reihe „Pogrom“ 2x (vgl. Clemens Heni). Dass in „wir selbst“ nach Angaben des Gfbv-Kritikers Ralf Fischer dann auch noch ein Artikel des stellvertretenden Leiters Politik der GfbV und „Pogrom“-Chefredakteurs, Andreas Selmeci, mit dem Titel „Vertreibung nicht länger dulden!“ erschienen ist, rundet die Kooperation ab.

Ergänzend darf noch die Autorenschaft von Ludwig Watzal benannt werden, der für seine Hass-Ausfälle gegen Israel berüchtigt ist. Allerdings verortet sich Herr Watzal nicht auf der Rechten, sondern sieht sich selbst als „Linker“.

Verwendete Literatur
* AIDA München: Burschenschaft Danubia will nicht sein, was sie ist, 11.06.2007,
http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&task=view&id=694&Itemid=1
* Ralf Fischer Deutsche Opfer. Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt auf völkische Ideologie, http://www.sopos.org/aufsaetze/4010525731242/1.phtml
* german-foreign-policy: Die Gesellschaft für bedrohte Völker, in: „Antifaschistische Nachrichten“ Nr. 19/2002, http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2002/19/1gfbv.shtml
* Jörg Kronauer: «Vertriebene unterschiedlicher Volksgruppen» unterstützen, in: „Antifaschistische Nachrichten“ Nr. 17/2002, http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2002/17/1zentrum.shtml
* Jörg Kronauer: Globale Vertriebene, in: Jungle World Nr. 37 vom 03. September 2003, http://www.jungle-world.com/seiten/2003/36/1566.php
* Clemens Heni: Salonfähigkeit der Neue Rechten, Marburg 2007, Seite 430-31
* Jens Mecklenburg: Handbuch Deutscher Rechtsextremismus, Berlin 1996, Seite 211 und 412

Verwendete Quellen
* Ludwig Watzal: Der „Friedensprozess“ als Kolonisierungsprojekt, Bozen, 22. März 2002, http://www.gfbv.it/3dossier/isr-pal/watzal.html
* Vertreibungsverbrechen – eine Chance vertan Offener Brief an Sabine Christiansen
Göttingen/Berlin, 05. März 2007, http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=868&highlight=Sudetendeutsche
* Mahnwache vor der Ausstellung „Erzwungene Wege. Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts“ im Kronprinzenpalais in Berlin, Berlin/Göttingen, 10. August 2006, http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=624&highlight=Sudetendeutsche
* 750 Jahre „Kaliningrad“/Königsberg: Erinnern Sie auch an das furchtbare Schicksal der Königsberger Zivilbevölkerung, Herr Bundeskanzler!, Göttingen/Berlin, 01. Juli 2005, http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=238&highlight=kaliningrad
* Zusammenleben der Nationalitäten funktioniert, Kirkuk / Göttingen, 25. Januar 2007, http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1147

Erich schrieb am 28.03.2011 um 15:39 Uhr:

In diesem Artikel spricht sich Frau Ernst mit anderen Worten dafür aus, dass kritische Menschen mundtot gemacht werden. Andersdenkende sollen ausgeschaltet werden, und das Monopol zur Meinungsbildungung und -Beeinflussung soll ausschliesslich in den Händen der Massenmedien und der Lobby einer Grossmacht bleiben. Von wo stammt denn die Geschichte vom "Völkermord" in Srebrenica, wenn nicht von der US-Regierung und den Massenmedien? Weshalb soll man diesen Kreisen vorbehaltlos glauben? Wieso sollen eigene Recherchen und eigene Denken verhindert werden? Kann man sich nicht ohne Angriffe und Verleumdung gegen das Glaubensdogma "Srebrenica" zur Wehr setzen? Wieso nicht?

Roland schrieb am 28.03.2011 um 17:46 Uhr:

Verstört hat während dieser Lesen un Leipzig vor allem eins: das Stasi-mässige Auftreten der GfbV.

Mira schrieb am 28.03.2011 um 18:38 Uhr:

Frau Ernst scheint ein Problem damit zu haben, dass die Lüge der Massenvergewaltigungen eben eine Lüge ist, die bereits vor vielen Jahren von dem Stern TV-Reporter Martin Lettmayer aufgedeckt werden konnte. Lettmayer verbrachte damals selber einige Zeit im Balkan und begann zu recherchieren. Er besuchte zahlreiche Kliniken und Krankenhäuser und studierte die vorhandenen Dokumente. Er gelangte zum Schluss, dass 117 Fälle von vergewaltigten Mosleminnen dokumentiert werden konnten. Jedoch bekämpften sich in Bosnien auch Moslems und Moslems und Kroaten und Moslems. Die Serben dokumentierten ihre Vergewaltigungsopfer ebenfalls. Klaus Bittermann zitierte in seinem Buch Serbien muss sterbien Dokumente, die 800 vergewaltigte Serbinnen belegen. Aber Frau Ernst verteidigt diese Medienlüge durch die Behauptungen, Mosleminnen würden oft über erlittene Vergewaltigungen schweigen. Wie kommt man denn trotz des angeblichen Schweigens auf die Zahl von Zehntausenden vergewaltigten moslemischen Frauen? In Sachen Zynismus kann man der Frau Ernst nichts vormachen. Absurd auch die Geschichte von der evangelischen Kirche, die im Balkan angeblich Abtreibungspillen verteilte. Wo hat denn Frau Ernst diese Geschichte her? Etwa aus dem Jahrbuch der UFO-Sichtungen? Ist die evangelische Kirche etwa von Haus zu Haus gegangen und hat bei Hunderttausenden Frauen folgendes gefragt: "Entschuldigen Sie. Wurden Sie vielleicht vergewaltigt? Falls ja, so haben wir Abtreibungspillen dabei".

Helga Schopp (NRW) schrieb am 28.03.2011 um 21:40 Uhr:

Miras Beitrag möchte ich mich auf jeden Fall anschließen. Sicher ist es richtig, dass Musliminnen um die Familienehre zu retten öfter über erlittene Vergewaltigungen schweigen als andere Vergewaltigungsopfer. Aber genau hier entlarvt sich Sabine Ernst, dass ihr wenig daran gelegen ist. Denn es fehlt der Hinweis, dass diese Frauen nicht schweigen um die Ehre der Familie, sondern das eigene Leben vor der eigenen Sippe zu retten.

Die Art und Weise wie S. Ernst ihren Artikel verfasste, lässt eindeutig ihre parteiische Stellung erkennen. Ihr liegt weder was an diesen Opfern, noch hat sie einen Hauch von Mitgefühl für die Getöteten und ihren Angehörigen übrig, die Jovanovic und Dorin in ihrem Buch dokumentieren und welche jahrzehntelang unter der Rubrik „nicht erwähnenswert“ geführt wurden.

Frau Ernst, Sie zeigen Empathie für den ihnen unbekannten Herrn der GfbV (es ist auffallend, wie sie dem Leser suggerieren wollen auf Distanz mit dieser Organisation zu stehen). Damit zeigen sie Gefühlsregungen eines eiskalten Engels, der erst mal in den Personalien nach der Identität sucht bevor er das Leben eines Menschen rettet. Wissen Sie, meine Emotionen galten dem Herrn daneben.
ZORAN JOVANOVIC, e r hat meine tiefe Anteilnahme und meine Hochachtung. Nur er demonstrierte Edelmut und Weißheit. Wie mag es in ihm aussehen Jahrzehnte lang zu erleben, dass Rassisten sich hinter dem Pseudonym „Menschenrechtler“ verbergen und den Opfern die er real vor Augen hatte, mit ihren Demütigungen verachten.

Ich hoffe dass viele angehende Journalisten ihr Mitgefühl und Gerechtigkeitsempfinden bewahren um couragiert das Unrecht aufzuzeigen und sich dem Thema annehmen, welches Alexander Dorin, Germinal Civikov, Cathrin Schütz, Kurt Köpruner, Klaus Bittermann u.a. aufzeigen.
Die Zukunft wird diesen Autoren die Anerkennung erteilen, die ihnen gebührt. Wer diese Personen als Verschwörungstheoretiker und Leugner bezeichnet,
hat sich d e f i n i t i v nicht mit ihrer Kritik befasst.

Tobias Prüwer schrieb am 28.03.2011 um 23:10 Uhr:

Sehr geehrte KommentatorInnen,

die rege Nutzung der Kommentarfunktion bei diesem Beitrag freut mich natürlich, auch wenn ich mir solche Interventionen gern auch für kulturpolitische oder ästhetische Debatten wünschen würde.

Ich kann - auch als Nicht-Autor des Textes - selbstredend nicht auf alle Aspekte in den Kommentaren eingehen, noch will ich mich an Opfer-Vergleichen, die immer auch die Relativierung beinhalten, beteiligen. Das war ja auch der Hauptkritikpunkt an der Veranstaltung im Text, wie ich ihn verstanden habe. Es geht nicht darum, jemanden "mundtot" zu machen, aber eine Kritik sehe ich schon erlaubt, wenn eine Veranstaltung statt aufklärerisch-kritisch vielleicht (ich kann es ad hoc nicht beurteilen) unterschlagene Ereignisse/Gewalttaten etc. dokumentiert, sondern polemisch-propagandistischer Natur ist. Das hat zumindest die Autorin so gesehen und da macht auch klatschendes Publikum keinen Unterschied. Die Qualität einer Theaterinszenierung bemisst sich ja auch nicht am Applaus.

Ich kann auch keine explizite Parteinahme für die "Gesellschaft für bedrohte Völker" erkennen, wenn zunächst berichtet wird, dass diese die Veranstaltung verbieten lassen wollte. Das ist ja zunächst ein Fakt, den man auch anführen kann, wenn man - wie ich - von Redeverboten wenig hält. Am Ende des Textes wird dann der kurze Redebeitrag eines Mitglieds der GfbV und dessen ofensichtliche Empörung erwähnt. Auch das finde ich als Situationsbeschreibung der Veranstaltung passend, ohne dass dies gleich als parteiisch zu bewerten ist.

Was mich nun befremdet ist das manichäische Weltbild, welches hier zum Tragen kommt. Da wird übersehen, dass der Text in erster Linie eine Besprechung einer Lesung/eines Vortags und eine Kritik an dessen Stil war. Die Autorin oder der Leipzig-Almanach an sich werden plötzlich zum "antiserbischen" Sprachrohr und unterstützen eine "stasimäßige" Vereinigung. Etwas mehr Augenmaß und Wille zum Differenzieren halte ich da für angebracht.

Beste Grüße,

tobias prüwer
(Chefredakteur)

Helga Schopp (NRW) schrieb am 29.03.2011 um 06:36 Uhr:

Tobias Prüwer:

>Da wird übersehen, dass der Text in erster Linie eine Besprechung einer Lesung/eines Vortags und eine Kritik an dessen Stil war.<

Sabine Ernst:
>Ich verstand seine (ein Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker) Empörung. Priskil hatte sich demagogisch, hetzerisch und zynisch verhalten und damit dieser Veranstaltung sehr viel Würde genommen.<


Sehr geehrter Herr Prüwer, sehr geehrte Frau Ernst,

wieso wurde all die Zeit die Kritik der Kritiker ignoriert?

Warum zeigt man Verständnis für die Empörung eines Angehörigen einer Gesellschaft, deren Aufgabe es doch war sich den serbischen Opfern anzunehmen? Genauso, wie es Aufgabe der Medien war und ist Neutralität zu waren!

Wieso hebt man nicht hervor, dass diesen Menschen nicht nur das Leben sondern alle Würde genommen wurde?
Warum zeigt man Empathie für die Reaktionen auf das jahrelange Ausbleiben an Mitgefühl und Anteilnahme für die serbische Bevölkerung, und zerlegt die Kritiker, anstatt der viel wichtigeren Frage nachzugehen, WARUM empören sich diese?
Wieso wird der Begriff „Opfer-Relativierung“ benutzt, wenn praktisch zugegeben wird was Kritiker aufzeigen?
Der Stil des Textes ist für den neutralen Betrachter fast so, als ob man ein Vergewaltigungsopfer fragt,
warum es sich bei seiner Tathergangs-Schilderung so aufregt.

Wie schon von mir erwähnt, hätte ich mir auch mehr von Alexander Dorin und weniger von Peter Priskil gewünscht.
Zumindest hätte ich sehr gerne gewusst, wie Zoran Jovanovic sein Trauma verarbeitet, dass von Missachtung und Ignoranz in der Realität begleitet wird. Ich suche nach Verbrechen die ähnlich massenmäßig missachtet wurden wie dieses – und finde keines.

MIt freundlichen Grüßen

Helga Schopp

René Seyfarth schrieb am 29.03.2011 um 09:51 Uhr:

Mir ist bislang nicht ganz klar, warum ich den Argumenten oder Vorwürfen der hiesigen Diskutant/innen Glauben schenken sollte. Ich selbst war nicht bei der Lesung und weiß daher nicht, mit welchen Dokumenten Herr Priskil etwas bewiesen haben will oder welche Bilder eindeutig "größere" Verbreachen beweisen sollen. Aber ich werde hellhörig, wenn in diesem Forum behauptet wird, dass das Massaker von Srebrenica ein Mythos sei, die Opferzahl manipuliert und an den Serben viel größere Verbrechen begangen worden seien. Mit großer Entrüstung wird die Propaganda der einen bosnischen Seite angeklagt, die Propaganda der anderen bosnischen Seite hingegen als unbedingt glaubwürdig und allein der Suche nach der Wahrheit verpflichtet dargestellt. Hier gibt es auch von einer sich seriös gerierenden Frau Schopp, keinerlei Distanzierung von den Vorrednern, die Opferzahlen der einen Seite herunterrechnen und eben serbische Propaganda kolportieren. Sie fordert Mitgefühl für die serbischen Opfer und Aufmerksamkeit für bislang wenig bekannte Kriegsgräuel, hat aber offenbar kein Problem damit, dass die Opfer der Gegenseite zu einem Rechenspiel werden, bei dem man beliebig am Zahlenrad drehen kann. Selbstverständlich ist es eine Relativierung der Opfer, wenn man sie gegeneinander aufrechnet.

Und die Argumentation ist natürlich hermetisch sicher, weshalb auch eine Diskussion sinnlos ist, denn Gegenargumente sind immer "manipuliert", "Propaganda" und Zeugen oder Beweise sind "windig", während die eigenen Argumente - die auch "wichtiger" sind - natürlich ausschließlich auf gesicherten "Fakten" beruhen. Wer sich nicht ausführlich und grundlegend mit allem beschäftigt hat, darf auch nicht mitreden oder ist ein Opfer der westlichen Medienmanipulation. So wohl folgerichtig auch ich. Aber ich möchte ungern vom Regen in die Traufe gestoßen werden und von einem Zustand der Manipulation in den nächsten gestoßen werden.

Allerdings frage ich mich, warum die serbische Regierung und selbst die Regierung der Republika Srpska ein Verbrechen anerkennen, sich selbst dafür entschuldigen, dass ja gar nicht so schlimm war? Gerade weil es nicht so schlimm war oder weil Serbien nun unter der Knute des Westens ohnehin alles zugibt - auch das, was nie geschehen ist?

Und was ist mit dem Haager Tribunal? Auch ein manipuliertes Propagandaterminal des imperialistischen Westens?

Die Mütter von Srebrenica - alles nur durchgeknallte alte Frauen?

Die identifizierten Opfer - alle sanft entschlummert?

Ich bestreite mit keinem Wort, dass von beiden Seiten widerliche Verbrechen an der Zivilbevölkerung begangen wurden, aber die Behauptung eines bislang ignorierten, noch viel größeren Verbrechens an der serbischen Zivilbevölkerung als des Massakers von Srebrenica seitens der bosnisch-serbischen Armee istt eben doch eine Relativierung und hilft keinem Opfer oder Hinterbliebenen, sondern nutzt nur dem Geschichtsbild von nationalistischen Kräften auf beiden Seiten, die jeweilige Bosheit des anderen hervorzuheben und die eigene Position als märtyrerhaft zu beschreiben.

Das kündet nur davon, dass der Bürgerkrieg um die Köpfe offenbar immer noch tobt. Eine Beteiligung daran als "Richtigstellung" oder "neutrale Schilderung" zu bezeichnen, ist widerlich!

Helga Schopp (NRW) schrieb am 29.03.2011 um 10:17 Uhr:

Sehr geehrte Frau Ernst,

vielleicht verstehen Sie jetzt besser die emotionale Wirkung auf Ungerechtigkeit. Mein Vorwurf sich wie ein „eiskalter Engel“ zu verhalten und dabei Ihre mögliche aufrichtige Absicht zu ignorieren, ist keine beispielgebende Demonstration für den Rufmord am serbischen Volk und der ausbleibenden Anteilnahme an getöteten serbischen Zivilisten.

Es wäre heuchlerisch, von mir zu behaupten immer
auf der richtigen Seite gestanden zu haben.
Diese heißt Gerechtigkeit!
Doch leider erkennen wir nicht immer,
wenn wir die Seite des Unrechts unterstützen.

Fehler einzugestehen ist Courage. Jeder Frage nachzugehen und bei ausbleibenden Antworten hartnäckig zu bleiben um Verbrechen aufzuklären ist Mut. Menschenrechtsverletzungen zu kritisieren ohne Rücksicht auf die Nationalität der jeweiligen Täter,
ist wahre Akzeptanz der Verschiedenheit.
Der Begriff „Menschenrecht“ bleibt seiner Grundidee schon lange nicht mehr treu. Jene Menschen die schlimmstes Unrecht erfahren, erleben dieses Wort von seiner dunkelsten Seite.

