In „Ohrfeige“ macht Abbas Khider die Erfahrungen von Flüchtlingen in Deutschland greifbar. Leider kommen die literarischen Qualitäten dabei unter die Räder. Eine zweite Meinung zum Roman
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Wilhelm Genazino durchleuchtet die Ängste des mittelalten Mannes, Emmanuel Carrère sucht den Weg zum Reich Gottes, James Rhodes erzählt von der Heilkraft der Musik und Judith Hermann hat mal wieder nichts zu sagen
Buchempfehlungen: Isabelle Lehn zeigt den Wahnsinn des Arbeitsmarkts, Markus Berges nimmt uns mit auf Tournee, Jörg Magenau berichtet von der Gruppe 47 in Princeton, und Saša Stanišić legt Erzählungen vor
Clemens Meyer und Claudius Nießen haben ein Buch über ihre Leidenschaft für B-Movies geschrieben
Antje Rávic Strubel zeigt in „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ Menschen, die an ihren eigenen Wünschen scheitern. Sie wollen das Unverfälschte und erschrecken, wenn sie es finden
Marion Poschmanns Gedichtband „Geliehene Landschaften“ macht den Plattenbau zum poetischen Thema
Anna Katharina Hahn hat einen Roman über die jungen Erwachsenen Spaniens geschrieben. Es ist wohl das beste Buch dieses Frühjahrs
Julia Decks neuer Roman „Winterdreieck“ handelt von der Unlust an der Erwerbsarbeit und dem Spiel mit Identität
Patti Smith hat ein Buch über ihre Reisen geschrieben. Zugleich geht es um Leben, Tod und Kunst
Karl Wolfgang Flenders stellt in seinem Debütroman „Greenwash, Inc.“ die skrupellose Welt der PR- und Werbebranche dar. Der junge Schriftsteller musste für sein Buch schon einige Kritik einstecken