Dass jahrzehntelang Opfer der serbischen Bevölkerung verschwiegen wurden, ergibt die schlichte Frage nach dem Wieso? Ist es angesichts dieser erkennbaren Manipulation (kann ja kein Versehen gewesen sein) verwunderlich, dass die offizielle Variante unhinterfragt als die einzig Wahre verinnerlicht wurde?
Bei allen Fragen, die sich mir bisher ergaben
formen sich zwei entscheidende:

Das „8000er-Srebrenica-Massaker“ war nicht nur Anlass für militärische Intervention, sondern auch Energiespender für noch mehr Hass und Konflikte.
WAS hat zu diesem Srebrenica-Genozid-Mythos geführt?
WER ist für diese Inszenierung verantwortlich?
Gehen Sie dieser Frage nach!
Die Antwort darauf eliminiert den Keil, der den Spalt zwischen den Völkern auf dem Balkan treibt.

mit aufrichtigen Grüßen

Helga Schopp

Boki schrieb am 29.03.2011 um 20:31 Uhr:

Herr René Seyfarth. Die "Mütter von Srebrenica sind selbstverständlich keine durchgeknallten Frauen. Es handelt sich vielmehr um eine Lobby-Organisation, die mit ihrer Arbeit sehr viel Geld verdient (ähnlich wie die "GfbV"). Der wohlklingende Namen kann davon nicht ablenken. Unlängst meldete sich in der bosnischen Presse eine Frau zu Wort, die aus diesem Verein ausgestiegen ist. Sie berichtete ausführlich über die Propagandaarbeit dieser Organisation. Auch hatte diese Organisation nie und nimmer 7000 - 8000 Mitglieder. Der harte Kern der "Mütter von Srebrenica" kommt über einige hundert Leute kaum hinaus.

Wegen der "identifizierten Opfer": Es können ca. 3000 identifiziert worden sein. Über 1000 moslemische Kämpfer aus der Region Srebrenica, die bereits 1992, 1993, 1994 und bis zum Juli umgekommen sind (diese Listen veröffentlichte der moslemische Kommandant Naser Oric in seinem Buch) und ca. 2000 Kämpfer, die nach dem Fall auf der Route nach Tuzla umgekommen sind. Der Rest ist reine Fiktion. Im Buch >Srebrenica - wie es wirklich war< findet man einen Hintergrundbericht über die Geschichte der angeblichen DNA-Identifizierungen.

Die Geschichte der "Anerkennung" des Srebrenica-Massakers hat einen ganz besonderen Hintergrund: 2001 verfasste die Regierung der serbischen Republik Bosniens einen umfassenden Bericht über die Ereignisse von Srebrenica. In dem Bericht wird die Version der Massakers an 7000 - 8000 moslemischen Männern eindeutig abgelehnt. Die Kommission gelangte in dem Bericht zum Schluss, dass man - ausser den ca. 2000 Gefechtstoten - keine Massakeropfer nachweisen kann. Daraufhin geriet der damalige "Hohe Repräsentant Bosniens, Paddy Ashdown, richtig in Rage. Er liess zahlreiche serbischen Politiker und andere Aktivisten von ihren Ämtern entfernen, weil sie die Srebrenica-Version der damaligen moslemischen Regierung und den USA nicht anerkennen wollten. Ashdown ersetzte das Team durch andere Leute, die ein betrügerisches Dokument unterschrieben, welches die Propagandaversion der moslemischen Regierung und ihrer Verbündeter in Washington beinhaltete. Der US-Politanalytiker Gregory Copley berichtete über diesen Betrug. Hier der Bericht: http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/Sep0803.htm

Wegen des "Haaher Tribunals": lesen Sie z.B. das Buch "Srebrenica - der Kronzeuge" von Germinal Civikov. Oder Civikovs Buch zum Milosevic-"Prozess". Ähnliche Bücher gibt es genügend. Darin findet man Hintergrundberichte über das Skandal-Tribunal in Den Haag, welches nichts weiter als ein politisches Instrument der NATO und der USA ist. Sogar NATO-Sprecher Jamie Shea gab damals während einer Pressekonferenz zu, dass es sich dabei um ein Tribunal der NATO handelt.

Boki schrieb am 29.03.2011 um 20:32 Uhr:

Herr René Seyfarth. Die "Mütter von Srebrenica sind selbstverständlich keine durchgeknallten Frauen. Es handelt sich vielmehr um eine Lobby-Organisation, die mit ihrer Arbeit sehr viel Geld verdient (ähnlich wie die "GfbV"). Der wohlklingende Namen kann davon nicht ablenken. Unlängst meldete sich in der bosnischen Presse eine Frau zu Wort, die aus diesem Verein ausgestiegen ist. Sie berichtete ausführlich über die Propagandaarbeit dieser Organisation. Auch hatte diese Organisation nie und nimmer 7000 - 8000 Mitglieder. Der harte Kern der "Mütter von Srebrenica" kommt über einige hundert Leute kaum hinaus.

Wegen der "identifizierten Opfer": Es können ca. 3000 identifiziert worden sein. Über 1000 moslemische Kämpfer aus der Region Srebrenica, die bereits 1992, 1993, 1994 und bis zum Juli umgekommen sind (diese Listen veröffentlichte der moslemische Kommandant Naser Oric in seinem Buch) und ca. 2000 Kämpfer, die nach dem Fall auf der Route nach Tuzla umgekommen sind. Der Rest ist reine Fiktion. Im Buch >Srebrenica - wie es wirklich war< findet man einen Hintergrundbericht über die Geschichte der angeblichen DNA-Identifizierungen.

Die Geschichte der "Anerkennung" des Srebrenica-Massakers hat einen ganz besonderen Hintergrund: 2001 verfasste die Regierung der serbischen Republik Bosniens einen umfassenden Bericht über die Ereignisse von Srebrenica. In dem Bericht wird die Version der Massakers an 7000 - 8000 moslemischen Männern eindeutig abgelehnt. Die Kommission gelangte in dem Bericht zum Schluss, dass man - ausser den ca. 2000 Gefechtstoten - keine Massakeropfer nachweisen kann. Daraufhin geriet der damalige "Hohe Repräsentant Bosniens, Paddy Ashdown, richtig in Rage. Er liess zahlreiche serbischen Politiker und andere Aktivisten von ihren Ämtern entfernen, weil sie die Srebrenica-Version der damaligen moslemischen Regierung und den USA nicht anerkennen wollten. Ashdown ersetzte das Team durch andere Leute, die ein betrügerisches Dokument unterschrieben, welches die Propagandaversion der moslemischen Regierung und ihrer Verbündeter in Washington beinhaltete. Der US-Politanalytiker Gregory Copley berichtete über diesen Betrug. Hier der Bericht: http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/Sep0803.htm

Wegen des "Haaher Tribunals": lesen Sie z.B. das Buch "Srebrenica - der Kronzeuge" von Germinal Civikov. Oder Civikovs Buch zum Milosevic-"Prozess". Ähnliche Bücher gibt es genügend. Darin findet man Hintergrundberichte über das Skandal-Tribunal in Den Haag, welches nichts weiter als ein politisches Instrument der NATO und der USA ist. Sogar NATO-Sprecher Jamie Shea gab damals während einer Pressekonferenz zu, dass es sich dabei um ein Tribunal der NATO handelt.

Boki schrieb am 29.03.2011 um 20:33 Uhr:

Balkan Strategic Studies

September 8, 2003

US Official Implicated With Bosnian High Representative Ashdown in Attempting to Force Fabricated Report on Srebrenica

Exclusive. Analysis. By Gregory R. Copley, Editor, GIS, with input from sources in Sarajevo and elsewhere.

Very reliable sources within the Office of the High Representative in Bosnia and Herzegovina, and other sources in Sarajevo, have told GIS/Defense & Foreign Affairs Daily that a seconded US official, Amb. Donald S. Hays, the Deputy High Representative for Bosnia and Herzegovina, has been actively engaged in attempts to force a fabricated report to be published on the controversial wartime fighting at the city of Srebrenica.

Amb. Hays, presumably at the insistence of High Representative Paddy Ashdown, the former British politician, has demanded the publication of a so-called “final report” on an alleged mass-killing of Bosnian Muslims at Srebrenica in 1995, during the Bosnian civil war, by the Government of Republica Srpska, the predominantly Serbian province of Bosnia-Herzegovina. In essence, Amb. Hays and Lord Ashdown are attempting to force the Government of Republica Srpska (RS) to admit that Serbs were responsible for killing thousands of Muslims at Srebrenica.

The Government of Republica Srpska’s leadership — indeed any of the elected officials of the state — can be summarily dismissed immediately by the High Representative at any time should they refuse to obey his orders, regardless of whether or not the officials were democratically elected or whether the High Representative’s own actions violate the Dayton Accords, which he was put in office to sustain. This threat was implicit in the ultimatum delivered by Amb. Hays in a series of meetings he held with the Republica Srpska Prime Minister, Mladen Ivanic, in late August and early September 2003 in Banja Luka, the RS capital.

Amb. Hays presented the Prime Minister with a document — on the letterhead of the Office of the High Representative (OHR) — which the Government of Republica Srpska was “advised” to accept as à fait accompli, in which three major points were made. The content of the two-page document was to be re-issued by the Government of Republica Srpska, probably through the RS Office of Human Rights, as though it represented the RS “final report” on the Srebrenica issue. Significantly, the RS has been conducting a detailed and thorough investigation of the issue and has already issued some material which acknowledged Serbian responsibility for some actions but which also contained a wide range of other information which showed the conflict in a much more detailed light. The RS office was established specifically to assist the International Criminal Tribunal on Yugoslavia (ICTY) in The Hague, where prosecutions for war crimes have been underway.

The RS investigations are, in fact, far from over.

The ICTY has also been conducting its own investigation into the Srebrenica allegations, and its investigation is also far from over. As a result, the ICTY, having heard about the OHR’s pressure to force a statement on the issue, essentially accepting Serb blame for war crimes, has distanced itself from the OHR position and has refused to go along with Amb. Hays’ insistence on the statement by the RS Government in Banja Luka.

It appeared that the OHR wanted the statement issued before the opening of a Muslim monument — essentially a shrine which was being promoted as a site for annual Muslim pilgrimages from around the world — memorializing the radical Islamist allegations about events in Srebrenica to occur on September 19, 2003. The unveiling of the monument would be attended by former US Pres. William Clinton, and “finalizing” the Srebrenica case would help stop the ongoing wave of allegations of illegal Clinton Administration activity in supporting radical Islamist activities in Bosnia during the 1990s. This is particularly critical given the fact that a significant number of the Islamist terrorists involved in the September 11, 2001, terrorist attacks on the United States had strong links into the Bosnian Muslims whom Clinton had supported.

The US Embassy in Sarajevo donated $1-million to the construction of the “shrine”, even though all proper investigations of the Srebrenica affair in fact showed the Islamists’ claims to be unsubstantiated and, in many respects, without foundation at all.

Recent information emerging from Bosnia-Herzegovina, and particularly from the RS investigations into the Srebrenica affair and other aspects of terrorism in the region, have highlighted the fact that the Clinton Administration had, during the war, facilitated the Islamist terrorist activities because of the Clinton Administration’s need to demonize the Serbs in order to provide a casus belli for US-led military actions in the area to distract from domestic US political problems. Significantly, when the Muslim representatives involved in building the “shrine” in Srebrenica approached New York Mayor Michael Blumberg to establish a sister-city relationship with New York, the Mayor refused, based on intelligence showing the link between the Bosnian Islamists and the al-Qaida attacks on his city.

Amb. Hays’ two-page document was expected to lead to a statement, possibly as early as September 8, 2003, by RS officials, which would not only serve to protect the Clinton Administration officials, including the former US President, but would also serve as an admission of guilt of Serbs for killing thousands of Muslims who, in fact, were not known to have been killed. Several hundred bodies have been found as a result of the fighting in and around Srebrenica, but the Islamists and their supporters have claimed figures which grow higher with each telling, with figures now claiming some 15,000 alleged deaths. At the same time, there is no acknowledgement of the Muslim killing of thousands of Serbs at Srebrenica earlier in the war, when the city was supposed to have been a demilitarized zone.

The document which Hays has been pushing essentially forces the RS Government to state that:

1. Nothing is unclear in the Srebrenica investigation except the number of victims. In other words, the Islamist propaganda, supported by Ashdown — who has long been disavowed in the UK by his former colleagues in the Royal Marines because of his unequivocal acceptance of Islamist propaganda — is accepted as fact by the RS Government, thereby admitting guilt for crimes never committed;

2. The RS apologizes to the Muslims for earlier RS statements which disputed the Islamist propaganda; and

3. A new commission would be organized which would investigate further what happened at Srebrenica, despite the RS Government’s à priori acceptance — implicit in point one of the statement — of the alleged crime. This “commission” would include three individuals from RS (not necessarily selected by the RS Government), three from the “international community” and one from an unspecified non-governmental organization.

The Government of RS would have to pay for the work of the new “commission”.

Sources in Sarajevo, Belgrade and Washington have made it clear to GIS that the present US Bush Administration has been totally ignoring developments in the former Yugoslavia because of preoccupations with Iraq and the “war on terror”, while former Clinton Administration appointees, actively supported by the George Soros Foundation — which has been avowedly anti-Serb and anti-Bush — have been able to compound their control of the area. Significantly, as numerous GIS reports have shown, the Iranian and al-Qaida/bin Laden terrorist infrastructure in Bosnia and Serbia-Montenegro has been increasingly active during 2003, preparing for a new breakout to draw US pressure away from Iran and al-Qaida activities elsewhere.

[See, particularly, Defense & Foreign Affairs Daily, June 12, 2003: Terrorism in the Balkans and the Wider Ramifications for the Global “War on Terror”, and Defense & Foreign Affairs Daily, August 29, 2003: Osama bin Laden Focuses on the Balkans for the New Wave of Anti-Western Terrorism.]

One moderate Muslim source in Sarajevo told GIS: “If the Bush Administration does not act soon, terrorism against US and Western interests will erupt soon across much of the Balkans, and from the Balkans into the rest of the world. And all of this seems to be just to allow the old US Administration of Clinton to cover their tracks. The radicals not only destroyed the Serbs, they also destroyed the lives of moderate Muslims. Now they will start another war. Why is the Bush Administration following the policies of the Clinton Administration? Why are Clinton people still running all the key posts in American embassies in the region?”

According to the OHR website, the Principal Deputy High Representative, Donald S. Hays, a US diplomat, took up his duties with the OHR in July 2001. Between 1999 and 2001 he was the US Representative to the United Nations for UN Management and Reform, with ambassadorial rank. Previously he had served in the State Department as the Director of the Office of Management Policy and Planning and as the Executive Director of the European Affairs Bureau. He has also been posted to US embassies in Bonn, Islamabad, Dakar, Freetown (Sierra Leone), and Saigon. Ambassador Hays graduated in Political Science from the University of California, Santa Barbara.



Boki schrieb am 29.03.2011 um 20:47 Uhr:

Das Neueste aus der Lügen-Werkstatt der Srebrenica-Lobby

von Alexander Dorin

Seit einiger Zeit geistert im Zusammenhang mit Srebrenica eine neue Meldung durch die bizarre Massenmedien-Landschaft. Es handelt sich um die Behauptung, man habe nun über 6000 sogenannte Srebrenica-Opfer per DNA-Analyse identifiziert – eine Aussage, die von den Medien unhinterfragt übernommen und seither als reine Wahrheit verbreitet wird. Das mag dem einen oder anderen kritischen Zeitgenossen aus folgenden Gründen mehr als grotesk erscheinen: Dean Manning, der Ermittler des von der NATO gesteuerten Tribunals in Den Haag, welches von den Massenmedien in den NATO-Staaten als ein unabhängiges und politisch nicht motiviertes Gericht verkauft wird, suchte schon jahrelang im Umkreis von ca. 50 km um Srebrenica nach Massengräbern. Dabei sollen er und sein Team insgesamt ca. 2000 Tote aus verschiedenen Massen- gräbern ausgegraben haben.1 Ich benutze bewußt das Wort »sollen«, weil es serbischen Pathologen untersagt wurde, bei diesen Ausgrabungen anwe- send zu sein. Wieso das, wenn es nichts zu ver- tuschen gibt? Und weshalb hat das »Tribunal« in Den Haag seither über 1000 angebliche Beweise des propagierten Srebrenica-Massakers noch vor Beginn der Srebrenica-Prozesse vernichtet?2

Aber seien wir nicht kleinlich und gehen einmal tatsächlich von dieser Zahl aus, obwohl es klar ist, daß nicht alle im weiteren Umkreis von Srebrenica gefundenen Toten vom Juli 1995 stammen können, da in der Region insgesamt mehr als drei Jahre lang Krieg herrschte. Zudem schätzen über dreißig moslemische Zeugen, die sich damals mit Tausenden moslemischer Soldaten und bewaffneter Männer von Srebrenica nach Tuzla durchschlugen, daß es während der Kämpfe mit der serbischen Armee auf moslemischer Seite mindestens 2000 Gefechtstote gegeben hatte.

Einige schätzen die Zahl sogar auf über 3000 moslemische Gefallene.3
Später versuchten gewisse Interessengruppen aus den gefundenen 2000 Leichen ca. 3500 Tote zu machen, doch zeigen die Analysen des serbischen Pathologen Dr. Ljubisa Simić eindeutig, daß es sich dabei um eine weitere Manipulation made in Den Haag handelt. Simić konnte nachweisen, daß die Autopsieberichte sich nicht auf 3500 Tote beziehen, sondern z. T. lediglich auf einzelne Lei- chenteile. Simić rekonstruierte die Zahl der Toten und der gefundenen Körperteile und gelangte zu dem Schluß, daß man insgesamt etwas weniger als 2000 Tote gefunden haben mußte, was wiederum den ursprünglichen Recherchen von Dean Manning entsprach.4

Doch wie kann man nun von den 2000 gefundenen Toten, bei denen man davon ausgehen muß, daß es sich größtenteils um die bezeugten Gefechtstoten handelt, auf ein Massaker an 7000 bis 8000 Männern schließen? Die Antwort liegt auf der Hand: gar nicht, wenigstens nicht ohne die gröbste Verletzung der Logik. Zwar behaupten die Haager Ermittler, man habe zwischen den Toten auch einige hundert Augenbinden und Fesseln gefunden, doch kann das von unabhängiger Seite niemand bezeugen. Man kann zudem auch nicht beweisen, wer von den gefundenen Toten tatsächlich im Juli 1995 ums Leben kam und ob er mit Srebrenica überhaupt etwas zu tun hatte. Ferner berichteten Analytiker wie z.B. Gregory Copley von den ›Balkan Strategic Studies‹ wiederholt darüber, daß die Haager Ermittler auch Tote aus anderen Teilen Bosniens als Srebrenica-Opfer präsentieren, um so die Lücke aufzufüllen, welche die fehlenden Toten hinterlassen haben.5 Auch Aussagen von Miroslav Toholj, dem ehemaligen Sprecher der bosnisch-serbischen Armee, deutendarauf hin, daß man tatsächlich Tote aus anderen Teilen Bosniens als Srebrenica-Opfer ausgibt. So erzählte Toholj in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung »junge Welt«, daß moslemische Behörden mehrere hundert bei Gefechten gefallene moslemische Kämpfer, darunter auch ausländische Söldner, die 1993 bei Han Pjesak umgekommen sind, heute ebenfalls als Srebreni- ca-Opfer bezeichnen.6

Folglich kommt es der Anklage in Den Haag mehr als gelegen, wenn plötzlich eine Organisation behauptet, sie habe nun mehr als 6000 Opfer aus Srebrenica per DNA-Analyse identifiziert. Der Durchschnittskonsument der Massenmedien scheint sich dabei nicht einmal zu fragen, woher man denn plötzlich 4000 Tote mehr zur Verfügung hat, als ursprünglich gefunden wurden. Doch kritische Fragen scheinen nicht zum Alltag der westlichen Massenmedienwelt zu gehören. Stephen Karganović vom ›Srebrenica Historical Project‹7 hat sich auf die Spur dieser Organisation begeben, welche die Behauptung von den angeblichen DNA-Identifizierungen aufgestellt und ver- breitet hat. Dabei fand er folgendes heraus8:

Das ›International Committee for Missing Persons‹ (ICMP) mit Sitz in der bosnisch-moslemi- schen Stadt Tuzla wurde auf Initiative des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton gegründet. Es ist der gleiche Bill Clinton, dem nachgewie- sen wurde, daß er in Zusammenarbeit mit dem Iran die Moslems in Bosnien mittels verdeckter Operationen aufrüsten ließ.9 Moslemische Politiker bezeugten ferner, daß Clinton dem damaligen moslemischen Präsidenten Bosniens, Alija Izetbegović, bereits 1993 die Inszenierung eines »Srebrenica-Massakers« vorschlug.10 Kroatische Medien berichteten ihrerseits, daß mehrere von Clintons Generälen seinerzeit die Operation »Oluja« organisiert und geleitet haben.11 Zur Erinnerung: während dieser militärischen Unternehmung wurden innerhalb von nur 48 Stunden die letzten 250 000 Krajina-Serben aus ihren Häu- sern gebombt und vertrieben (»ethnische Säuberung«); es gab mindestens 1900 Tote. Und es ist schließlich der gleiche Bill Clinton, der die völkerrechtswidrige elfwöchige Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 anordnete: ein Kriegsverbrecher also.

Zum Vorsitzenden des ICMP wurde ausgerechnet der ehemalige Vietnamkriegs-Veteran James Kimsey ernannt, der auch bei der US-Invasion in der Dominikanischen Republik mit bis zu 10 000 geschätzten zivilen Opfern aktiv war. George Bushs ehemaliger Außenminister Colin Powell persönlich stellte Kimsey auf diesen Posten. Ist das nicht eine äußerst »vertrauenswürdige« Clique, die hinter dem ICMP steht?

Doch es sind nicht allein diese Gestalten, die dem ICMP eine äußerst dubiose Aura verleihen. Auch die Arbeit des ICMP ist bezeichnend und absolut mafiös. So verlangten die Anwälte des vor das Den Haager Tribunal gezerrten Radovan Karadžić vom ICMP, es solle der Verteidigung des Angeklagten die gesamte Dokumentation über die angeblichen DNA-Identifizierungen zustellen. Dies wurde jedoch mit der »Begründung« abgelehnt, die Angehörigen der Srebrenica-Opfer hätten ihre Erlaubnis nicht erteilt! Man muß sich das auf der Hirnhaut zergehen lassen: Irgendeine Organisation behauptet, sie habe über 6000 Opfer des sogenannten Srebrenica-Massakers per DNA-Analyse identifizieren können, könne die Beweise aber nicht liefern, weil die Angehörigen nicht einverstanden seien. Alles mal wieder aus Gründen des »Datenschutzes«, oder was?! Zum Vergleich: Wenn morgen irgend jemand in Amerika behaupten würde, er besäße Beweise dafür, daß Barack Obama, immerhin Präsident einer kriegführenden Nation, irgendwo 500 Mädchen hat mißbrauchen und umbringen lassen, er kön- ne jedoch die Beweise leider, leider aus Rücksicht gegenüber den Angehörigen der Opfer nicht ver- öffentlichen, würde dann so jemand damit durch- kommen? Er würde doch wohl eher verhaftet und in eine psychiatrische Klinik überwiesen werden. Doch in der Realität der heutigen Weltpolitik bestimmen genau solche Kaliber die Spielregeln nach dem Motto: Anything goes.

Quellen zum oben angegebenen Bericht schrieb am 29.03.2011 um 20:55 Uhr:

1. Dean Manning, Summary of Forensic Evidence – Execution Points and Mass Graves, 16.5.2000.

2. Radio slobodna Evropa: Marija Arnautović, Hag uništio dio dokaza iz Srebrenice?, 7.5.2009.

3. http://www.srebrenica-project.com/index.php? option=com_ content&view=category&layout=blog&id=21&Itemid=19

4 .http://de-construct.net/?p=9034

5. Srebrenica Controversy Becomes Increasingly Politicized
and Ethnically Divisive, Increasing Pressure on Peace- keepers, in: ISSA Special Reports, Balkan Strategic Studies, 19.9.2003.

6. Jürgen Elsässer, Sarajevo versucht, Beweise zu manipu- lieren, in: ›junge Welt‹, 11.7.2005.

7. http://www.srebrenica-project.com

8. Stephen Karganović, DNA Testing and the Srebrenica
Lobby, in: ›The Lord Byron Foundation for Balkan Stud-
ies‹, 13.7. 2010.

9. Congressional Press Release, US Congress, 16 January
1997: ›Clinton approved Iranian arms transfer to help
turn Bosnia into militant islamic base‹.

10. ›Dani‹, 22.6.1998.

11. ›Nacional‹, 24.5.2005.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 29.03.2011 um 22:34 Uhr:

Ich möchte an dieser Stelle den Hintergrund erklären, warum ich Fragen nachgehe, für die ich in der offiziellen Variante keine Antworten finde.
Auszug aus meiner Amazon-Rezension zu
"Srebrenica, wie es wirklich war."
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2001 besuchte ich als Aktivist den Kosovo. Die Bombardierung Serbiens, welche der "Beendigung" des mutmaßlichen "Genozid" diente, bezeichneten die albanischen Bewohner in Djakovica deren Altstadt den Bomben als Ziel diente, als BEGINN (!) des "Genozid". Zwischen dem 18. und 23. Mai 1999 flog die Nato drei(!?) Angriffe auf das Gefängnis in Dubrava (Kosovo), bei denen viele Menschen getötet wurden. Dieses Gefängnis war nach Angaben der von mir betreuten Angehörigen "Voll mit albanischen Inhaftierten" Ich hatte keine Ahnung von den politischen Zusammenhängen und war "nur" mit der Absicht dort, mich gegen Willkür und für Menschenrechte einzusetzen. Aber wieso beschießt man ein Gefängnis? Die von Kriegs- und "zivilen"(!)Verbrechen betroffenen Menschen, erklärten das mit Fehlinformationen Seitens der serbischen Regierung. Erst Jahre später bemühte ich mich die Umstände nachzuvollziehen und erkannte den Widerspruch: denn die Nato-Staaten bekämpften Serbien und niemand kooperierte mit ihnen. Einzig die UCK agierte als Bodentruppe im Kosovo und funkte Koordinaten über Bodenziele an die Nato, welche den sogenannten asymmetrischen Luftkrieg ohne Gefährdung eigener Soldaten führte. In Jürgen Elsässers "Kriegslügen: Der NATO-Angriff auf Jugoslawien" (S.270) las ich, dass Nato-Bomben-Opfer mit den Opfern extralegaler Hinrichtungen als "Massakeropfer" in Den Haag zusammengefasst wurden, was UCK-Mitglieder "bezeugten".

Ein durch Nato-Bomben schwerverletzter Albaner verweigerte die Umsiedlung in ein anderes Gefängnis, weshalb er von einem serbischen Polizisten erschossen wurde. Makaber, dass dieser Mann von drei Gruppen gemeinsam getötet wurde - von der UCK, der westlichen Staatengemeinschaft und einem Serben. Die Überlebenden wurden auf andere Gefängnisse verteilt. Eine Handlung, die einmal nicht in das Bild eines völkermordenden Staates passt. Denn wäre es nicht einfacher gewesen alle zu töten und es der Nato unterzuschieben?

Wenn UCK-Kämpfer im Kosovo der Nato Ziele nannten, womit sie den Beschuss eines Gebäudes provozierten welches unverkennbar als Gefängnis einzuordnen war und in dem sich Angehörige der eigenen Ethnie befanden, dann darf man auch vermuten, dass die Racak-Opfer, welche von Forensiker mit einleuchtenden Erklärungen als Gefechtstote bezeichnet werden, für eine "Massaker-Inszenierung" missbraucht wurden.

Und wenn im Kosovo Manipulationen deutlich als Möglichkeit erscheinen, ist dann die Vorstellung einer ähnlichen Vorgehensweise im Fall Srebrenicas unrealistisch?
Das "Racak-Massaker" "legitimierte" den NATO-Einsatz am 24. März 1999 und bestimmte die Gefühle der Albaner in Djakovica genauso, wie das "Srebrenica-Massaker".
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Diese beiden Ereignisse wurden in der albanischen Bevölkerung einzig und allein als populärste Verbrechen gehandelt. Der angebliche Genozid vor dem 24. März 1999 hat dort NICHT stattgefunden! Die Gräber der Stadt bezeugen das. Lager gab es nicht. Was mir gezeigt wurde, waren Schützengräben auf dem Berg der Stadt, die wohl kaum in das Bild einer völlig wehrlosen Bevölkerung passen.

Während meines Besuchs im Jahr 2001 wurde ein Anschlag auf eine serbische Familie verübt, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wurde. Die verrohten ermittelnden Beamten, (Franzose und Amerikaner) erklärten mir, dass sie sich von der Politik verlassen fühlten und sich niemand vorstellen könne, was dort los wäre. Er meinte eine Stadt, die im Jahr 2001 schon über 80Prozent von Albanern bewohnt war. Mir ist bekannt, dass in der Zeit danach weitere ethnisch motivierte Verbrechen begangen worden sind. Aber niemand scheint sich dafür zu interessieren.
Will man hier auch „relativieren“ und sagen,
„Tja die Serben haben aber auch …“ ?
Geben es Opfer letzter und Täter erster Klasse?
Wie ist es mit der Gerechtigkeit?

Noch bin ich weit entfernt die Hintergründe für die Verbrechen im zerfallenen Jugoslawien im Detail wiederzugeben, wie es andere hier im Forum tun,
aber ich kann ihre verbitterte Akribie voll und ganz nachempfinden. Und in genau ihren Darstellungen finde ich die Erklärungen auf die Ursachen der grauenhaften Ereignisse, die mir im Kosovo von betroffenen Angehörigen zugetragen worden sind - so wie ich auch darin Antworten auf Fragen erhalte, die sich aus unlogischen Zusammenhängen ergaben.
Einzig in der Kritiker-Version entsteht eine logische Abfolge der Zusammenhänge. Das Resultat daraus:
Ein politisches Verbrechen von größter Brisanz ist noch unaufgedeckt!

Jens schrieb am 30.03.2011 um 09:27 Uhr:

Der Titel "Relativierung des Völkermords" suggeriert dem Leser etwas falsches und soll ihn in seiner Meinung beeinflussen. Das ist eindeutig manipulativ und parteiisch. Erstens wird in Alexander Dorins Buch ein Völkermord an fast 3300 Serben in den Gemeinden um Srebrenica aufgezeigt. Und zweitens werden in Dorins beiden Srebrenica-Büchern (das erste erschien bei Kai Homilius unter dem Titel "Srebrenica - die Geschichte eines salonfähigen Rassismus) aufgezeigt, dass es auf moslemischer Seite keine 7000 - 8000 Tote gab. Was relativiert man nun damit? Einzig und allein die Propaganda einer Bürgerkriegspartei und der Massenmedien. LeipzigAlmanach macht sich hier tatsächlich zum Sprachrohr solcher Propaganda. Wäre es anders, so würde dieses Onlinemagazin eine Reportage über die vielen Ungereimtheiten in der offiziellen Version über die Ereignisse von Srebrenica schrieben. Oder gar eine Reportage über den Massenmord an der serbischen Bevölkerung in der Region um Srebrenica zwischen 1992 und 1995. Aber man möchte ja "politisch korrekt" bleiben - nicht?

Jens schrieb am 30.03.2011 um 09:30 Uhr:

Ein längeres Interview mit Dorin/Jovanovic würde den Verdacht der Parteilichkeit und Unausgewogenheit bei LeipzigAlmanach zumindest ein wenig eindämmen. Doch auf so etwas hofft man vergebens.

Beate schrieb am 30.03.2011 um 13:20 Uhr:

Zur Ergänzung:
http://www.amazon.de/Srebrenica-Geschichte-eines-salonf%C3%A4higen-Rassismus/dp/3897068397

Helga Schopp (NRW) schrieb am 30.03.2011 um 13:51 Uhr:

Korrektur zu meinem Beitrag vom 29.03.2011/ 22:34 Uhr:
Die erwähnten Polizeibeamten waren ein Italiener (nicht Franzose) und ein Amerikaner. Ein Deutscher war auch dabei. Der von mir beschriebene Fall ist aktenkundig.

Jens schrieb am 30.03.2011 um 09:30 Uhr:
>>Ein längeres Interview mit Dorin/Jovanovic würde den Verdacht der Parteilichkeit und Unausgewogenheit bei LeipzigAlmanach zumindest ein wenig eindämmen.
Doch auf so etwas hofft man vergebens. <<

Jens bringt es auf den Punkt.
Wo bleibt der berüchtigte Enthüllungsjournalismus?
Dorin und Jovanovic sind fachliche Kompetenzen und Zeitzeugen. Die Tatsache, dass Alexander Dorin es wagt eine weltweit manifestierte Anschauung in ihrer Unlogik aufzuzeigen heißt doch nicht, dass er kein ernstzunehmender Gesprächspartner ist.

Wer mit gesundem Menschenverstand die offizielle Version hinterfragt, startet eine Suche die zu keinem Ergebnis führt. Das muss doch den einen oder anderen Journalisten nachdenklich stimmen und motivieren nach Hintergründen und Hintermännern zu suchen?

Das "Srebrenica-Massaker" zu kritisieren stößt natürlicher Weise auf Skepsis.

So muss es gewesen sein, als Kritik an der Erdscheiben-Theorie aufkam. Schon in der Antike stellten Gelehrte diese Weltanschauung in Frage. Aber warum brauchte es Jahrhunderte die Erdkugel-Theorie anzunehmen,
da doch logisch?

Weil sich nur w e n i g e Menschen mühten, die neuen Behauptungen als Möglichkeit in Betracht zu ziehen und sichtbare Fakten aus anderer Perspektive hinterfragten.
Die Sonne "wandert" über den Horizont. Verständlich, dass allein mit diesem "Fakt" die neue Auffassung
– t r o t z L o g i k - erst mal in ihrer Entstehung scheitern musste. Selbst der überzeugteste Erdkugel-Anhänger muss anfangs ein Skeptiker gewesen sein.
Skepsis zu gleichen Anteilen mit Neugier gemischt,
führte jedoch zu eindeutigeren Ergebnissen.

Gesunde Skepsis ist in Europa seit den Neunzigern Mangelware. Umgekehrt, bei Kritikern wie Dorin wird sie angewandt. Die Neugier bleibt jedoch auf Eis - womit wir uns dem fortschrittlichen Denken verweigern.

Mit der Sichtweise kritischer Autoren, erkennt man in Eigenrecherchen, dass sich ihre Darstellungen in eben jenen Artikeln bestätigen, die eigentlich die offizielle Version belegen sollen. Umgekehrt fällt auf, dass kein Journalist sich die Mühe macht diesen Unstimmigkeiten nachzugehen. Nicht mal nachdem ihr Kollege Germinal Civikov in seinem Buch „Srebrenica: der Kronzeuge“ über die Verfehlungen und Manipulationen eines politischen Prozesses berichtet, der als Beweis der Völkermordanklage dient.

Wenn ich ideologisches und politisches Kalkül der neunziger Jahre ausklammere und mich nur auf die Medien konzentriere, stellen sich mir folgende Fragen.

Warum herrscht heute diese Müdigkeit?
Abgesehen davon, dass einige Journalisten die damals den Mainstream nährten noch in der Branche tätig sind, frage ich mich: warum macht sich kein Redakteur oder Journalist der neuen Generation die Mühe, diesen Unstimmigkeiten nachzugehen?

Stevo schrieb am 30.03.2011 um 14:45 Uhr:

Habe gerade einen interessanten Bericht über die Organisation "Mütter Srebrenicas" gefunden. Der Bericht stammt aus einer bosnisch-moslemischen Quelle. Der Bericht trägt übersetzt den Titel "Die Mütter Srebrenicas stehlen Geld". Darin wird u.a. folgendes über diese Organisation geschrieben:

- Diese Organisation verbreitet Lügen

- Es handelt sich um eine Lobby-Organisation mit der halben Welt im Rücken.

- Diese Organisation verdient enorm viel Geld.

- Die Präsidentin der "Mütter Srebrenicas", Munira Subasic, habe sich ebenfalls persönlich enorm bereichert.

- Frau Munira Subasic war während des Krieges gar nicht in Srebrenica! Ihr Mann und ihre beiden Kinder leben nach wie vor!

- Die Tochter von Frau Subasic steht auf der Liste der "Kriegswaisen" und kriegt regelmässig Geld dafür!

- Auf der "Vemisstenliste" stehen auch viele Menschen, die bereits VOR dem Krieg gestorben sind. Ihre Angehörigen erhalten ebenfalls Geld!

Das waren nur einige Auszüge. Den Link mit dem serbo-kroatischen Text findet man hier:
http://neboljubavi.blogger.ba/


Stevo schrieb am 30.03.2011 um 14:55 Uhr:

Ergänzung: in dem Bericht steht auch, dass zum Srebrenica-"Gedenktag" jedes Jahr massenweise Leute aus Sarajevo aufgeboten werden, um nach Potocari bei Srebrenica zu fahren. Damit möchte man wohl den Eindruck erwecken, es handle sich um Angehörige der "SRebrenica-Opfer".

Ruzica schrieb am 30.03.2011 um 15:27 Uhr:

Sehr geehrte KommentatorInnen,
Es ist schändlich wie hier mit der Zahl der Toten gespielt wird. Srebrenica ist ja nicht so weit weg, also macht euch ruhig auf dem Weg und wenn ihr einmal die Luft dort geatmet habt dann wird euch die Lust Parteien für Nationen zu ergreifen vergehen. Ergreift doch Partei für Menschen die auch in einer blutigen Zeit Menschen geblieben sind.
Übrigens Srebrenica liegt jetzt in Republika Srpska, das war doch praktisch bei der Entstehung derselben, das keine Moslems mehr das Bild störten und wenn noch das Mythos weg ist, dann hat die Teilrepublik auch endlich ihre Daseinsberechtigung bestätigt. Es geht nur noch um die Zukunft.

Boki schrieb am 30.03.2011 um 15:46 Uhr:

Ruzica. Die Zahlenspiele im Zusammenhang mit Srebrenica stammen nicht von den Serben, sondern von der bosnisch-moslemischen und amerikanischen Regierung. Denn diese Kreise haben ca. 2000 Gefechtstote zu 7000 - 8000 Massakeropfern umgelogen. Man ergreift zudem keine Partei, wenn man die Lüge von der Wahrheit trennt. Die Republika Srpska braucht übrigens keine Daseinsberechtigung, da sie ja so oder so existiert. Mit welcher Berechtigung existiert übrigens Bosnien?

Helga Schopp (NRW) schrieb am 30.03.2011 um 16:39 Uhr:

Sehr geehrte Rucia,

ohne Zahlenspiele in der Vergangenheit gäbe es diese Diskussion überhaupt nicht - wie es auch viele Tote nicht gegeben hätte, die durch die Inszenierung welche zum Genozid-Mythos führte ihr Leben verloren. Was für eine Zukunft ist denn das, wenn die Opfer der einen Seite als Täter, und die Täter der anderen Seite als Opfer weiter gehandelt werden?

Es geht nicht um Parteinahme für eine Nation, jede hat ihre Täter und ihre Opfer! Es gibt kein Volk, das nur aus Guten besteht. Weshalb sollte man Rücksicht nehmen bei der Verbrechensbekämpfung? Auf wen nimmt man denn da Rücksicht? Doch nicht auf die Opfer?

Welche Folgen hat so eine Rücksicht?

1.) Das Unrecht, welches die trauernde serbische Bevölkerung durch Rufmord und fehlender Anteilnahme erfährt, erhält keine Beachtung.

2.) Die trauernde moslemische Bevölkerung hat ihren potentiellen Täter.

Das treibt den Keil tiefer zwischen den Ethnien.
Zu welchem Ergebnis führt das?
Nun das hängt davon ab, wie sich Europa weiter entwickelt.

Was aber, wenn die Trauernden erfahren, dass der Umstand welcher zum Tod ihrer Angehörigen führte ein völlig anderer war, als der woran sie glauben?
Erhalten jene, die Angehörigen noch vermissen nicht eine realere Chance diese auch zu finden? Würde ein Balkan-Mainstream-Comeback nicht zu Selbstkritik und Schuldaufarbeitung führen, woraus sich der Aktivismus nach Einigkeit und Gerechtigkeit entwickelt?
Wir Deutsche haben doch Erfahrung mit dieser Kausalität, oder doch nicht?

Boki schrieb am 01.04.2011 um 14:58 Uhr:

Frau Ernst schrieb:

"Beim Anblick des Plakats hatte ich sofort die entsprechenden Assoziationen: der Genozid an 8.000 Bosniaken, getötet von Serben, unter den Augen der hilflosen Truppen der Vereinten Nationen:"

Sorry, aber das bezeugt die absolute Unkenntnis von Frau Ernst in Sachen Srebrenica. Am 17. Juli 1995, also ca. eine Woche nach der Einnahme Srebrenicas durch die Serben (oder besser: nach dem organisierten Rückzug der moslemischen Streitkräfte), unterzeichnete die UNO vor Ort ein Dokument, zusammen mit einem Vertreter der moslemischen Zivilbehörden, in dem bestätigt wird, dass während der Evakuierung der moslemischen Zivilbevölkerung, die übrigens laut dem Dokument von der moslemischen Bevölkerung selbst verlangt wurde, dass während der Evakuierung niemandem etwas angetan wurde. Das Dokument gibt es z.B. hier zum abrufen:
http://www.srebrenica-facts.com/evakuierung_95

Wie kommt nun Frau Ernst auf den propagandistischen Unsinn, dass vor den Augen angeblich hilflosen Augen der Truppen der Vereinten Nationen 8000 Menschen ermordet worden seien? Weshalb informiert sich Frau Ernst nicht zuerst? In Srebrenica wurde vor den Augen der Truppen der UNO KEIN EINZIGER Mensch getötet. Das bestätigte die UNO damals vor Ort nicht nur in dem besagten Dokument. Zusätzlich wurden damals zahlreiche Holländer interviewt, die aussagten, dass die Evakuierung korrekt ausgeführt wurde. Herr Zoran Jovanovic erwähnte mehrmals, dass er selbst das Video besitzt, in dem diese Holländer das bezeugen. Können wir also bitte nicht bei den Fakten bleiben? Propagandistische Horrormärchen sind nun wirklich niemandem dienlich.

Boki schrieb am 01.04.2011 um 15:09 Uhr:

Hier die Aussage des holländischen Kommandanten Captain Schouten (aus der holländischen Zeitung "Het Parool" vom 27.07.1995):

"Jeder plappert jedem nach, aber niemand bringt handfeste Beweise. Ich stelle fest, dass man in Holland um jeden Preis beweisen möchte, dass ein Völkermord verübt wurde. [...] Wenn Hinrichtungen stattgefunden haben, dann haben die Serben das verdammt gut versteckt. So glaube ich nichts davon. Am Tag nach Srebrenicas Zusammenbruch, dem 13. Juli, kam ich in Bratunac an und blieb dort acht Tage lang. Ich konnte gehen, wohin immer ich wollte. Mir wurde jede Hilfe gewährt, nirgends wurde ich angehalten."

In der Ausgabe der holländischen Zeitung "NRC Handelsblad" vom 24.07.1995 werden gleich mehrere Holländer zitiert, die die Serben entlasten:

"Soldat Karel Mulder: Vieles, was man über die Serben sagt, ist Blödsinn. [...] Ich war drei Tage lang unter den Flüchtlingen, und die Serben haben sie gut behandelt.
Soldat Arnold Blom: Als wir in der Enklave patrouillierten, wurde von den Moslems serbisches Feuer provoziert. Sie schossen über uns drüber und wollten damit erreichen, dass die Serben einen von uns treffen, damit man ihnen für die Außenwelt wieder den schwarzen Peter zuschieben kann."

8000-facher Mord in Srebrenica? Und wieso haben die internationalen Truppen dass damals nicht mitgekriegt?

Aleksandar schrieb am 02.04.2011 um 16:28 Uhr:

Nun packt auch ein anderes ehemaliges Mitglied der Lobby-Institution "Mütter Srebrenias" aus. Es handelt sich um die bosnische Moslemin Hasa Omerovic aus Tuzla. Gegenüber der Nachrichtenagentur "SRNA" erhob sie schwere Vorwürfe gegen die "Mütter Srebrenicas".

Einer der Vorwürfe lautet, dass diese Organisation Familien als Srebrenica-Opfer präsentiert, die nie Opfer gewesen sind. Es handle sich um eine Vereinigung von Profiteuren, die damals von dem moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic und dem Oberhaupt der moslemischen Vereinigung Bosniens, Mustafa Cerić, gegründet wurde. Die Mitglieder dieser Organisation würden dafür bezahlt, dass sie jedes Jahr während dem "Gedenk"-Spektakel in Potocari aufmarschieren. Für ihre Falschaussagen während der Prozesse gegen diverse Serben in Den Haag würden sie auch ordentlich abkassieren.

Sie hätten sogar Privatflugzeuge zur Verfügung, mit denen sie ihre Lügen über Srebrenica weltweit verbreiten können.

Über den verstorbenen moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic sagte Frau Omerovic, dass dieser "Srebrenica" für seine eigenen politischen Ziele missbraucht hätte. Unterstützung hätte Izetbegovic dabei von einem gewissen Bill Clinton gekriegt! Damit beschuldig wieder einmal eine Person bosnisch-moslemischer Herkunft den ex US-Präsident Bill Clinton, er habe während der Srebrenica-Inszenierung mitgewirkt. Bereits Hakija Meholic, ehemaliger moslemischer Polizeichef Srebrenicas. sagte in einem Interview mit der bosnischen Zeitung "Dani" aus, dass Bill Clinton Alija Izetbegovic höchstpersönlich die Inszenierung des "Srebrenica-Massakers" vorgeschlagen hatte. Das könnten neben ihm noch weitere neun Personen jederzeit bestätigen.

Das alljährliche "Gedenk"-Szenario in Potocari nannte Frau Omerovic den reinsten Kitsch. Die "Mütter Srebrenicas" und diverse bosnisch-moslemischen Politiker würden der Welt die Geschichte des "Srebrenica-Massakers" laufend teuer verkaufen. Hier der Bericht auf serbokroatisch:
http://www.nezavisne.com/novosti/bih/Hasa-Omerovic-Majke-Srebrenice-sire-lazi-80748.html

Roland schrieb am 04.04.2011 um 10:15 Uhr:

"Hetzerische Darbietung"? Das einzige hetzerische war der Störauftritt von Mitgliedern der Gesellschaft für bedrohte Völker. Ausser diesen kann auch kaum jemand "verstört" gewesen sein.

Christian schrieb am 04.04.2011 um 15:49 Uhr:

In einer holländischen Dokumentation wird aufgezeigt, dass der damalige moslemische Präsident Bosniens, Alija Izetbegovic, und Bill Clinton das "Srebrenica-Massaker" bereits 1993 vereinbart haben. Das bestätigen in der Dokumentation moslemische Insider:

http://www.youtube.com/watch?v=i1a-_LzxDyE&feature=player_embedded

Möchte das Frau Ernst nicht kommentieren? Handelt es sich dabei etwa auch um eine "Relativierung des Völkermordes"?

Roman schrieb am 05.04.2011 um 23:23 Uhr:

Mich persönlich erinnert die Leugnung dieses Massakers an die Leugnung des Holocoust. Auch dort haben Holocaust-Leugner versucht, die Zahl der ermordeten Juden nach unten zu korrigieren. Für mich sind solche Zahlenrelativierungen ziemlich zynisch und menschenverachtend. Selbst wenn statt 7000 nur 3000 ermordet wurden, wird die Sache nicht besser.
Was mir auch unangenehm auffällt, dass hier versucht wird das Leid einer Bevölkerungsgruppe wie den Moslems mit dem eigenen Leid aufzurechnen oder zu relativieren. Auch dies haben Rechtsradikale und Vertriebenenverbände in Deutschland gerne gemacht, wenn von Massakern und Vergewaltigungen an Deutschen bis 1945 die Rede war. Deutsche und Serben haben gemeinsam, dass sie ein Tätervolk sind. Das heisst die Kriege wurden von Deutschen und Serben angezettelt, was für mich bedeutet, dass sie auch die Hauptverantwortung und Schuld für die Kriege tragen. Wenn der Autor erwähnen würde, dass die Serben die Hauptschuld an den Krieg tragen, aber auch serbische Zivilisten Opfer von Genozid wurden, dann könnte ich dem Autor beipflichten. Aber das tut er nicht, er stilisiert die serbische Seite zum Opfer. Das ist für mich ein erbärmliches Verhalten. Es geht dem Autor nicht darum, die eigene Verantwortung anzuerkennen, sondern darum die muslimischen Opfer ein zweites Mal zu Opfern zu machen.
49 Prozent des Staatsgebiets Bosniens wurden den Serben zugeschlagen, obwohl sie nur ein Drittel der Gesamtbevölkerung stellen. Die Muslime stellen 44 Prozent der Bevölkerung und haben deutlich weniger Lebensraum bekommen. Schon diese Zahlen verdeutlichen, dass die Serben mehr von Bosnien bekommen haben, als ihnen zustand.
Das verdeutlicht für mich am besten, dass die Serben kein Opfer-, sondern ein Tätervolk sind. Die Deutschen dagegen mussten nach dem Zweiten Weltkrieg deutliche Gebietsverluste verkraften.

Die Homepage www.gfbv.de der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Ps. Und der Präsident Tilman Zülch wird mit Z und nicht mit F geschrieben.

Helga Schopp an Roman schrieb am 06.04.2011 um 13:53 Uhr:

Die Anlehnung an die unzähligen dokumentierten Vernichtungs- und Arbeitslager, in denen auch über eine Millionen von Slawen einschließlich Serben getötet wurden ist ein ungeheuerlicher und beschämender Vergleich. Ich war im Kosovo, wo heute über neunzig Prozent der Bevölkerung aus muslimischen Albanern besteht. Eine Völkergemeinschaft die mit Albanien verwandtschaftlich verbunden ist, wie damals Ost und Westdeutschland. In meiner Amazon-Rezension gehe ich etwas näher auf den sogenannten Genozid im Kosovo ein.

Kriegsverbrechen der einen Seite als Holocaust darzustellen, und auf der anderen Seite die Tötungen vor dem Juli 1995 an serbische Zivilisten - deren Zahl in die Tausende geht - als Relativierung zu bezeichnen ist an Unsinnigkeit unübertreffbar und aufs gröbste menschenverachtend.

Lesen Sie Dorins Bücher, wie das oben genannte und „Srebrenica: ein salonfähiger Rassismus“ wie auch „In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott“
Er leugnet nicht Verbrechen an anderen Bevölkerungsgruppen. Relativiert wird nur von Seite derjenigen, die sich nicht mit dem Gegenstand befassen, dass ihre Auffassung ein Produkt von Fehlinformationen ist. Wenn ich einen Hinweis auf meine manipulierte Ansicht erhalte, mache ich mir zumindest die Mühe diesen Vorwurf zu hinterfragen.

In “Mein Abschied vom Himmel“ hält Hamed Abdel Samad Orient und Okzident gleichermaßen den Spiegel vor. Darin beschreibt er auch die „Opferrolle“, die Muslime ständig für sich reklamieren. Der feige und brutale Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa El-Sherbini führte zu Protesten in Ägypten und in Berlin. In Wikipedia ist ihr zum Gedenken eine Seite gewidmet. Die zahlreichen Tötungen von muslimischen Frauen, die mit einer deutlich höheren Aggression und Brutalität hingerichtet werden, fallen aus dem Protestraster heraus. Meine Erfahrung sagt, dass diese Tötungen sogar im Kollektiv gebilligt und zur Einschüchterung benutzt werden um die Kontrolle über Mädchen und Frauen zu behalten, damit diese nicht aus alten Traditionen brechen.

In USA verbrennt ein radikaler Prediger den Koran. Die Tötung der UN-Mitarbeiter wird seinem Handeln angelastet. Dass damit die muslimische Bevölkerung nicht als Menschen sondern als wilde Tiere eingeordnet werden, denen das rote Tuch vorzuhalten reicht um durchzudrehen, scheint diesen Journalisten nicht bewusst zu sein.

Ähnliches Phänomen ist in breiten Kreisen der Grünenpolitiker zu beobachten, die das Leiden von Frauen, Kindern UND von Männern in der muslimischen Bevölkerung ignorieren und diese damit als unmündige Bürger behandeln, über die man „schützend“ die Hand hält.

Ebenso zweifelhaft war die Rolle der „Grünen“ im Balkankonflikt.

Unterdrückung, Gewalt und Mord, die Muslime erleiden, erfahren sie am häufigsten durch die eigene Gesellschaft. Wer das leugnet, dem liegt nichts an Menschenrechten! Und wer die grausamen Verbrechen an der serbischen Bevölkerung leugnet oder sie relativiert, missachtet genauso wenig das Recht des Individuums und stellt sich auf die Stufe von Rassisten.

Die Seite der Gesellschaft für bedrohte Völker habe ich mir ebenfalls angeschaut. Wenn Sie diese objektiv und GERECHT betrachten, erkennen Sie den Mangel an Neutralität.

Diese Gesellschaft ist ein Schlag ins Gesicht für all jene Menschen, die Angehörige auf grausame Weise verloren haben und noch vermissen - und die zufällig dem serbischen Volk angehören. Dieses Leiden zu ignorieren, zu leugnen oder zu relativieren ist eine Aussage der heutigen Zeit, die Generationen nach uns als zweites Mittelalter bezeichnen werden.

Roman an Helga Schopp schrieb am 06.04.2011 um 19:42 Uhr:

Ich frage mich gerade welche Million Slawen in Vernichtungslagern sie meinen. Die im Zweiten Weltkrieg oder in Bosnien??
Was ich auch seltsam finde, warum sie die ermordete Ägypterin in ihre Argumentation einbeziehen. Was hat die mit Bosnien zu tun? Und sie reden von "den Moslems", aber dabei ist dieser Glaube so vielfältig wie das Christentum. Es gibt Schiiten, Sunniten, Alewiten...Manche dieser Glaubensrichtungen sind sogar sehr tolerant und geben Frauen große Rechte. Nicht jeder Moslem begeht Ehrenmord! Bevor die Muslime in Konzentrationslagern wie Omarska in Bosnien hingerichtet wurden, waren sie praktisch genauso säkularisiert wie wir in Deutschland. Nach meinem Wissen gab es in Bosnien keine Ehrenmorde. Sie schmeissen alles mögliche in einem Topf, um ihre Argumentation beizubehalten. Die ermordete Ägypterin wird dazu benutzt, die Moslems zu brandmarken. Sie lenken vom Genozid an den Muslimen in Bosnien geschickt ab und vermengen verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.
Und was hat die Verbrennung des Korans mit den Menschen in Bosnien zu tun? Ich habe jedenfalls noch nicht gehört, dass muslimische Bosnier UN-Mitarbeiter wegen der Verbrennung des Korans ermordet haben. Für mich argumentieren sie wie eine Rechtspopulistin, die von den Moslems redet und so tut, als ob alle Muslime auf der Welt gleich ticken und handeln und sich als Opfer sehen.
Wenn das so wäre, hätten in der arabischen Welt die Menschen nicht ihr Schicksal in die Hand genommen und für Demokratie und Menschenrechte demonstriert.
Ich finde ihr Argumentation scheinheilig und menschenverachtend. Sie relativieren und lenken ab! Sie haben kein Mitfegühl für die muslimischen Opfer. Es gibt genug Beweise die die Ermordung dokumentieren und das Groß der Opfer waren muslimische Bosnier. Die Serben hatten zweitweise während des Krieges 70 Prozent Bosniens kontrolliert. Und ist jemand Opfer der 70 Prozent des Landes beherrscht?
Ich habe auch Mitgefühl für die serbischen, die muslimischen und die kroatischen Opfer dieses Krieges. Ich will nur klarstellen, dass nur von den serbischen Opfern zu sprechen einfach mies ist. Sie sind in Wirklichkeit einseitig und nicht objektiv.
Genauso wie der Holocaust eine geschichtliche Tatsache ist, ist auch das KZ von Omarska und der Mord in Srebenica belegt. Alles andere ist eine Leugnung der Wahrheit. Und ich frage mich, warum viele Serben zu ihrer Geschichte nicht stehen können. Sie sollten sich an Deutschland ein Beispiel nehmen, da wir die Leugnung des Holocaust unter Strafe stellen.

Roman an Helga Schopp schrieb am 06.04.2011 um 23:59 Uhr:

Persönlich habe ich die Gesellschaft für bedrohte Völker (kurz Gfbv.de) als unparteiische Menschenrechtsorganisation kennengelernt. Ich habe Menschen wie Ulrich Delius, Tilman Zülch und viele andere kennengelernt, die mit großer Faktenwissen über Menschenrechtsverletzungen berichteten. Ich habe nicht erlebt, dass diese Organisation irgendein Interesse hat Fakten zu verschleiern und den Serben böses zu tun. Genug oft in ihrer Geschichte wurde die GfbV von allen Seiten angegriffen, weil sie Menschenrechtsverbrecher die rote Karte zeigte.
Auch Menschenrechtsverbrechen an Serben wurden schon früh thematisiert. Wer will kann ja hier gucken: http://www.gfbv.it/2c-stampa/2-99/4-8-dt.html Dort wird das Schicksal der Serben in der Krajina 1995 thematisiert, die durch Kroaten niedergemetzelt wurden. Die GfbV als einseitig zu betrachten kommt der Wahrheit nicht entgegen. Die GfbV hat den Spruch: "Auf keinen Auge blind!" Und da kann die GfbV auch nicht bei Serben die Augen zudrücken.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 07.04.2011 um 00:19 Uhr:

Mit Ihrem Kommentar entlarven Sie sich Herr Roman, davon lasse ich mich nicht einschüchtern. Ich weiß was und wer ich bin, der Vorwurf an mich rassistisch und ohne Mitleid zu sein ist völlig haltlos. Ich werfe nicht die Muslime in einen Topf, sondern ihre fundamentalistischen Machthaber und Scharia-Anhänger. Leider ist es so, dass man diese Erkenntnis nur in der muslimischen Gesellschaft selber erfährt. Sie können wohl kaum leugnen, dass der muslimischen Bevölkerung auf dem Balkan zu wenig Beachtung geschenkt wurde - wie auch heute jene Verbände sich nicht über zu wenig Aufmerksamkeit beklagen können, die sich zu selbsternannten Vertretern aller Muslime erklären.

Wissen Sie was, DAS Srebrenica-Massaker welches als Völkermord an die muslimische Bevölkerung manifestiert ist, war ein Beschleuniger für Hass, Brutalität und Mord in den Jahren danach.

„Witzig“ ist, dass man behaupten kann, das „Achttausender-Srebrenica-Massaker“ hat nicht stattgefunden OHNE dass irgendeiner mit einer Klage wegen Völkermord-Leugnens durchkäme. Weil schlichtweg die Beweise dafür nicht vorliegen.

Menschenverachtend ist, dass die von Zoran Jovanovic dokumentierten Massaker an der serbischen Zivilbevölkerung, die vor dem Juli 1995 verübt worden sind von westlichen Medien und Politikern ignoriert wurden.

Seltsam ist, dass es Hinweise darauf geben, dass eine Söldnergruppe engagiert wurde, die auf der Branjevo Farm Muslime erschossen haben. Der „Zeuge“ Drazen Erdemovic hat förmlich Den Haag die Türe eingerannt damit er vor Gericht diese Hinrichtung bezeugen konnte, an der er teilgenommen hat und die er auf 1200 Muslime multiplizierte. Seine von ihm genannten Mittäter wurden nie nach Den Haag geladen und verhört, obwohl Erdemovic diese namentlich benannte.
Er lebt heute in Freiheit!

Nach dem Fall des eisernen Vorhangs wurde Jugoslawien zum strategisch wichtigen Gebiet. Und WER könnte Interesse daran gehabt haben den Zerfall Jugoslawiens voranzutreiben und mit einem inszenierten „Massaker“ diesem Verfall Nachdruck zu verleihen? Und WER hätte ebenfalls ein Interesse daran gehabt, diese Idee durchzuführen?

Fakt ist, dass sich niemand wagt wie Alexander Dorin oder Germinal Civikov die Dinge so deutlich aufzuzeigen.

Alles ist in den letzten vergangenen Jahrzehnten in die falsche Richtung gelaufen. Die wahren Verantwortlichen werden nicht zur Verantwortung gezogen.

Es geben keine einleuchtenden Beweise für das Srebrenica-Massaker, und es geben keine eindeutigen Beweise für den „befohlenen Völkermord“.

Und wenn es keinen befohlenen Völkermord gab, dann sitzt Radovan Karadzic
g e n a u s o u n s c h u l d i g i m G e f ä n g n i s
wie jene Albaner in den Jahren 1999 bis 2001 die durch internationale Menschenrechtsorganisationen, darunter eine sehr aktive Serbische (Humanitarian Law Centre) und durch meinen bescheidenen Einsatz ihre Freiheit erlangten.

WO BLEIBT DIE GERECHTIGKEIT?

Artikel 10
Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11
1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 07.04.2011 um 09:31 Uhr:

Eine Völkergemeinschaft wird als solches benannt, wenn sie Menschen umfasst, welche die gleiche Sprache benutzen, dieselbe Kultur leben oder ethnisch miteinander verwandt sind. Aber auch Gruppen gleicher Geschlechter sind Völker - halt ein Volk im Volk.

Um Sie und ihr Freunde bei GfbV als aufrichtige Anhänger von Gerechtigkeit annehmen zu können, zeigen Sie mir doch bitte Seiten der GfbV aus den Jahren 1992 bis 1995, die auf die Massaker an Serben hinweisen, welche Zoran Jovanovic dokumentierte.
Dann zeigen Sie mir Daten über die ethnisch motivierten Übergriffe und Tötungen an Serben und serben-loyale Albaner aus dem letzten Jahrzehnt, die von Albanern verübt worden sind.

Ebenso hätte ich ganz gerne eine Zahl über die Vertreibungen und Tötungen von Frauen die Opfer kollektiver Hetze der eigenen Gesellschaft wurden. Sogenannte „Ehrenmorde“ unterscheiden sich nämlich durch den entscheidenden Fakt von sogenannten „Familiendramen“ – weil sie von einem kleinen Teil der muslimischen Gesellschaft gebilligt werden- und sich in der Mehrheit kaum Widerstand und Protest dagegen bildet. Schauen Sie sich alle meine Kommentare und Rezensionen gut an, ich spreche aus reichlichen Erfahrungen, die ich im Volk gemacht habe. So kenne ich auch die Abhängigkeit von der Umma, die nicht mit der Diaspora anderer Völkergruppen vergleichbar ist und über die keine andere Völkergemeinschaft verfügt wie die Muslimische.

Meine Erfahrungen habe ich gemacht, weil ich Menschen nicht nach Herkunft oder Religion beurteile sondern nach Charakter. Leider erkenne ich in Deutschland, das gerade in der muslimischen Völkergemeinschaft Antisemitismus, Geschlechterunterdrückung, Rassismus und Diskriminierungen sehr weit verbreitet ist und das selbstkritische Stimmen von Türkisch-, Iranisch- Arabischstämmigen u.s.w. von religiösen Verbänden, Politikern und „Humanisten“ im Keim ihrer Kritik erstickt werden.
Menschenrechte bleiben dadurch auf der Strecke – Verbrechen werden dadurch legitim – Demokratisierungsbemühungen werden behindert.

Erklärungen für diese Fehlentwicklungen zu erhalten, bedeutet auch der Wahrheit auf dem Balkan nachzugehen, wie auch die historischen Abläufe im und um den Iran mit zu ergründen. Und selbstverständlich muss der Westen in die Kritik mit einbezogen werden!

Die Geschichte muss NEU und vor allem OBJEKTIV geschrieben werden.
Nur darin sehe ich einen realen Ansatz für einen gemeinsamen Frieden der uns folgenden Generationen.

Administrator antwortete am 10.04.2011 um 17:33 Uhr:
Bitte kommentieren Sie sachlich zum Thema und verzichten Sie auf provozierende Äußerungen. Danke!

Die Beiträge von "Jan" (8.4.) und "Helge" (9.4.) wurden entfernt. Folgender Beitrag wurde gekürzt:

Danilo schrieb am 7.4.:
Die Serben gehörten mit ca. einer Million Toten zu den Hauptopfern der Völker des Zweiten Weltkriegs. Prozentual zur damaligen Einwohnerzahl Serbiens waren das enorme Verluste. Das gleiche gab es ja bereits im Ersten Weltkrieg. Die Ausführer des Völkermordes an den Serben waren zwischen 1941 und 1945 Kroaten und Deutsche. Aber auch viele Moslems in Bosnien beteiligten sich an den Massenmorden an den orthodoxen Serben. Dazu gründeten gewisse Moslems eigens diverse SS-Einheiten, von denen die SS-Handschar-Division zu den berüchtigtsten gehörte. In der Region Srebrenica wurden damals ca. 6400 Serben ermordet. Das Denkmal für diese Toten, wie auch für die fast 3300 serbischen Toten des letzten Krieges in der Region, steht heute beim Dorf Kravica. Zwischen 1992 und 1995 wurden, wie bereits gesagt, in der Region Birac, zu der auch Srebrenica gehört, erneut fast 3300 Serben getötet. Wenn das kein Völkermord war - was dann? Wie kann man nun Leute mit "Holocaust -eugnern" gleichsetzen, nur weil die die verdrehte Wahrheit über die Ereignisse von Srebrenica ins richtige Licht rücken? [Rest wurde gekürzt]

Regina schrieb am 10.04.2011 um 13:22 Uhr:

Die Zensur-Keule musste ja noch zuschlagen. Wer mit der Wahrheit manipuliert, der muss eben auch zensurieren.

Tobias Prüwer schrieb am 10.04.2011 um 15:44 Uhr:

@ Regina. Soso, wer Nazivergleiche etc. nicht durchgehen läßt, schlägt mit der "Zensur-Keule" zu. Ich hoffe, Sie wissen, woher der Begriff stammt. Und wenn wir so manipulativ wären, warum lassen wir dann der Debatte/der Kommentar-Schlagabtausch so freien Lauf? Und noch einmal, weil Sie und andere KommentatorInnen es nicht sehen wollen: Die Kritik in der Besprechung richtete sich vornehmlich an die Art und Weise der One-Man-Show.

Beste Grüße, tp

Guido schrieb am 10.04.2011 um 19:59 Uhr:

Kulur + Zensur? Das will nicht so recht passen. Aber Kriegstreiberei und der Friedensnobelpreis gehen ja auch Hand in Hand. Man soll sich also über nichts mehr wundern.

Guido schrieb am 10.04.2011 um 20:04 Uhr:

Tobias Prüwer schrieb am 10.04.2011 um 15:44 Uhr:

" Und wenn wir so manipulativ wären, warum lassen wir dann der Debatte/der Kommentar-Schlagabtausch so freien Lauf?"

Vor euerem "freien Lauf" müsst ihr den Lesern zuerst eintrichtern, dass während der Lesung ein "Völkermord relativiert" wurde. Weiter trichtert ihr ein, die Lesung seit "hetzerisch" gewesen. Und dann zensuriert ich auch noch Beiträge.

Safi schrieb am 11.04.2011 um 15:19 Uhr:

Es scheint kaum noch Freidenker zu geben. Fast alle quatschen nur noch den von der Monopolpresse vorgekauten Brei nach. Und das nicht nur beim Thema Jugoslawienkriege. Was ist mit der geistigen Elite in Europa geschehen? Wo sind die alle hin? Weshalb labern in der heutigen Zeit sogar Kunstschaffende nur noch die Propaganda der Grossmächte und Massenmedien nach? Man erinnere sich mit schaudern an das Schicksal von Peter Handke, der publizistisch hingerichtet wurde, weil er der Volksverdummung der westlichen Massenmedien widersprach.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 12.04.2011 um 00:43 Uhr:

Sehr geehrter Herr Prüwer,

Neben der Kritik an Priskils Vortrag gibt Frau Ernst doch praktisch zu, dass die Medien durch einseitige Berichterstattung für die Dämonisierung der Serben sorgten. Doch statt Empörung über diese offensichtlich gewordene Tatsache verfolgt Frau Ernst weiter die Auseinandersetzung mit Priskils Vortragsschema.

Mein Interesse an diesem Thema konnte durch diesen überzogenen Vortrag nicht getrübt werden. Die vorausgegangene Auseinandersetzung mit dem Srebrenica-Mythos, dem Bomben, Zerstörung, Tod und Leid in vielfacher Form folgte, ließen in mir nicht einen Moment den Gedanken aufkommen die Lesung früher verlassen zu wollen. Meine Fassungslosigkeit über das aufgebrachte Verständnis für den Herrn der GfbV und andererseits die verständnislosen Reaktionen auf die emotional begleiteten Bemühungen der Kritiker, welche die realen Abläufe der damaligen Vorgänge der Öffentlichkeit präsentieren wollen, kann ich nicht in Worte wiedergeben.

Was passiert hier eigentlich? Da ist ein Autor, der über Massaker an der serbischen Bevölkerung vor dem Juli 1995 schreibt, dokumentiert von einem Berichterstatter dessen Dokumentationen von der Weltöffentlichkeit verheimlicht wurden. Ein kollektives Verbrechen wird aufgezeigt, das Frau Ernst lediglich zu der Feststellung hinreißen lässt. „Dass wohl beide Seiten grausam waren.“ zu den Bilddokumentationen schreibt sie, „Wir erstarrten. Bilder, erschütternde Bilder, ließen uns verstummen und erstarren. Wir erwiesen, mit dem Senken unserer Köpfe, diesen gefolterten Toten noch einmal die letzte Ehre.“
„Noch einmal“ bedeutet „schon einmal“. Aber diese Toten haben zuvor nicht ein einziges Mal die Würde und Anteilnahme erfahren, die ihnen und ihren Angehörigen gebührte. Stattdessen wurden sie als Täter stigmatisiert für ein Verbrechen, worum sich die Autoren bemühen die Zweifelhaftigkeit daran aufzuzeigen.

Trotz einleuchtender Kritik an der offiziellen Version laufen Autoren wie Alexander Dorin gegen eine Betonmauer verbohrter Engstirnigkeit. Die Inhalte ihrer Kritik, dass Verbrechen an der serbischen Bevölkerung verschwiegen wurden und dass es berechtigte Zweifel an dem weltweit verinnerlichten Srebrenica-Massaker an 8000 Muslime geben, welche die Autoren sogar einleuchtend mit Fakten widerlegen führt schlicht zu der Aussage, „Dass wohl beide Seiten grausam waren.“ (?)

Ursache und Wirkung der tatsächlichen Vorgänge zwischen 1992 und 1995 und den Jahren danach, sowie die für mich unumstößlich gewordene Erkenntnis, dass ein Verbrechen inszeniert wurde woraus der Genozid-Mythos entstanden ist, der so definitiv nicht stattgefunden haben kann - und dass eigentlich fortschrittlich denkende Menschen sich der Möglichkeit der Kritikerversion dermaßen verweigern, übersteigert das Maß des Erträglichen. Das ist so surreal, dass ich hoffe bald aus diesem Albtraum aufzuwachen. Es ist bewundernswert, dass angesichts solcher ständigen Konfrontationen, die Autoren sich weiterhin diesen Demütigungen aussetzen um ihren Kampf um Gerechtigkeit fortzusetzen. Und genau HIER ist wieder ein Moment, wo sich der gesunde Menschenverstand fragen müsste, „Wieso machen die das?“


Frau Ernst betont folgerichtig:

„Natürlich mutet es eigenartig an, dass in einer Schutzzone der Vereinten Nationen 8.000 Männer umgebracht, verscharrt, später wieder ausgegraben und umgebettet worden seien. Aber dass 8.000 Einwohner einfach erfunden wurden, dies wollte mein Verstand zunächst nicht glauben.“

Frau Ernst, die Geschichte ist so unglaublich, dass sie hinterfragt werden sollte. Wir müssen doch wissen was wirklich geschehen ist um gegenzusteuern und die Drahtzieher vor Augen zu haben. Wenn Sie die Lesung nicht so früh verlassen hätten und sich wenigstens danach mit den Veröffentlichungen von Alexander Dorin oder Germinal Civikov auseinandergesetzt hätten würden Sie erkennen, dass es wesentlich mehr Argumente geben welche die Phantomopferzahl des Srebrenica-Massakers demontieren, als nur das von Priskil gezeigte Dokument - UND Sie hätten die von Ihnen gewünschten seriösen Redner vor sich gesehen.

Christian schrieb am 12.04.2011 um 11:22 Uhr:

Muss mich Frau Schopp anschliessend, Habe gerade folgende Analyse vom Milosevic-Prozess (oder besser: Pseudo-Prozess) gefunden. Daraus wird ersichtlich, dass in Den Haag ein holländischer Kommandant bestätigte, dass er und seine Leute in Srebrenica KEINE EINZIGE Exekution gesehen haben!

http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1021259/posts

Und was nun? Sollen wir wider besseren Wissens weiter die These vertreten, dort seien bis zu 8000 Männer erschossen worden?

René Seyfarth schrieb am 12.04.2011 um 12:02 Uhr:

Das ist ja eine feine "neutrale" Quelle!

Langsam nervt diese Diskussion, diese ganzen Verleumdungen und Leugnungen, das Geheule und Gesumpfe. Man wird hier bombardiert mit angeblichen Belegen und Beweisen, die so aussagekräftig sind wie die Statistischen Jahrbücher von Nordkorea.

Alles und alle, die "Serben" und "Schuld" in einen Zusammenhang bringen, sind manipuliert, konspirativ oder korrupt. Und mittlerweile ist es dann doch so weit gekommen, dass hier Srebrenica "nicht so schlimm" war. Seltsamerweise folgt die Argumentation der hieisigen Verfechter/innen der Gerechtigkeit jener von Radovan Karadzic, dem Unschuldslamm.

In der Schweiz lässt sich die Leugnung von Srebrenica zumindest strafrechtlich verfolgen:
http://bildundwort.wordpress.com/2011/03/23/leugnung-des-massakers-von-srebrenica-zwei-autoren-von-%C2%ABla-national%C2%BB-verurteilt/

Wie auch bei den Autoren der "Nation" dürfte es sich bei den hiesigen Diskutant/innen um die Unterstützer/innen revisonistischen und nationalistischen Gedankenguts handeln, denen der Leipzig-Almanach nun auch lange genug ein Forum geboten hat. Die gleichen Argumente und Forumsbeiträge gibt es immer wieder gleich oder leicht variiert an zahlreichen Stellen im Internet - dieser Geschichtsrevisonismus tobt sich also leider schon an genügend Stellen im Internet aus.

Es ist für mich - trotz all der vorgebrachten "Argumente" und "Beweise" - absolut nicht einsehbar, warum man sich hier so dem Druck vermeintlicher "Vertreter der Wahrheit" beugen sollte, die für sich Meinungsfreiheit, Menschenrechte und Freidenkertum reklamieren, aber die durch keine seriöse Quelle gedeckt werden. Der Internationale Gerichtshof, der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, das serbische Parlament und die internationalen Medien haben sich nicht verschworen, eine unbeliebte Wahrheit zu unterdrücken. Ich kann diesen üblen Unsinn einfach nicht mehr lesen. Und die Verteidigung der Menschenrechte mit einer Pauschalverurteilung des Islam und aller Muslime quasi in eins zu setzen, verleiht dieser Geisterbahn der Meinungsfreiheit auch noch einen besonders hässlichen Höhepunkt.

Ich plädiere dafür, diesen Diskussionsstrang zu schließen.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 13.04.2011 um 11:58 Uhr:

An René Seyfarth,

Hier ein Auszug aus der von Ihnen genannten Seite.

"Das Massaker von Srebrenica – verübt von serbischen Nationalisten unter der Führung von Ratko Mladić – gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals, im Juli 1995, wurden 8000 Bosniaken ermordet."

Vor zehn Jahren habe ich eine Petition von amnesty international unterstützt, die damalige Opferzahl 8000 wird immer wieder genannt, genau wie am Brandenburger Tor vor einigen Monaten, wie in unzähligen Medien und wie auf Ihrer genannten Internetseite.

Bis vor kurzem galt für mich DAS „Srebrenica-Massaker“ als eindeutiges Geschehen. Doch die Auseinandersetzung damit bringt keine eindeutigen Ergebnisse hervor, sondern berechtigte Zweifel. Wenn etwas nicht stattgefunden hat, wie kann man es denn leugnen?

Zeigen Sie mir Beweise dafür, dass unter der Führung von Ratko Mladić ein Massaker an 8000 Bosniaken stattgefunden hat. BItte keine Berichterstattung der Medien die ihre Quellen schlicht kopieren.

Mit reinem Gewissen kann ich von mir behaupten, Unrecht welches sich mir offenbart anprangern zu wollen, egal von wem es an wen verübt worden ist. Es ist löblich wenn Sie sich gegen Leugner erheben, die Verbrechen leugnen. Aber es ist nun mal Fakt, dass es im Fall Srebrenica - entgegen dem Holocaust – keine klaren Fakten geben. Alles baut sich auf Vermutungen auf, die mit fälschlichen Zahlen „gestützt“ werden. Das in bewaffneten Konflikten Kriegsverbrechen verübt werden demonstriert die aktuelle Veröffentlichung von Sönke Neitzel und Harald Welzer, „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben.“

Jeder Krieg folgt dem Gesetz des Chaos,
kein Staat hat dabei Kontrolle über Gut und Böse.
Und kein Volk besteht nur aus Guten oder nur aus Bösen.

Alexander Dorin und Germinal Civikov weisen in ihren Büchern darauf hin, dass Drazen Erdemovic an der Hinrichtung von 130 bis 150 Muslimen auf der Branjevo Farm beteiligt war. Erdemovic war kein Serbe sondern Kroate und hat in allen drei Armeen gedient, der Moslemischen, der Kroatischen und der Serbischen.
Es geben Hinweise darauf, das internationale Interessengruppen eine Söldnergruppe engagierte die dieses Massaker verübten um es den Serben anzulasten. Erdemovic „bezeugte“ die Hinrichtung an 1200 Muslime. Diese Tat wurde als eine der Massenhinrichtungen von Srebrenica behandelt - die wie geschildert jedoch nicht stattgefunden haben kann. Aber trotz vieler Widersprüchlichkeiten gilt es als Beweis - und trotz der in Den Haag vorgetragenen Tatschilderung sowie der Beteiligung daran, lebt Erdemovic heute unter Zeugenschutz in Freiheit - ein vor Gericht anerkannter Massenmörder. (!???)

Wenn das Massaker auf der Branjevo Farm inszeniert wurde,
wenn daraus ein 8000er-Massaker konstruiert wurde,
wenn aus diesem Konstrukt ein Völkermordvorwurf entstanden ist der bis heute ungebrochen gilt, IST das ein Verbrechen welches nicht länger verschwiegen werden darf und dem nachgegangen werden MUSS!

Natürlich ist nicht jeder „Beteiligte“ ein wissentlicher Verschwörer. Wenn jemand glaubt, dass alles rechtens ist, warum sollte er daran zweifeln?
Die Täuschung läuft ja nicht immer nach starren Regeln, sondern (un)glückliche Momente sorgen für den Wirkungsgrad.

Aber wer jetzt noch die Hinweise dieser Autoren ignoriert und die Möglichkeit nicht in Erwägung zieht, birgt die Gefahr dass seine Nachkommen später sagen,
„Die können nicht erzählen, sie hätten es nicht gewusst!“

Helga Schopp (NRW) schrieb am 15.04.2011 um 22:56 Uhr:

„Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“
Albert Einstein

heute 15.April 2011 Verurteilung des kroatischen Ex-Generals Ante Gotovina

>>Die Richter des Haager UN-Tribunals urteilten aber nicht nur über die Angeklagten im Gerichtssaal. „Der damalige Präsident Franjo Tudjman war der Hauptführer dieser kriminellen Vereinigung“, betonte Richter Orie. „Er wollte die Entvölkerung der Krajina.<<

Weder diese Ereignisse noch die der moslemischen Armee führten zur Dämonisierung der jeweiligen Bevölkerungsgruppen.

Wieso aber haben wir – bis zum heutigen Tag – die Serben als Tätervolk verinnerlicht?

Ausschnitt aus „In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott“ Kapitel: Rufmord auf Bestellung, Seite 65

James Harff, Direktor des amerikanischen einflussreichen Pressegiganten >Ruder Finn Global Public Affairs< im Interview mit Jacques Merlino, Chefredakteur der französischen Fernsehanstalt „France 2“

„Es ist nicht unsere Aufgabe, Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Wir haben dafür nicht die nötigen Mittel. Ich sagte Ihnen bereits, unsere Aufgabe besteht darin, Informationen, die unserer Sache dienlich sind, schneller unter die Leute zu bringen und zu diesem Zweck sorgfältig ausgewählte Zielpersonen anzusprechen. Wir haben nicht behauptet, dass es in Bosnien Konzentrationslager gibt, sondern wir haben bekannt gemacht, dass >Newsday< das behauptet.“

Meine intensive und kritische Suche nach Beweisen für den Völkermordvorwurf am serbischen Volk führte mich zu Autoren, die von den westlichen Medien gemieden werden wie die Pest. Aber genau hier finde ich die Antworten, die in der offiziellen Variante ausbleiben. Ich vertraue Alexander Dorin und Zoran Jovanovic. Im Jahr 2011 zu erkennen wie manipulativ wir sind und wer uns manipuliert ist eine schockierende Erkenntnis. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass der deutsche Staat und verschiedene Medien diese Manipulationen kaschieren wollen, womit wir erneut beeinflusst werden. Noch daran zu glauben, dass dieses System den Frieden sichert, kann ich nicht mehr.

Ich sehe nur eine Chance, wenn die multikulturelle Jugend zur kritischen Meinungsbildung erzogen wird.
Dazu gehört jedoch eine objektive wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte.

Arvid schrieb am 16.04.2011 um 17:45 Uhr:

René Seyfarth fragt nach glaubwürdigen Quellen, während er selbst sich auf keine glaubwürdigen Quellen berufen kann. Das nennt man Realitätsverlust.

Helga Schopp (NRW) schrieb am 17.04.2011 um 19:22 Uhr:

Wer die offizielle Version des „Völkermords“ durch serbische Befehlsgewalt glaubt, sollte folgendermaßen googeln. Entnommen wurden die Namen aus der Seite der Gesellschaft für bedrohte Völker. http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2165

Google Suche unter Bilder:
Konzentrationslager “Omarska“
Konzentrationslager “Manjaca“
Konzentrationslager “Trnopolje“
Konzentrationslager “Luka Brcko“
Konzentrationslager “Sušica“
Konzentrationslager “Foca“

Das einzige was hier massenhaft auftaucht, sind Bilder von „Fikret Alic“ Ein Bild ging um die Welt,
e i n Bild e i n e s Mannes der ausgemergelt hinter Stacheldraht steht welches e i n z i g als Bilddokument für oben genannte Lager erscheint.

Und die Erde ist eine Scheibe!!!

...oder googel nach "Thomas Deichmann/Fikret Alic" ...oder lese die Bücher oben genannter Autoren, dort findet man eine glaubwürdigere Wahrheit!

Robert schrieb am 20.04.2011 um 16:00 Uhr:

Fazit:

Die Holländer haben damals keine Exekutionen moslemischer Bürger Srebrenicas gesehen - aber einige Schreiberlinge, politische Interessengruppen und Organisationen wissen es nachträglich besser.

Die UNO und Vertreter der moslemischen Zivilbehörden bestätigten am 17. Juli 1995 vor Ort in einem Dokument, dass die moslemische Zivilbevölkerung auf deren eigenen Wunsch evakuiert wurde und dass die serbischen Behörden diese Evakuierungen organisiert haben. Dabei wurde - laut dem Dokument - Niemanden etwas angetan - aber nachträglich wissen es einige besonders Eifrige besser.

In den Wochen nach dem Fall Srebrenicas war nirgends etwas von einem Massaker zu lesen. Sogar die in Tuzla eintreffenden Bewohner Srebrenicas, wussten nichts von Übergriffen der serbischen Armee zu berichten - dennoch "wissen" es heute einige Schreiberlinge besser.

Woher "weiss" man heute von den "Massakern", wenn damals vor Ort niemand etwas davon wusste?

Geri schrieb am 21.04.2011 um 09:41 Uhr:

Frau Ernst schrieb:

"Die Fotos waren kaum zu ertragen. Sie wurden auch nie veröffentlicht, bis jetzt. Man verstand, was Priskil meinte: Die Bosniaken folterten, töteten. Aber das meinte er nicht. Er ersetzte den Srebrenica-Völkermord gegen einen unbekannten, totgeschwiegenen Genozid an den Serben. Diese Bilder sind grausam, aufrüttelnd, aber sie sagen etwas anderes: Auch die Bosniaken haben grausam getötet, Zivilisten gefoltert."

Das ist falsch. Was heisst "Auch die Bosniaken haben grausam getötet, Zivilisten gefoltert"? Wieso "auch"? In Srebrenica haben die Serben keine moslemischen Zivilisten abgeschlachtet und gefoltert. 25'000 moslemische Zivilisten wurden von der serbischen Armeeführung im Juli 1995 evakuiert und in Sicherheit gebracht. Das bestätigten nicht nur die UNO-Soldaten vor Ort, sondern auch Sprecher der moslemischen Zivilisten. Die Evakuierungen wurden zudem auf Film festgehalten. Wo also haben serbische Soldaten in Srebrenica mehrere tausend bosnisch-moslemische abgeschlachtet, wie das umgekehrt jahrelang der Fall gewesen ist?

Geri schrieb am 21.04.2011 um 09:46 Uhr:

http://www.srebrenica-facts.com/evakuierung_95


Erklärung von Vertretern der Zivilbehörde der Enklave Srebrenica und eines Repräsentanten der UNPROFOR über eine Vereinbarung zur Evakuierung der Zivilbevölkerung von Srebrenica. [...]

Die in Anwesenheit des holländischen Batail- lonskommandeurs getroffene Übereinkunft lautet wie folgt:

» – Die Zivilbevölkerung kann in der Enklave bleiben oder sie verlassen, gemäß dem Wunsch jeder einzelnen Person;

– im Fall der Evakuierung bleibt uns die Wahl der Marschrichtung überlassen, und wir haben entschieden, daß die gesamte Bevölkerung in das Gebiet des Distrikts Kladanj evakuiert werden soll;

– man ist übereingekommen, daß die Evakuierung von Armee- und Polizeieinheiten der Republik Srpska ausgeführt und von der UNPROFOR überwacht und begleitet werden soll. «
[...]

Das Dokument schließt mit der Versicherung, daß sich die serbische Seite an alle Klauseln der Vereinbarung gehalten hat. Es wird bestätigt, daß es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen ist und die serbische Seite alle Bestimmungen der Genfer Konvention und des internationalen Kriegsrechts respektiert hat.

Timo schrieb am 25.04.2011 um 02:49 Uhr:

@ Robert: So so, niemand hat ein Massaker gesehen und damals war nirgendwo von einem Massaker zu lesen und deshalb hat es also keines gegeben? Jetzt sind wir ja schon wieder bei der Leugnung des Massakers. Das leugnet sogar Alexander Dorin nicht, einer der Autoren jenes Buches, um das es hier anfangs mal ging. Auf www.facebook.com/LeipzigAlmanach schreibt Alexander Dorin in einem Kommentar: "Keiner hat einen tatsächlich verübten Völkermord relativiert..."

Helga Schopp (NRW) schrieb am 26.04.2011 um 13:52 Uhr:

@timo
"Keiner hat einen tatsächlich verübten Völkermord relativiert..."

Damit meint Alexander Dorin Dr.Peter Priskil, Zoran Jovanovic und sich selber. Relativiert wird von der „Gegenseite“.

Wir sind uns einig, dass kein vorausgegangenes Geschehen ein Massaker an Wehrlose rechtfertigt. Ich habe Menschen kennengelernt die traumatisiert sind weil sie Mutter, Schwester und Tochter durch feige und grausame Tötungen verloren haben. Bei einem Massaker wurden am 31. März 1999 in Djakovica 20 Frauen und Kinder hintereinander erschossen - jeder musste zusehen – anschließend wurden sie verbrannt.

NIEMAND der hier im Forum schreibt würde ein solches Verbrechen leugnen wollen.

Als ich damals die Trauernden im Kosovo besuchte herrschte die weltweite Auffassung des serbischen Aggressors. Dieses Bild zeichnete einen völkermordenden Staat, der nach dem Bilde der Nazidiktatur Konzentrations- und Vergewaltigungslager geschaffen hatte. Dank verantwortungsbewusster Autoren schrumpfte dieses Bild auf die realen Vorfälle der jüngsten Geschichte. Diese bezeichnen zusammengefasst einen grausamen Bürgerkrieg mit hunderttausenden Toten und noch immer 40.000 Vermissten. Lassen wir die politischen und medialen Hintergründe außer acht und konzentrieren wir uns nur mal auf die erste Hälfte der neunziger Jahre in Bosnien, die in Dorins Buch thematisiert werden.

In den Jahren 1992, 1993, 1994 und 1995 wurden Massaker an der serbischen Zivilbevölkerung begangen, die der westlichen Öffentlichkeit aus irgendwelchen Gründen vorenthalten wurden. Dann tritt im rückwärtsgerichteten Geschichtsblick das Srebrenica-Massaker auf, welches auf die erste Hälfte des Juli 1995 datiert ist. Wann genau dieses Massaker mit seinem gigantischen Ausmaß als solches seine Definition fand ist unklar. Jedenfalls wurde es nicht zeitgleich bekannt. Das erkennt man in Artikeln aus 1995 in denen es nach dem Juli noch keine Beachtung fand. Es blieb unbeobachtet und wer im Internet recherchiert erfährt sehr schnell, dass „unter den Augen der holländischen Blauhelme“ KEIN Massaker stattgefunden hat. Aber warum wurde es nicht in Echtzeit bemerkt, wenn trotzdem den Holländern bis zum heutigen Tag eine Mitschuld angelastet wird?
Beim Googeln bestätigt sich, dass auf dem Gedenkfriedhof von Potocari NICHT 8000 Tote bestattet sind, sonder 8372… VERMISSTER gedacht wird. Die Zahl der tatsächlich Bestatteten liegt um Tausende niedriger.

Sorag auf der Seite der Gesellschaft für bedrohte Völker wird die Zahl der Bestatteten mit „nur“ 2440 angegeben.
http://www.gfbv.de/show_file.php?type=inhaltsDok&property=download&id=1201

Siehe Seite 8) BOSNIEN-HERZEGOWINA
Einsatz für die Überlebenden von Srebrenica
Im Juli 2006

Definitiv wird hier krampfhaft das Bild eines Massakers aufrechterhalten, welches auf Vermutungen und Uneindeutigkeiten konstruiert ist und bei eingehender Betrachtung äußerst zweifelhaft erscheint.

Alexander Dorin und Germinal Civikov weisen in ihren Büchern darauf hin, dass ein (!) Massaker an moslemischen Männern stattgefunden hat, welches als Massaker an 1200 Männern in Den Haag zum Völkermordvorwurf diente. Wenn das so war, wie die Autoren es schildern hat ein Massaker an 130 bis 150 moslemischen Männern stattgefunden. DAS ist nicht weniger schrecklich, aber auch kein Gegenstand für einen befohlenen Völkermordvorwurf - und genauso wenig Anlass, die vorher stattgefundenen Massaker an der serbischen Bevölkerung folgend zu relativieren,

Auszug aus dem hier erschienen Artikel:
Relativierung des Völkermords

„Dieser Lesung weiter beizuwohnen, wurde für mich immer beklemmender, denn es beschlich mich das Gefühl, dass hier wirklich ein Völkermord geleugnet werden sollte. Nein, soviel vorweg, er wurde nicht geleugnet, aber er wurde durch einen anderen ersetzt.“

Alexander Dorin schreibt in „unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott“

"Natürlich könnten auch die Nichtserben ganze Bücher füllen mit dem Leid, das sie während dieser Kriege erfahren haben, und natürlich haben die Serben Verbrechen begangen. Dies ist aber die traurige Realität eines jeden Krieges und noch lange kein Grund, das serbische Volk zu dämonisieren."

Die Balkankonflikte fasse ich bei einer Rezension zu
Kurt Köpruners: „Reisen in das Land der Kriege“
folgend zusammen,

„Darin werden die Menschen aus den sich bekämpfenden Ethnien zu ahnungslosen Probanden, die Teil eines makaberen Experimentes sind, an dessen explosiven und blutigem Ausgang sich alle verantwortlichen Wissenschaftler in sämtliche Richtungen verziehen, die Toten ignorieren und verwundete Überlebende ihrem Schicksal überlassen.“

JEDES Kind, JEDE wehrlose Frau und JEDER wehrlose Mann die zu Opfern in diesem Krieg wurden haben meine aufrichtige und tiefe Anteilnahme.

Aktuell wird wieder an DAS Srebrenica-Massaker erinnert, dabei ist das Bild des völkermordenden serbischen Staates bis auf dieses Massaker geschrumpft. Angebliche Vernichtungslager oder das Massaker von Racak welche die Bombardierung Serbiens legitimierten haben sich im Schatten dieses Ereignisses aufgelöst. Verantwortliche Kriegstreiber, ehemalige Friedensaktivisten sonnen sich heute in der Lobby der Energiekonzerne oder auf der Radrennbahn.

Ich wünschte mir so sehr, dass mir jemand etwas vorlegen würde, womit das manifestierte „Srebrenica-Massaker“ eindeutig bestätigt würde.

Aber solange das nicht der Fall ist, gehe ich von einem Verbrechen aus, dessen schreckliche Auswirkungen sich bis zu meinen persönlichen Erlebnissen im Kosovo hingetragen haben und noch weiter hinaus reichen.

Timo schrieb am 30.04.2011 um 18:59 Uhr:

Timo schrieb:
"
So so, niemand hat ein Massaker gesehen und damals war nirgendwo von einem Massaker zu lesen und deshalb hat es also keines gegeben? Jetzt sind wir ja schon wieder bei der Leugnung des Massakers. Das leugnet sogar Alexander Dorin nicht, einer der Autoren jenes Buches, um das es hier anfangs mal ging. Auf www.facebook.com/LeipzigAlmanach schreibt Alexander Dorin in einem Kommentar: "Keiner hat einen tatsächlich verübten Völkermord relativiert..."

Ja wenn ein Massaker von niemandem bezeugt werden kann, weshalb wird dann behauptet, es habe eines gegeben?

Wegen Alexander Dorins Aussage: Klar hat niemand einen tatsächlich verübten Völkermord relativiert. Nur wurde eben der einzige tatsächlich verübte Völkermord in und um Srebrenica an den Serben begangen. Lesen Sie Dorins Bücher, dann wird ihnen seine Aussage vielleicht klar.

Timo schrieb am 30.04.2011 um 19:08 Uhr:

Frau Schopp: Man sollte vielleicht noch zufügen, dass die moslemische Armee in den Jahren 1992, 1993, 1994 und 1995 während der Angriffe auf die serbischen Dörfer ca. 1000 Soldaten verloren hat. Die Liste mit den Namen veröffentlichte der islamische Kriegsherr und Massenschlächter Naser Oric bekanntermassen in seinem Buch vor 1995. Auch zahlreiche andere moslemische Zeugen bestätigten, dass die moslemische Armee nach dem Fall Srebrenicas, als sich die mehrere tausend Mann starke moslemische Truppe auf einem 70 Km-Marsch von Srebrenica nach Tuzla begab, während der Gefechte mindestens 2000 Mann verlor. Es ist also offensichtlich wer in Potocari beigesetzt wurde.

Reingold schrieb am 02.05.2011 um 08:35 Uhr:

Robert:

"So so, niemand hat ein Massaker gesehen und damals war nirgendwo von einem Massaker zu lesen und deshalb hat es also keines gegeben?J etzt sind wir ja schon wieder bei der Leugnung des Massakers...."

Die Antwort gab Walter Sauer in seiner Srebrenica-Analyse:

"Nach dem Haager Tribunal sollen die großen Massenexekutionen vom 13. bis zum 17. Juli stattgefunden haben. NIOD folgt dem, stellt aber auch das fest: Am 19. Juli, als der britische General Smith, Kommandeur der UNO-Truppen in Bosnien zu der Zeit, und Mladić über die Formalitäten des Abzugs der hollän- dischen Blauhelme aus dem Raum Srebrenica verhandelten, wusste UNPROFOR nichts von den Massenexekutionen. [...] Wie? Da werden 7 000 bis 8 000 Menschen über fünf Tage hinweg systematisch exekutiert, mit dem unvermeidlichen logistischen Beiwerk: Bagger rücken nach vollbrachtem Massenmord an usw., da sind niederländische UNO-Soldaten vor Ort, und es wird nichts bemerkt? Das will erst einmal verstanden werden!"

Quelle: Walter Sauer, „Srebrenica und das Video“, www.labournetaustria.at/ar-
chiv41.htm

Massimo schrieb am 03.05.2011 um 20:52 Uhr:

Heute wissen wir, dass es die Massenvernichtungswaffen im Irak nie gab. Bei der Behauptung handelte es sich um eine ordinäre Lüge der US-Regierung, um die kommende Besatzung des Landes zu rechtfertigen. Jedem kritischen Menschen sollte auch klar sein, dass die Anschläge vom 11. September in New York nicht von Bin Laden verübt worden sind. Die meisten Indizien sprechen dafür, dass diese Anschlag von gewissen Interessengruppen in den USA selbst inszeniert wurden. "Srebrenica" trägt die gleiche Handschrift. Auch diese mediale Schweinerei ist hauptsächlich auf die Manipulationen der US-Regierung zurückzuführen. Seltsam nur, dass die medial aufgehetzte Masse den Mechanismus hinter solchen Lügen nicht begreift, nicht einmal nach etlichen Lügen, die nachtäglich aufflogen.

Massimo schrieb am 03.05.2011 um 20:54 Uhr:

Es scheint langsam etwas Bewegung in die Sache zu kommen:
http://www.cnj.it/documentazione/Srebrenica/SrebrenicaMassacre.rev.3.pdf

Pierre schrieb am 06.05.2011 um 17:37 Uhr:

In Norwegen ist scheinbar etwas möglich, das es in Deutschland nicht geben kann. Es wurde ein relativ objektiver Film über die Ereignisse von Srebrenica gedreht. In dem Film werden nicht nur die moslemischen Massenmorde an den Serben in der Region zwischen 1992 und 1995 angesprochen und gezeigt, soondern auch die propagierte moslemische Opferzahl wird massiv korrigiert.
http://www.youtube.com/watch?v=kctC6Qbxymg&feature=related

Helga Schopp (NRW) schrieb am 08.05.2011 um 15:23 Uhr:

http://www.welt.de/politik/article13357552/Serben-ermordeten-Baby-mit-Kopfschuss.html

Die Propaganda gegen die Serben reißt nicht ab!

Wenn der Verfasser dieses Artikels doch ein wenig mehr Fakten zum klassischen Srebrenica-Massaker-Modell geliefert hätte.

Meine Suche danach ist so was von frustrierend erfolglos.

Doch dadurch werden meine Zweifel daran nur noch mehr genährt. Warum fragen sich diese Journalisten nicht mal langsam selber, dass im Grunde NICHTS dieses Massaker bestätigt, welches aktuell wieder von vielen Medien thematisiert wird.

Lior schrieb am 09.05.2011 um 13:52 Uhr:

Schaut euch folgendes Video an: General Mladic steigt in die Busse mit den moslemischen Zivilisten, die von Srebrenica nach Kladanj evakuiert werden. Er stellt sich als General Mladic vor und fragt die Menschen nach ihrem Befinden. Er sagt ihnen, sie bräuchten sich nicht zu fürchten und garantiert persönlich für ihre Sicherheit, weil sie unschuldig seien. Er stellt auch fest, dass sich unter diesen Flüchtlingen auch Männer im wehrfähigen Alter befinden. Er schenke auch ihnen die Freiheit, jedoch sollen sie nicht mehr zu den Waffen greifen, sonst gäbe es beim nächsten Mal kein Pardon mehr. Er sagt zu den Leuten auch, dass ihre Kämpfer mit den Serben kein solches Erbarmen gehabt hätten, als sie damals die Serben und ihre Kinder getötet haben. An einer anderen Stelle sagt Mladic, dass künftig alle in Frieden leben sollen. Aber schaut es euch selber an:
http://www.youtube.com/watch?v=2yUckj00-8s&feature=player_embedded#at=39

Timo schrieb am 27.05.2011 um 18:46 Uhr:

Na, dann ist ja Mladics Unschuld bewiesen ;-)

Helga Schopp schrieb am 01.06.2011 um 21:45 Uhr:

@ timo
Mit der Festnahme Mladics findet sich im Internet viel Material vom blutigen Balkankrieg. Das ist beklemmend und weil die meisten Reportagen und Artikel im Zusammenhang mit dem „Srebrenica-Massaker“ gebracht werden, welches auch als "Völkermord" und "Genozid" bezeichnet wird, wagt niemand die Darstellung des propagierten Massakers zu hinterfragen, weil das mit Leugnen gleichgesetzt wird.

Diese Hemmung hindert uns daran wahrzunehmen, dass Berichte und Sendungen das Grauen auf dem Balkan beinhalten, aber nicht wirklich Erklärungen für das Massaker selbst bieten. Massenhaft Leichname werden exhumiert, aber mit welchen Untersuchungen werden sie dem Massaker zugeordnet?

Es gab hunderttausende Tote in diesem schrecklichen Krieg!

Die vorausgegangenen Tötungen von 3283 Serben in der Umgebung von Srebrenica, die in dem oben genannten Buch aufgeführt sind, werden nirgendwo erwähnt. Dabei ist die Benennung aller Opfer von höchster Bedeutung zusammen mit den Ursachen der Eskalation auf dem Balkan. Ohne die politischen Hintergründe offenzulegen und der Bevölkerung zu präsentieren, kann es keine Aufarbeitung geben. Der Hass wächst weiter!
Alle Kriegsverbrecher sollten vor Gericht, aber auch die aus den westlichen Ländern einschließlich den skrupellosen Geheimdienstlern, die Menschen auf Befehl töten lassen ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden.

hier ein Beispiel, wie bestimmte Mächte Menschenleben opfern um ihre politischen Interessen voranzutreiben.
http://www.youtube.com/watch?v=VYAd-hw5dLk
Peter Scholl Latour „Ohnmacht und Anmaßung Die Nato in der Balkan Falle“ 2/6
Alle Teile sind sehr interessant.

Und hier, wie im Kosovo Gefechtstote zum Massaker zweckentfremdet werden und weshalb.
http://www.youtube.com/watch?v=QzTyw0ZucW4
http://www.youtube.com/watch?v=Rlo-1-Yx96I&NR=1

Helga Schopp schrieb am 01.06.2011 um 23:59 Uhr:

@ timo
Mit der Festnahme Mladics findet sich im Internet viel Material vom blutigen Balkankrieg. Das ist beklemmend und weil die meisten Reportagen und Artikel im Zusammenhang mit dem „Srebrenica-Massaker“ gebracht werden, welches auch als "Völkermord" und "Genozid" bezeichnet wird, wagt niemand die Darstellung des propagierten Massakers zu hinterfragen, weil das mit Leugnen gleichgesetzt wird.

Diese Hemmung hindert uns daran wahrzunehmen, dass Berichte und Sendungen das Grauen auf dem Balkan beinhalten, aber nicht wirklich Erklärungen für das Massaker selbst bieten. Massenhaft Leichname werden exhumiert, aber mit welchen Untersuchungen werden sie dem Massaker zugeordnet?

Es gab hunderttausende Tote in diesem schrecklichen Krieg!

Die vorausgegangenen Tötungen von 3283 Serben in der Umgebung von Srebrenica, die in dem oben genannten Buch aufgeführt sind, werden nirgendwo erwähnt. Dabei ist die Benennung aller Opfer von höchster Bedeutung zusammen mit den Ursachen der Eskalation auf dem Balkan. Ohne die politischen Hintergründe offenzulegen und der Bevölkerung zu präsentieren, kann es keine Aufarbeitung geben. Der Hass wächst weiter!
Alle Kriegsverbrecher sollten vor Gericht, aber auch die aus den westlichen Ländern einschließlich den skrupellosen Geheimdienstlern, die Menschen auf Befehl töten lassen ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden.

hier ein Beispiel, wie bestimmte Mächte Menschenleben opfern um ihre politischen Interessen voranzutreiben.
http://www.youtube.com/watch?v=VYAd-hw5dLk
Peter Scholl Latour „Ohnmacht und Anmaßung Die Nato in der Balkan Falle“ 2/6
Alle Teile sind sehr interessant.

Und hier, wie im Kosovo Gefechtstote zum Massaker zweckentfremdet werden und weshalb.
http://www.youtube.com/watch?v=QzTyw0ZucW4
http://www.youtube.com/watch?v=Rlo-1-Yx96I&NR=1

Helga Schopp schrieb am 02.06.2011 um 00:01 Uhr:





Man sollte im Fall von den Videos über Mladics, als er die moslemischen Flüchtlinge begrüßt, Sinn und Zweck hinterfragen. Natürlich könnte man vermuten, diese Aufnahmen seien Mittel zum Zweck. Dieser wäre, von der Massentötung tausender Männer abzulenken und sich friedlich zu präsentieren. Um das Mega-Verbrechen dann tatsächlich unbemerkt durchführen zu können und die Leichname ohne Spuren zu beseitigen (dann noch mal umzubetten), hätte eine, bis ins letzte Detail durchdachte Planung auf Papier bringen und mehrfach kopiert als Befehl an verschiedene Offiziere verteilt werden müssen.
Solche Dokumente wären heute von unschätzbarem Wert.

Oder aber man wollte mit den Aufnahmen einfach der einseitigen und hetzerischen Berichterstattung einen Schritt voraus sein, damit nicht wieder Meldungen erscheinen, die aus dem chaotischen Kriegsgeschehen einen „Blutrausch“ der Serben konstruieren.

Das erscheint mir logischer. Denn was hätte man mit solchen Aufnahmen demonstrieren können? Frauen, Kinder und Alte filmen - und ihre Männer heimlich, in einer an Perfektion unübertreffbaren Logistik hinzurichten?

http://www.youtube.com/watch?v=2iqfT5l_ylA „Srebrenica-Opfer klagen an“ Teil 1 bis 3
Dies ist ein Bericht der das Industriegelände von Potocari im Juli 1995 zeigt, welches als Hauptquartier der Niederländischen Blauhelmsoldaten diente. Hasan Nuhanovic erzählt vom Schicksal seiner Familie, welches ich nicht anzweifle. Es gab unzählige Schicksale. Immer wieder werden es Soldaten geben, die in einem aufgeheizten Bürgerkrieg die Überlegenheit ihrer Waffe missbrauchen. Auf allen Seiten, in jedem Bürgerkrieg werden solche Verbrechen verübt.

Nuhanovics Erlebnisse bieten auch keine Hinweise für einen von Mladic befohlenen „Völkermord“. Der ehemalige Blauhelmsoldat Kok Boudewijn beschreibt in dieser Reportage die Schwäche der Niederländischen Einheit und wie diese um Unterstützung baten. Dass durch die vorausgegangenen Verbrechen an Serben durch Nasir Oric, Racheakte an Muslimen passieren könnten, musste doch die Vereinten Nationen zu schnellstmöglichem Reagiern auffordern? Boudewijn beschreibt das sehr eindeutig, was zur Aussage von Phillipp Morillon passt, frz. Fünf-Sterne-Armee-General. Der sagte vor dem Tribunal,

„Ich [Morillon] sagte, dass Mladic in Srebrenica in einen Hinterhalt geraten war, in der Tat, in eine Falle. Er erwartete, auf Widerstand zu stoßen, aber es gab keinen. Er erwartete nicht, daß das Massaker geschehen würde, aber er unterschätzte völlig das Ausmaß an Haß, das entstanden war. Ich glaube nicht, daß er die Massaker anordnete, aber ich weiß es nicht. Das ist meine persönliche Meinung. — Ich war überzeugt, daß die Bevölkerung von Srebrenica Opfer eines höheren Interesses, einer Staatsräson war. — Ich sagte, daß meiner Meinung nach Naser Oric sich den Befehlen zum Verlassen des Gebiets, die er aus Sarajewo erhielt, fügte ... Dieses Drama ... wurde von der Präsidentschaft, es wurde von Izetbegovic verursacht. Naser Oric hörte in Sarajewo auf die Präsidentschaft. — Wenn ich sage, daß Mladic in eine Falle ging und daß sie eine beabsichtigte war, so kritisiere ich damit Izetbegovic nicht. In meiner Meinung hatte er keine andere Wahl, das herbeizuführen, was er wollte, und das heißt, die internationale Gemeinschaft auf seine Seite zu bringen.


Mladic wird in „Srebrenica-Opfer klagen an“ als harter General vorgeführt. Er ist seit seiner Jugend beim Militär. „Nationalisten“ erklärten gestern, er habe dafür gekämpft, dass den Serben nicht dasselbe Schicksal ergehe wie im zweiten Weltkrieg. Dass diese Not der Serben berechtigt war, zeigt die nur einen Monat später stattgefundene „Operation Sturm“ der kroatischen Armee, bei dem 200.000 Serben aus der Krajina vertrieben wurden, wobei hunderte Kinder, Frauen und Greise getötet und in ihren Häusern verbrannt worden sind. Die Krajina hat eine historische Bewandtnis, denn die vor dem osmanischen Joch dorthin geflüchteten Serben haben dort eine Art Militärgrenze gebildet und das Habsburger Reich und somit auch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation 200 Jahre lang vor den Osmanen geschützt.

Was aus dem einstigen multiethnischen Staat Jugoslawien entstanden ist, erkennt man auf der Landkarte, zerstückelt in kleine, allein nicht lebensfähige Fetzen. Das Ergebnis von Einmischung westlicher Anmaßungen. (Peter Scholl Latour)

Verständlich, dass Mladic die UN-Truppen als Aggressoren empfindet. Dass er unter diesem Aspekt nur einen scharfen Ton fährt, dem General dabei Auge in Auge gegenüber steht und ihn nicht erniedrigt wie wir es von Al-Qaida-Aufnahmen kennen, bestätigt mehr einen unsicheren und kampfunerfahrenen niederländischen Befehlshaber, der Mitten in einem Mehrparteien-Krieg steckt - nicht aber den Charakter eines „Schlächters“.
Ebenso kann ich der Aussage der Sprecherin nichts beimessen, Mladic wüsste selber nicht so ganz, wie er mit der Absperrung vorgehen soll. Was für eine Logik? Ein General, vor dem die Niederländer zittern und der tausende von Soldaten ein paar hundert Niederländern entgegenzusetzen hat, macht sich Gedanken um die Absperrung? Die Absperrung nutzte Nuhanovic um die Serben auszutesten, was er unbeschadet überstand und da soll sich der „Schlächter“ vom Balkan davor gescheut haben? Außerhalb dieses Areals, in der Stadt selbst, befanden sich doch noch tausende Flüchtlinge.

Dieser Krieg war schrecklich grausam, aber den Zündstoff für die unzähligen Brandherde und Konfliktsituationen haben Personen gelegt, die bis zum heutigen Tag nicht benannt und zur Verantwortung gezogen werden - weil wir ihnen Immunität gewähren.
Die kollektive Schuld wiegt außerhalb Serbiens bedeutsam und bedrückend schwerer.
Hoffentlich lebt Mladic noch lange, damit die Erfassung der Zusammenhänge im Balkankrieg endlich mal eine reale Chance hat.

Marjan schrieb am 02.06.2011 um 19:37 Uhr:

Unlängst gab es einen Streit zwischen den moslemischen Kriegsveteranen und einigen Zivilisten aus Srebrenica. Die Veteranen behaupteten, dass Menschen als Massakeropfer deklariert werden, die in Wirklichkeit auf der Flucht nach Tuzla während der Kämpfe zwischen den verfeindeten Parteien umgekommen sind. Es liegt nahe, dass Angehörigen von Menschen, die unterwegs während der Kampfhandlungen fielen, ihre Angehörigen aus Wut als Massakeropfer deklarieren. Von der emotionellen Seite kann man das verstehen. Objektiv gesehen sind solche Geschichten jedoch äusserst zweifelhaft.

Letare schrieb am 11.04.2014 um 20:51 Uhr:

MYTH: Alexander Dorin claims that forces under the command of Naser Oric killed more than 3,000 Serbs around Srebrenica. So, what are the facts?

FACTS: According to the Research and Documentation Center (RDC), "The allegations that Serb casualties in Bratunac, between April 1992 and December 1995 amount to over three thousand is an evident falsification of facts. The RDC research of the actual number of Serb victims in Bratunac has been the most extensive carried out in Bosnia and Herzegovina and proves that the overall number of victims is three to nine times smaller than indicated by Serbia and Montenegro."

In fact, the number of Serb casualties, most of them Chetniks [paramilitary thugs who participated in the killings and persecution of Bosniaks in/and around Srebrenica] amounts to 480. They are not victims of the so called "Muslim terror" or "Naser Oric's attacks", but casualties who died in the pursuit of a criminal enterprise, which consisted of the persecution, torture, rape, mass killings and ethnic cleansing of the Bosnian Muslim population of Podrinje [region around Srebrenica]. In 1992, three years before the genocide, Serb Army killed at least 11,391 Bosniaks in Podrinje region, around Srebrenica.

Human Rights Watch agrees with the RDC findings and explains that "The ultra-nationalist Serbian Radical Party launched an aggressive campaign to prove that Muslims had committed crimes against thousands of Serbs in the area. The campaign was intended to diminish the significance of the July 1995 crime, and many in Serbia were willing to accept that version of history. But as the Oric judgment makes clear, the facts do not support the equivalence thesis. Take the events in the village of Kravica, on the Serb Orthodox Christmas on January 7, 1993, for example. The alleged killing of scores of Serbs and destruction of their houses in the village is frequently cited in Serbia as the key example of the heinous crimes committed by the Muslim forces around Srebrenica. In fact, the Oric judgment confirms that there were Bosnian Serb military forces present in the village at the time of attack."

Asked to comment on the different number of Serb casualties in the Srebrenica region published in Belgrade, the Hague Tribunal's Office of the Prosecutor replied that these figures "do not reflect the reality."

MYTH: Alexandar Dorin scapegoats Bosniaks for not demilitarizing in Srebrenica - charging them for provoking the massacre.

FACTS: In fact, Serb Army did not demilitarize around Srebrenica. The Bosnian Government had entered into demilitarization agreements with the Bosnian Serbs. On 21 April 1993, the UNPROFOR issued press release saying that the process of demilitarization of Bosnian defenders of Srebrenica had been a success. According to the Agreement, the Serbs should withdraw their heavy weapons before the Bosniaks gave up their weapons. The Serbs refused to demilitarize. They never honored their part of agreement. Instead, Serb military and paramilitary troops continued using surrounding Serb villages as a base for attacks on (and brutal siege of) Srebrenica. Specific instructions from United Nations Headquarters in New York stated the Serbs should withdraw their heavy weapons before the Bosniaks gave up their weapons. The Serbs refused to honor their part of the demilitarization agreement and they never did withdraw their heavy weapons. In fact, following the adoption of Security Council resolution 836 (1993), the Bosnian Serbs continued to bombard the safe areas at about the same rate as before. In Sarajevo, for example, Serb shells continued to land in the safe area at an average rate of approximately 1,000 per day. To read more about Srebrenica demilitarization agreements, which were violated by the Serb Army, read our article "Understanding the 1993 Srebrenica Demilitarization Agreements."

MYTH: Alexander Dorin alleges that Srebrenica was used as a base to attack Serb villages.

FACTS: In 1992, three years before the genocide, Serb Army burned more than 200 Bosniak villages around Srebrenica and neighbouring municipalities. In a massive scale ethnic cleansing campaign, Serbs displaced approximatly 100,000 Bosniaks from their homes in Podrinje - Drina Valley region encompasing Srebrenica. Of those 100,000 people, Serbs killed at least 11,391 Bosniak civilians in 1992 (according to well documented data published by the Sarajevo-based Research and Documentation Center).

Between 1992 and 1995, militarized Serb villages around Srebrenica had been used to attack and destroy nearby Bosniak villages, as well as to launch brutal attacks on Srebrenica. According to Naser Oric judgment, Serb village of Kravica had a large cache of weapons and was used to stage attacks on Srebrenica and nearby Bosniak villages. Furthermore, Serbs used their villages around Srebrenica to block humanitarian aid coming into the Bosniak enclave, which caused Bosniaks to start dying from starvation and engage in counter-attacks for the purpose of obtaining food and demilitarizing heavily armed Serbs around Srebrenica.

The Trial Judgment of Naser Oric makes it clear that Serb villages around Srebrenica were heavily militarized bases from which Serbs launched brutal attacks on Bosnian Muslim villages, as well as on the town of Srebrenica itself. As stated in the Judgment, quote:

"Between April 1992 and March 1993, Srebrenica town and the villages in the area held by Bosnian Muslims were constantly subjected to Serb military assaults, including artillery attacks, sniper fire, as well as occasional bombing from aircrafts. Each onslaught followed a similar pattern. Serb soldiers and paramilitaries surrounded a Bosnian Muslim village or hamlet, called upon the population to surrender their weapons, and then began with indiscriminate shelling and shooting. In most cases, they then entered the village or hamlet, expelled or killed the population, who offered no significant resistance, and destroyed their homes. During this period, Srebrenica was subjected to indiscriminate shelling from all directions on a daily basis. Potočari in particular was a daily target for Serb artillery and infantry because it was a sensitive point in the defence line around Srebrenica. Other Bosnian Muslim settlements were routinely attacked as well. All this resulted in a great number of refugees and casualties."

According to the Oric judgment, the Bosnian Muslim villages around Srebrenica were totally unprepared for war:

"In comparison, it appears that the Bosnian Muslim side did not adequately prepare for the looming armed conflict. There were not even firearms to be found in the Bosnian Muslim villages, apart from some privately owned pistols and hunting rifles; a few light weaponswere kept at the Srebrenica police station."

The Oric judgment makes it clear that Serb village of Kravica was a military base from which Serbs launched deadly attacks on neighbouring Bosnian Muslim villages and town of Srebrenica itself. The Bosniak counter-attack on Kravica on the 7 January 1993 followed as a result of Serb blockade of humanitarian aid and constant attacks on nearby Bosnian Muslim villages. According to the Judgment:

"The fighting intensified in December 1992 and the beginning of January 1993, when Bosnian Muslims were attacked by Bosnian Serbs primarily from the direction of Kravica and Ježestica. In the early morning of the 7 January 1993, Orthodox Christmas day, Bosnian Muslims attacked Kravica, Ježestica and Šiljkovići. Convincing evidence suggests that the village guards were backed by the VRS [Bosnian Serb Army], and following the fighting in the summer of 1992, they received military support, including weapons and training. A considerable amount of weapons and ammunition was kept in Kravica and Šiljkovići. Moreover, there is evidence that besides the village guards, there was Serb and Bosnian Serb military presence in the area. The Trial Chamber is not satisfied that it can be attributed solely to Bosnian Muslims. The evidence is unclear as to the number of houses destroyed by Bosnian Muslims as opposed to those destroyed by Bosnian Serbs. In light of this uncertainty, the Trial Chamber concludes that the destruction of property in Kravica between 7 and 8 December 1992 does not fulfil the elements of wanton destruction of cities, towns or villages not justified by military necessity."

The Judgment also confirms that Bosniak refugees in the besieged enclave started dying from starvation caused by the Serb blockade of humanitarian aid. As a result, Bosniaks had to counter-attack Serb military bases around Srebrenica to obtain much needed food and other necessities for the survival:

"Between June 1992 and March 1993, Bosnian Muslims raided a number of villages and hamlets inhabited by Bosnian Serbs, or from which Bosnian Muslims had formerly been expelled. One of the purposes of these actions was to acquire food, weapons, ammunition and military equipment. Bosnian Serb forces controlling the access roads were not allowing international humanitarian aid – most importantly, food and medicine – to reach Srebrenica. As a consequence, there was a constant and serious shortage of food causing starvation to peak in the winter of 1992/1993. Numerous people died or were in an extremely emaciated state due to malnutrition."

MYTH: One of Alexander Dorin's myths is a claim that more than 3,000 Srebrenica victims, from the list of missing, participated in the 1996 municipal Srebrenica elections. He also refers to the figure of "7,000 - 8,000" Srebrenica victims as a "western myth".
FACTS: In fact, none of the Srebrenica genocide victims ever voted in the 1996 elections. In the 1996 elections, which were held shortly after the 1995 genocide, local authorities simply used the list containing the names of all registered pre-war Srebrenica citizens. This does not mean that "dead people voted." According to Helge Brunborg, the Hague Tribunals' expert, at least 7,475 Bosniaks perished in the Srebrenica genocide. Under cross-examination in Blagojevic case, Brunborg (who speaks English as his Second Language) explained that by 1997, there were no missing people registered to vote:

"If you would look at Table 1 on page 7 in the 2000 report, you will see that there were 5 -- on the ICRC list and PHR list were 5.712. On the ICRC list only 1.586. That makes 7.298, which is 101 less than the ICRC number that you quoted, 7.399. In addition, we had access to information that the ICRC did not have at that time, I believe, which is the voters' list, 1997 and 1998, which were used to check that missing people were -- that there were no survivors who registered to vote. And we also checked difficult cases where the data were incomplete with the 1991 census.... The only thing is the information from ICRC, that 6 persons were found to be alive. So we subtracted that number." (Court Transcript)

Furthermore, Brunborg explained:

"People who are missing and believed to be dead should not be able to vote. So when we had this complete list of people who were registered to vote in 1997 and 1998, we wanted to make a comparison to see if there were, in fact, people believed to be missing who were registered to vote. So we did a very careful comparison, and we found nine names that we believe are unique and that are appearing on both lists of missing persons and the list of voters. So there is an error somewhere. Either these are not really missing persons, they are survivors, or somebody misused their identities because they knew they were dead, so they misused their identities, perhaps to get extra -- additional political influence, to vote twice. Or third, there is a mix-up due to data problems and so on. But the conclusion is that the number was very small. Nine, that is less than -- that is about one-tenth of a per cent. To be on the safe side, we subtracted these names, although it is not certain that these are survivors.... We asked the ICRC whether they knew about people who had survived, who they later learned to be survivors and not dead on the list of missing persons since January 1997. And they told us there were six persons out of 7.000, but they would not reveal their identities to us. So to be on the safe side, we subtracted another six persons from the total number. We could not delete those from the list that was also submitted to the court, because we didn't know their identities. In this way we ended up with 7,475." (Court Transcript)

Asked "how reliable do you think this number of 7.475 missing persons is it?", Helge Brunborg responded: "We think that the number is very reliable as a minimum estimate... the number could easily be higher because there were records that we excluded to be on the safe side."

As of July 2009, the DNA results of the International Commission on Missing Persons (ICMP) support an estimate of 8,100 Srebrenica genocide victims. So far, the identities of 6,186 genocide victims have been revealed by the DNA analysis. (Source: ICMP)
Conclussion: We can go on and on, but Alexander Dorin does not deserve more of our time. All of his dirty genocide denial allegations have already been discredited in the court of law and in front of the international judges. As you can see from some of the examples above, Alexander Dorin deliberately uses lies to distort the truth. He simply repeats outdated genocide denial allegations circulated by Milivoje Ivanisevic - who is uneducated/unqualified pseudo-researcher and highly discredited Serbian ultra-nationalist. Furthermore, Alexandar Dorin resides in the Switzerland. Article 261 of the Swiss criminal code punishes genocide-denial. Currently, anybody is punishable in Switzerland if they "deny, belittle, or relativise genocide or crimes against humanity". We encourage Bosnian community in Switzerland to file a legal complaint / lawsuit against Alexander Dorin for denying the Srebrenica genocide.

 
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